"Manchmal muss ich mich aktiv zum selbst denken motivieren"

Shownotes

Heute sprechen wir über die aktuelle Studie "Manchmal muss ich mich aktiv zum selbst denken motivieren", einer Studierendenbefragung, die 2025 von Forscher:innen des Schreibzentrums der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt wurde. Die Studie sammelt über 4.000 Antworten und Selbsteinschätzungen von Studierenden an über 70 Universität und Fachhochschulen. In dieser Folge stellen wir die Studie vor und sprechen über verschiedene Aspekte, die uns besonders aufgefallen sind.

Die Studie findet ihr hier, wir empfehlen sie uneingeschränkt und würden dafür plädieren, mindestens in den Ergebnis- und Diskussionsteil reinzulesen: "Manchmal muss ich mich aktiv zum selbst denken motivieren


Ihr erreicht uns per Mail unter kontakt@birte-stark.de

Hier findet ihr den Podcast und uns in sozialen Netzwerken:

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00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Schreibkast.

00:00:17: Björn hat sich in dieser Sekunde entschieden noch was an ihrem Mikrofon zu richten, das habe ich nicht kommen sehen.

00:00:24: Hallo!

00:00:25: Ich dachte ich mache den Pop-Schutz noch ein bisschen dichter ans Mikrofone dran.

00:00:31: Das ist eine super gute Soundkulisse für den Einstieg.

00:00:37: Die kriegen wir rausgeschnitten.

00:00:38: Wir sind ja wieder auf separate Spuren schneiden.

00:00:43: Ja,

00:00:43: ansonsten wie so ein Türöffel.

00:00:46: Kann ich nicht nachmachen?

00:00:47: So einen Knarschgeräusch was die immer in Hörspielen machen.

00:00:50: Jede Tür im Hörspiel hat knarscht.

00:00:53: Ich weiß was du meinst, euch kriegs auch nicht nachgemacht aber diese sehr langsame Spukhaustür die aufgeht.

00:00:59: Ein typisches Dreifragezeichen-Ding.

00:01:03: Ja, weil ich glaub so Pop-Schutz der bewegt wird macht eher so Geräusche als würde jemand sich hart seinen Fuß zäh an einer geschlossenen Tür stoßen von außen.

00:01:17: Aber nein!

00:01:18: Ihr müsst das nicht hören liebe Leute die zuhören, weil das schneiden wir raus.

00:01:24: Herzlich willkommen zur hundert ersten Folge.

00:01:27: wieder zurück im tristen Alltag der normalen überhaupt nicht bedeutenden ziffern außer dass wir jetzt dreistellig sind und damit In die zukunft geblickt irgendwann überlegen müssen wie wir die episoden benennung machen.

00:01:44: wenn wir mal die ninehundert neunneinzig ist erreicht haben weil wir uns für eine dreistllige nummerierung am anfangen entschieden haben naja Können wir dann hinkommen wenn wir über diese brücke gehen müsste dann wenn wir in dem tempo weitermachen das was wir jetzt gemacht haben nochmal mal neuen ja Dauert noch ein bisschen.

00:02:06: Vielen Dank für Reaktionen, die uns erreicht haben!

00:02:10: Wir haben uns sehr gefreut dass...

00:02:11: Reaktion nennen?

00:02:13: Ja auf Instagram und so haben irgendwie Leute auch nochmal geliked und...

00:02:17: Oh ja, das sind auch Reaktiones bestimmt.

00:02:20: So was aber es ist?

00:02:22: wir haben eine super nette Mail bekommen.

00:02:26: Ganz, ganz vielen Dank auch noch mal von mir dafür.

00:02:29: Das war irgendwie ich finde es immer zu blöd aber das ist irgendwie bewegend weil du also was du auch geantwortet hast.

00:02:36: Du hast das Gefühl im Podcast wir sprechen so miteinander Aber dass da noch jemand eine lange Mail dazu schreibt und macht halt etwas anderes dann ist auf einmal ne Welt.

00:02:52: Genau Und vor allem das auch ohne jetzt mehr über den Inhalt zu erzählen.

00:02:58: Das war eine Mail von jemandem, den wir beide nicht persönlich kennen.

00:03:02: richtig ich habe bei dir nicht nachgefragt aber genau und das ist dieses besondere so.

00:03:09: also ja wir wissen natürlich dass wir echte Zuhörer haben.

00:03:16: Deshalb war ich mir nämlich auch nicht sicher, ob vielleicht da eventuell Kontakt besteht.

00:03:20: Aber es las sich nicht so und genau das war halt einfach super nett also quasi auch mal so von Leuten zu hören die halt wirklich nicht irgendwie über jetzt weil sie uns halt eh schon kennen und dass dann halt irgendwie mitkriegen auf den Podcast stoßen sondern quasi wirklich eine organische Hörerschaft.

00:03:40: sehr net hat uns wirklich sehr gefreut aber auch alle Likes auf unsere Storys zum hundert und so.

00:03:47: Ich habe bei mir vom Instagram noch gar nichts gemacht, ich hab irgendwann mal eine Story gefilmt und ich hab sie dann nicht direkt gepostet.

00:03:53: Muss ich noch machen?

00:03:58: Ich bin gerade mit Social Media wirklich nicht so privat und persönlich.

00:04:04: Na ja... Ja!

00:04:06: Zum Thema.

00:04:07: wir haben einen Text mitgebracht über den wir sprechen müssen müssen wollen, aber wirklich auch müssen.

00:04:14: Es ist ein wichtiger guter aktueller Text.

00:04:19: Uns hat eine Studie erreicht – eine ganz, ganz frische Studie also uns.

00:04:25: damit meine ich die deutschsprachige Schreibwissenschafts-Community und zwar ist das die zweite große Studienbefragung, studierenden Befragungen zum akademischen Schreiben mit KI durchgeführt von dem Schreibzentrum der Goethe-Universität Frankfurt, welches geleitet wird von Nora Hoffmann und mitgearbeitet haben die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hannah Göbel Daniel Rütten und Sarah Schmidt.

00:04:55: Die Studie ist diesmal betitelt manchmal muss ich mich aktiv zum Selbstdenken motivieren.

00:05:00: das ist ein

00:05:01: Zitat.

00:05:02: Reiserischer Titel?

00:05:04: Ja, aber es ist ein Zitat aus einer der Freitext-Antworten der Studie und es handelt sich hier um die zweite große studierenden Befragung.

00:05:15: Und das ist jetzt quasi die Followup-Befragung!

00:05:20: Ich bin mir relativ sicher dass wir über die Dreiundzwanziger auch im Podcast gesprochen haben.

00:05:26: Ich habe es nicht mehr überprüft heute ob wir eine ganze Folge nur dazu gemacht haben oder ob wir es mal erwähnt haben... Ich würde mich fast wundern, wenn wir es wenigstens nicht erwähnt haben.

00:05:40: Diesmal widmen wir der Studie eine ganze Folge.

00:05:44: Das ist auch dringend nötig denn diese Studie hat sixty Seiten und ist wirklich randvoll mit Datenauswertungen, mit Diskussionsbedarf wahnsinnig interessanten Antworten der Studierenden.

00:05:59: Da steckt wirklich extrem viel drin!

00:06:02: Das ist nicht nur... vielleicht fangen wir kurz mit so ein bisschen dem Drum herum an, wieviel Daten haben wir ja eigentlich?

00:06:09: Wo wurden sie erhoben?

00:06:12: Befragt wurden Studierende und nicht nur von der Frankfurter Goethe-Universität sondern diese Fragebogen wurde möglichst breit gestreut.

00:06:24: Unter anderem über sämtliche Verteilerlisten für Schreiben an Hochschulen im deutschsprachigen Raum, dazu gehören auch die beiden Gesellschaften also die Deutschsprache Gesellschaft und die österreichische Gesellschaft für Schreibwissenschaft und Schreibtidaktik.

00:06:40: Und das führte dann dazu... Moment!

00:06:44: Die Zahl hast du sie gerade da?

00:06:47: Du meinst die Gesamtzahl

00:06:48: ne?!

00:06:49: Ja, viertausend achtundvierzig ausgewertete Fragebögen nach Datenbereinigung liegen vor.

00:06:58: Abgefragt wurde.

00:06:59: letztes Jahr vom dreißigsten Juni bis zum siebzehnten August also sechs Wochen lief diese Umfrage.

00:07:09: Genau reine Online-Umfrage und am Ende genau hatte man über viertaussend gültige Teilnahmen.

00:07:19: Das ist eine sehr, sehr gute Zahl mit der sich wirklich signifikantes herauslesen lässt und Goethe-Universität isst von der Häufigkeit wenig überraschend am meisten vertreten.

00:07:29: Tausend zweihundert siebenund vierzig Teilnehmende weil halt natürlich über die Uni internen Verteiler nochmal am meisten verteilt werden kann.

00:07:37: Danach kommt interessanterweise die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW mit dreihundert fünfunddreißig Teilnahmen und ich weiß nicht wie viele Personen dort studieren, aber ich glaube, dreihundertfünfunddreißig ist eine sehr hohe Zahl für eine Polizeihochschule.

00:07:53: Nämlich mal an!

00:07:55: Ja und ich habe mich gefragt ob das auch Auswirkungen auf die Antworten hat?

00:08:02: Weil ich mich gefragt hab wie groß der Schreibteil an dieser Hochschule ist.

00:08:12: Also weißt du wenn du... worüber wir ja schon oft gesprochen hast Wenn du ein Studium hast In dem jetzt schreiben nicht so ein zentraler Bestandteil ist, die haben ja zum Beispiel auch rausgearbeitet dass in Geisteswissenschaften anders über das Lesen gesprochen wurde als in Sozialwissenschaft.

00:08:31: Und da habe ich gedacht okay das fand ich spannend.

00:08:34: was das dann nochmal macht wenn Schreiben nichts Zentrales im in diesem Studium.

00:08:39: also das war einfach nur ein Gedanke für mich.

00:08:41: falls es so ist Was macht das damit den Antworten und mit der KI-Nutzung?

00:08:50: verstehe ich.

00:08:51: allerdings bin ich mir gar nicht sicher ob die so wenig also ob die sogar nicht schreiben.

00:08:58: Ich glaube nicht um ehrlich zu sein denn irgendwie muss das da ja verteilt worden sein und ich erinnere mich, ich weiß nicht ob es die gleiche Hochschule ist, ich glaube aber schon.

00:09:07: Da hab' ich noch in Bonn gearbeitet wusste aber schon dass mein Vertrag ausläuft habe mich also aktiv nach Stellen umgesehen und ich glaube in dieser Zeit hat die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung tatsächlich eine Schreibberatungsschreibworkshop, eher so schreibt Workshops e-Learningstelle ausgeschrieben.

00:09:29: Da hatte ich nämlich gegoogelt wo die sind und habe dann irgendwie für mich entschieden nicht zu bewerben weil es noch viel viel tiefer nach NRW reingegangen wäre als ich in Bonn eh schon war und ich mir das irgendwie pendelmäßig nicht zugutraut hatte.

00:09:47: Aber so im Sinne von, die haben genuin mal wirklich jemanden eine schreibtdidaktische Stelle ausgeschrieben.

00:09:53: So was auch dafür spricht dass das überhaupt verteilt wurde.

00:09:57: irgendwie muss das ja hingekommen sein an diese Hochschule.

00:10:00: Also die beschäftigen sich schon mit Schreibarbeiten.

00:10:04: Und generell ging es ja an alle Studien, also ich meine hier sind ja auch Naturwissenschaftler in den Clustern drin und so... ...und da ist dann ja auch immer die Frage, wie sehr wird damit geschrieben?

00:10:11: Aber in dieser Studie geht das ja auch um einen breiten Schreibbegriff!

00:10:15: Also auch Recherche, Datenauswertung, Literatur usw.. Genau auf dem dritten Platz ist die F-H Münster.

00:10:25: Das sind auch die, die quasi genannt werden weil alles über fünf Prozent der Gesamtteilnahme sind.

00:10:31: Und ich bin ein bisschen stolz auf den vierten Platz, ist dann Tübingen mit immerhin noch hundertseinundsiebzig Teilnahmen und genau fünf Prozent Anteil.

00:10:40: Wir haben nämlich letztes Jahr wirklich auch breit Werbung gemacht für diese Studie und haben sie so gut es uns möglich war über alle Unikanäle gestreut.

00:10:50: also dass dann da Hundertseizig Leute immerhin aus Tügingen abgestimmt haben stimmt mich ganz happy!

00:10:59: Und das ist mal eine Anzahl.

00:11:00: Zweiundsiebzig weitere Universitäten und Hochschulen für angewandte

00:11:05: Wissenschaften.".

00:11:07: Ja, es ist wirklich superbreit gestreut!

00:11:10: Es ist auch wirklich nicht so dass die Top-Zwanzig nur die ganz großen sind.

00:11:14: wie gesagt Hochschule für Polizei auf Platz zwei da sind FH's Applied Science Universities in den Top-zwanzig, da sind pädagogische Hochschulens in den top zwanzig.

00:11:25: Die Hochschule der Medien in Stuttgart ist in den Top-Zwanzig.

00:11:30: Es ist wirklich ein super schönes, breites Bild.

00:11:32: Aufgeteilt nach Fachrichtung wurde in drei Cluster – nämlich Geisteswissenschaftliches Cluster, Sozialwissenschaftliche Cluster und Naturwissenschaftlichen Cluster.

00:11:42: Das waren quasi die Sachen, in denen sich die Leute zuordnen konnten.

00:11:46: Und dann auch nochmal ein bisschen unterschieden kleiner natürlich ... Zum Beispiel nehme ich mal an, dass jetzt Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung wahrscheinlich im sozial- wissenschaftlichen Cluster anzutreffen ist.

00:11:58: Vielleicht auch in geisteswissenschaftlichem, da es zum Beispiel Rechtswissenschaften und Jura mit drin.

00:12:03: Am meisten sehe ich gerade – das habe ich mir vorhin gar nicht so aufgefallen – sind es Sozial- und Erziehungs-Wissenschaften mit elevenhundertsiebzig?

00:12:12: Stimmt ja!

00:12:14: Aber auch kümmern wir mit vierhundertachtzig aus Naturwissenschaftungen.

00:12:20: Tolle Zahl also.

00:12:22: Ja, auf jeden Fall auch zweihundertdreiensebzig Ingenieurwissenschaften

00:12:27: und Jura mit fünfhundertundelf ist ja auch einfach mal mega toll weil

00:12:32: das wirklich krass.

00:12:35: Es ist eine schöne breite Verteilung.

00:12:40: Das unter anderem eine der wichtigen Sachen an dieser Studie dass es halt wirklich einen großen breiten Überblick gibt mit einer signifikanten Menge.

00:12:51: Also ich finde die Aussagekraft, die wir hier haben ist wirklich sehr gut.

00:12:57: Dann würde ich sagen, gehen wir mal rein in die Studie?

00:13:00: Wollen wir erst einmal kurz so ein bisschen zusammenfassen was abgefragt wurde und dann... Ich glaube nicht das wäre alles.

00:13:04: wie gesagt es ist im Sechsensechzig-Seitenbericht.

00:13:07: Nein, wir müssen nicht alles.

00:13:08: Ja

00:13:08: genau, aber so etwas

00:13:09: finden wir spannend.

00:13:10: Wir

00:13:10: gehen schlaglichtartig rein, genau was finden wir spannend.

00:13:13: Aber ich würde sagen, wir geben erstmal eine kleine Übersicht, was wurde eigentlich alles abgefragt?

00:13:19: Denn also einmal grundsätzlich kann man feststellen, dass erst mal überhaupt gefragt wurde ob KI genutzt wird beim wissenschaftlichen schreiben oder eben nicht.

00:13:29: Da hat sich eine eindeutige von den Quotes eindeutlich gezeigt das die meisten der Befragten inzwischen KI für irgendetwas im Schreibprozess benutzen.

00:13:43: Ich bin gerade auf der Seite, ah nee die Achtzig Komma acht Prozent sind die Leute, die Chat GPT benutzen als eine Anwendung wenn sie KI benutzen.

00:13:51: das ist aber nicht die Zahl der leute Die insgesamt KI benutzt.

00:13:55: das ist das war glaube ich irgendwie neunzig oder so.

00:13:58: Zehn

00:14:00: Komma a. ok warte ich kann es mir herleiten Zehn Komma.

00:14:04: Acht Prozent der Studierenden geben an, nicht mit KI Anwendungen im Kontext des akademischen Schreibens gearbeitet zu haben.

00:14:12: Sodass eine deutliche Zunahme der KI-Baggung zwei Tausend Dreieinzwanzig zu verzeichnen ist, wo noch die Hälfte der Befragten keine KI fürs Schreiben im Studium einsetzte.

00:14:22: Sprich wir haben neun und achtzig Komma zwei Prozent in diesem Fall Die KI Anwenderung in irgendeiner Form nutzen.

00:14:33: von diesen neunundachtzig, zwei Prozent nutzen.

00:14:36: Achtzig, acht Prozent Chat GPT als mindestens eines der Tools.

00:14:44: und da finde ich aber auch noch mal relevant an der Stelle das in einem der ich glaube es war nach einer der Freitext Aussagen wo auch dann gesagt wurde du kommst bei den Suchmaschinen ja fast gar nicht mehr drum rum Wenn du über eine Suchmaschine nutzt, gibt es schon KI-Antworten.

00:15:05: Bei den meisten Suchmaschinen ist es schwierig das auszustellen und deswegen ist oft schon eine Form von KI damit drin.

00:15:15: Wobei wir bei einem wichtigen Punkt sind finde ich nämlich die Frage wo fängt eigentlich KI-Nutzung inzwischen an auch wenn wir jetzt im Kontext einer immer größeren Zunahme von Co-Pilot reden?

00:15:29: Das stimmt, genau.

00:15:30: Ich glaube hier wurde ja wirklich so ein bisschen aktive KI-Nutzung abgefragt wobei natürlich interessant ist das in den Freitext Antworten eben genau schon darauf eingegangen wurde dass man teilweise gar nicht drum herum kommt ob man es nutzen möchte oder nicht also man eigentlich inzwischen fast schon bewusster sich dagegen wehren muss.

00:15:51: Ja das finde ich interessant!

00:15:53: Ich glaube übrigens kann mir vorstellen dass es noch weiter zunimmt weil immer mehr Leute an die Uni kommen, die damit selbstverständlicher groß werden.

00:16:04: Genau, weil sie in der Schule dann irgendwann auch selbstverständlich benutzt wird.

00:16:07: Ja.

00:16:08: Sollen wir noch mal sagen für welche verschiedenen Schreibaufgaben?

00:16:10: Also dieses Apple-Zwei für Schreib-Aufgaben im Studium genutzte KI Tools.

00:16:16: Wird unterschieden zwischen chelGBT das ist das einzige Tool was explizit abgefragt wurde mit der Begründung dass es das bekannteste ist oder war.

00:16:26: Also ist ja im Jahr und zwanzig durchgeführt worden.

00:16:32: Ich habe dann auch gedacht, inzwischen könnte man durchaus die drei Großen irgendwie fragen mal Claude, Gemini und Chatty Pity.

00:16:41: Genau aber zu dem Zeitpunkt wurde Chatty piti als einziges explizites

00:16:45: abgefragt.

00:16:46: Ja genau wobei ich mir sicher bin oder relativ sicher bin dass wenn man alle drei Abfragen würde Claude und Gemini nischen Zahl bekommen würden.

00:16:57: Meinst du immer noch?

00:16:59: Ich glaube schon, ja.

00:17:02: Aber super!

00:17:02: Es ist viel besser als ChatGPT inzwischen.

00:17:04: Ja, aber wie viele Leute wissen das und wie viele Läute nutzen halt ChatGPD weil sie ChatGPP Synonym setzen mit AI so wie ein Tempo... Das

00:17:15: finde

00:17:16: ich wirklich spannend.

00:17:16: ...ein

00:17:17: Taschentuch ist.

00:17:18: Das find' ich wirklich total spannend ob das so is'.

00:17:22: Ja,

00:17:24: ich glaube

00:17:25: aktuell

00:17:26: Vielleicht bin ich immer noch in einer anderen Bubble.

00:17:28: Das passiert mir oft mit Technik?

00:17:30: Wir sind in der Bubble, die sich mit dem Thema sehr stark auskennt und auseinandersetzt.

00:17:36: Und natürlich kennen wir irgendwie die Tools.

00:17:39: aber selbst da ist so ein bisschen die Frage wer greift in unserer Bubble mit Leuten, die das auch eventuell sogar beforschen oder sich damit befassen.

00:17:48: Wer greift bewusst zu einem anderen Tool?

00:17:54: Selbst die meisten Leute, die ich kenne, würde ich sagen nutzen mehrheitlich Chat GPT.

00:18:00: Das solltet ihr ändern liebe leute.

00:18:03: Okay dann wurde gibt es noch.

00:18:06: geht's um KI Übersetzungstools.

00:18:08: da wird namentlich aber erwähnt deep Google Translate das.

00:18:13: da haben wir immer noch eine prozentzahl von Neunundvierzig Komma sieben Prozent Von den Leuten die KI Tools Nutzen also von diesen Was du gerade gesagt hast.

00:18:29: Dann haben wir KI-Tools zur sprachlichen Textverarbeitung, auch wieder Deepel, andere KI Chats, Chatbots, Tschuldigung zum Beispiel Co-Pilot und interessanterweise finde ich... Also hier finde ich super interessant dass da Deepseek steht also das dann eher das GoTo ist.

00:18:49: KI Tools zur Literaturrecherche, zum Beispiel Elicit.

00:18:53: KI Tools zum Text Verstehen, z.B.

00:18:57: Chat PDF, Explain Paper – finde ich auch interessant dass da nicht zum Beispiel Notebook-Element drin vorkommt.

00:19:07: KI tools für sonstige Zwecke.

00:19:10: und Ach so, ne guck mal hier unten steht es doch da in dieser Tabelle steht ich habe keine KI-Tools genutzt.

00:19:16: Das heißt das ist Quatsch, dass ich gesagt hab, dass das von den fast neunzig Prozent ist.

00:19:23: In dieser Tabellabbelein zwei steht ganz unten die

00:19:26: Tabelle für alles.

00:19:26: Ja ja genau.

00:19:27: Das ist die Tablle von Alles

00:19:28: d.h.,

00:19:28: ähm... Genau.

00:19:31: Ahja stimmt auch falsch.

00:19:32: Neunundvierzig

00:19:33: Komma sieben Prozent der Befragten nutzen nutzen also versetzungstools

00:19:40: und achten

00:19:42: alle befragte nutzen.

00:19:44: Und nicht kräftig, acht prozent aller leute die nützen.

00:19:49: ja okay genau das wurde abgefragt.

00:19:51: dann wurden noch so ein bisschen kombinationen abgefragt vor allem wirklich mit blick auf wenn sie chat gpt benutzen also dass wir es übergeordnete und dann halt gibt es mehrfach nennungen Nutzen die Leute halt wirklich nur ein Tool, nutzen sie mehrfach Tools oder nutzen Sie mehrere Tools.

00:20:06: Wie wird kombiniert?

00:20:07: Wenig wird kombiniert finde ich!

00:20:09: Ja genau das bekräftigt so ein bisschen meine These von manche, also so ChatGPT ist ein bisschen synonym.

00:20:15: Es kommen nachher.

00:20:16: in den Freitagsfeldern stehen auch so Sachen wie ja ChatGPD benutze ich als Suchmaschine wo einem ein bisschen eine Gänsehaut steht weil man denkt, dass es keine Suchmaschine, es tut so als wärs einer.

00:20:27: aber naja egal

00:20:30: Ja, aber es tut ja auch immer mehr so.

00:20:32: Weil du ja diese Perplexity-Funktion inzwischen drin hast, dass du da auch über die Fußnoten direkt zu Artikeln geleitet wirst und so?

00:20:39: Es ist...es funktioniert inzwischen

00:20:41: ein bisschen wie eine Suchmaschine.

00:20:42: Da übrigens auch Claude besser!

00:20:44: Aber das ist halt immer noch ne schlechte Suchmaschine.

00:20:46: Wobei man inzwischen argumentieren kann halt alle normalen Suchmaschanen, die inzwischen kairen Hans sind, leider inzwischen auch schlechte suchmaschinen.

00:20:53: Aber das sind ein anderes Thema.

00:20:54: nicht für heute.

00:20:56: Es wurde dann quasi die Befragung wurde nach den verschiedenen Teiltätigkeiten des Schreibprozesses abgefragt.

00:21:03: Also wirklich so vom Einstieg über die Fragestellungen, Gliederung Forschungslektüre, Begriffsverständnisschreiben, inhaltliches Überarbeiten und sprachliches Überarbeiten.

00:21:11: Das wird dann auch problematisiert im Laufe der Studie das unter anderem festgestellt wurde dass halt viele Studierende von einem engen Schreibbegriff ausgegangen sind Im Gegensatz zu einem breiteren Verständnis, das quasi weil viele zum Beispiel geschrieben haben ja ich nutze KI halt nicht für den Schreibprozess und sie damit meinten Ich nutze es nicht zum schreiben von Text aber z.B.

00:21:36: Für die Literaturrecherche.

00:21:38: aus unserer schreibtdetaktischen Sicht wäre das auch der Schreib Prozess.

00:21:41: da das aber nicht näher erläutert wurde dann einfach abgefragt wurde ist Es irgendwie verständlich dass auch solche antworten kamen.

00:21:47: auf jeden Fall können wir dann auch gleich nochmal drüber sprechen fand ich sehr spannend.

00:21:53: Nicht verwunderlich finde ich, dass die meiste Nutzung mit sixty-sechzig Komma zwei Prozent ist bei der sprachlichen Überarbeitung.

00:22:04: Verwunderlich fand ich wiederum fast ein bisschen.

00:22:07: das es zweiundsechzig Komma ein Prozent Begriffserklärung

00:22:12: Ja ja hat mich wirklich auch überrascht

00:22:16: und da sehen wir auch sehe Ich auch tatsächlich einen Handlungsbedarf für Hochschulen.

00:22:22: Also da ich habe ganz viel drüber nachgelacht beim Lesen und das wird ja auch am Ende angesprochen.

00:22:28: Wir haben ganz am Ende ein Zitat, das hab' ich mir angemarkt.

00:22:31: Da sagt eine Person die das als menschlichen Ersatz nimmt und dass es genutzt wird für den Kontakt von zu den Prüfenden.

00:22:44: Und das ist krass!

00:22:45: Da haben wir auch eine tolle Möglichkeit einzuwirken, weil da können wir uns ja auch mal überlegen.

00:22:54: Interessanterweise habe ich gerade letzte Woche einen TikTok-Video dazu gesehen wo so eine studierende Person mal so bisschen karikiert aufzeigt, wie das ist wenn du an deiner Bachelorarbeit schreibst oder in deine Hausarbeit.

00:23:07: Ich glaube es war sogar eine Hausarbeit an der Stelle und versuchst Kontakt zu deiner prüfenden Person zu bekommen.

00:23:12: So was?

00:23:13: Wie kann ich Feedback bekommen?

00:23:14: Nur bekommen sie nicht!

00:23:15: Das ist doch viel zu viel Arbeit und also wirklich mit mehreren Fragen.

00:23:19: hier kann ich nochmal eine Frage stellen machen Sie einen Kontakt in einer Sprechstunde Kann ich da noch einmal ja ja sie machen das schon alles ganz gut.

00:23:26: Und natürlich wende ich mich dann an ein KI-Tool dass nämlich Zeit für mich hat Und mir Feedback gibt.

00:23:35: Im Sinne von zurückfüttern, Feedback also im wörtlichen Sinne

00:23:40: und

00:23:40: ich finde da kann die

00:23:42: einen Diskurs ermöglichen

00:23:43: der

00:23:44: anarbeitig gar nicht zustande kommt.

00:23:46: Lass uns auf jeden Fall gleich wirklich noch mal drauf eingehen weil es gibt genau das habe ich mir auch markiert dieses.

00:23:52: Ich nutze das als Ersatz für den menschlichen Kontakt.

00:23:55: Es gibt auch die Antworten.

00:23:56: ich nutze dass in Ermangelung jeglicher Art von menschlichem Feedback.

00:24:03: Also so ein bisschen dieses.

00:24:04: man kann das nutzen, um halt eben nicht mehr das Dozentengespräch führen zu müssen.

00:24:08: Man kann es aber auch nutzen wenn man das Doentengespräch gar nicht angeboten bekommt.

00:24:12: Genau ansonsten ist vielleicht noch wichtig zu sagen dass die Studie Drei verschiedene Rollen Verständnis und Nutzungsweisen von KI abfragt, nämlich KI in der Ghost Rolle.

00:24:26: Also Ghost Writing wenn KI Tätigkeiten des Schreibprozesses einfach ersetzt die man normalerweise selbst machen müsste.

00:24:34: KI im Partner Verständnis Wenn KI genutzt wird um etwas hin und her zu spielen etwas zu verbessern oder halt eben genauso dieses Video, wie du es eben gesagt hast einen Diskurs zu führen mit der KI Feedback einzuholen.

00:24:48: und das dritte wäre KI in der Tutorrolle wenn KI genutzt wird um Wissen zu erlangen.

00:24:55: Und Dinge irgendwie besser zu begreifen.

00:24:59: Das wäre zum Beispiel in dieser Begriffsverständnis Kategorie so eine Prime Nutzung dafür und Es ist so einer der Sätze die sehr sehr häufig kommen, nämlich fast immer am Ende der Absätze wo dann so die Skalen sind das denn immer gesagt wird.

00:25:17: Studierende die bei XY zum Beispiel der Themenfindung KI in der Gaustrolle nutzen verwenden sie signifikant seltener in der Partner- oder Tutorrolle also auch hier sind.

00:25:27: natürlich werden mehrfach Nennungen abgefragt und inwiefern quasi da auch Überschneidungen in der Rollennutzung sind.

00:25:34: Und dass ist ein Satz der sich als roter Faden durch die Findings führt.

00:25:39: wenn Schreibende sich entscheiden, KI in dieser Ghostrolle zu nutzen sie sehr schnell darauf festgefahren sind und dann sehr stark substituieren.

00:25:52: Und KI nicht zur Erweiterung ihres Schreibens nutzen.

00:25:57: Wenn wir da an Book denken also ihr Verständnis von den vier Stufen der Nutzung generativer KI wäre das quasi halt so die niedrigste Stufe des Durchdringens.

00:26:06: KI ersetzt das eigene Handeln im Gegensatz zu.

00:26:10: KI erleichtert das eigene handeln oder aber sogar bereichert das eigener Handeln.

00:26:17: und dann ist irgendwo noch eine vierte Stufe, die ich gerade nicht namentlich parat habe

00:26:22: gar nicht benutzen.

00:26:23: also es ist doch von gar nicht nutzen zu

00:26:25: geht's?

00:26:26: Von gar nicht benutzten bis bereichern kann auch sein Ja werden.

00:26:35: am Ende quasi nach diesen Abfragen werden Freitext Fragen gestellt.

00:26:39: Ich würde sagen, auf die können wir quasi dann eingehen wenn wir darüber sprechen direkt.

00:26:42: die müssen wir jetzt nicht alle aufzählen.

00:26:45: und das ist die Studie.

00:26:48: worüber?

00:26:49: Worüber wollen wir sprechen?

00:26:51: was fandest du spannend?

00:26:53: oder was fandest du besonders

00:26:54: spannend?

00:26:56: ich fand mehrere Sachen besonders spannend weil ich mich auch habe ich viel darüber nachgedacht.

00:27:01: was bedeutet denn dass?

00:27:03: also?

00:27:03: meine Immer Frage ist ja dazu, was wollen wir eigentlich erreichen?

00:27:09: Die schreiben ganz am Anfang welche Hypothese der Studie zur Grunde liegt.

00:27:19: Es ist eine Haupthypothese, dass eine ausgeprägte akademische Schreibkompetenz zu einer verantwortungsvolleren KI-Nutzung im Schreib Prozess führt.

00:27:34: Das fächern sie weiter aus in vier Unterhypothesen und ich habe mich gefragt, sprechen wir überschreiben als Selbstzweck?

00:27:51: Weil es die Prüfungsform ist, die wir kennen und die wir beibehalten wollen und weil wir's immer schon so machen?

00:27:58: oder gibt es eine Kompetenz, die wichtig ist zu vermitteln und über die wir reden sollen.

00:28:05: Also das ist etwas, was mir durch den Kopf gegangen ist.

00:28:09: Ist uns schreiben einfach nur wichtig weil Schreiben wichtig ist?

00:28:17: Und bist du der Meinung dass... also ist das eine Frage, die sich ergeben hat für dich aus der Studie oder bist Du der Meinung, dass die Studier darauf... Die

00:28:26: hatte

00:28:26: ich vorher schon!

00:28:27: Okay aber bist Du da Meinung, Dass die Studie darauf eine explizite oder implizite Antwort liefert?

00:28:34: Nein, aber ich finde dass die Studie dazu mehr Fragen stellt nämlich also wenn wir viele Studierende haben.

00:28:43: Die zum Beispiel auch im Ghostwriting sind an der stelle übrigens Ich glaube es war so ein prozent Satz von zwei Komma.

00:28:54: sieben Prozent lassen sich Texte erstellen und kopieren die und fügen Sie einen ohne sie noch mal zu überarbeiten ohne es zu prüfen.

00:29:02: Da hat sich für mich übrigens die Frage ergeben, wie viel war das vorher?

00:29:05: Also wie viele haben sich Vorhertexte von anderen Leuten schreiben lassen und es einfach eingefügt oder übernommen.

00:29:11: Oder so.

00:29:12: Du meinst vor KI im Sinne des Vorhör nicht mit der Zwei-Tausend-Dreinzwanziger-Studie verglichen?

00:29:17: Nein genau, sondern...

00:29:17: Weil da wird nämlich zum Beispiel sogar explizit an irgendeiner Stelle gesagt dass da kaum eine Veränderung aufgetreten

00:29:24: ist

00:29:24: gegenüber der zwei Jahre.

00:29:26: Ne ja und genau deshalb habe ich mich gefragt und wie wars vorher?

00:29:30: also Ich kenne auch eine Person aus meinem privaten Umfeld, da hat die Schwester die Bachelorarbeit komplett geschrieben.

00:29:40: Ja ja ich kenne definitiv auch Fälle wo große Teile von Qualifikationsarbeiten nicht von der Person geschrieben wurden, die sie eingereicht hat.

00:29:51: Wird ja auch in der Studie in den Freitextfeldern erwähnt von manchen Leuten so ein bisschen als Begründung oder so als eine mögliche Rechtfertigung, warum KI benutzt wird und warum KI... also warum die Nutzung von KI eventuell auch nicht markiert wird.

00:30:09: Und da ist dann nämlich auch genau die Begründung mit naja.

00:30:11: aber wenn ich mich mit einem Menschen unterhalte und ich von dieser Person Tipps oder Literaturempfehlungen bekomme gebe ich das ja auch nicht an und niemand fragt mich.

00:30:22: Oder wenn irgendjemand anderes mir die Arbeit einmal komplett durchkorrigiert am Ende stilistisch, fragt da auch kein Mensch nach.

00:30:32: Warum sollte ich es also bei KI angeben?

00:30:35: Interessant dazu finde ich übrigens die Bemerkung dass KI ein Nachteilsausgleich ist für Kinder oder Studierende, die nicht aus Akademiker in den Haushalten

00:30:51: kommen.

00:30:52: Ja, das fand ich auch eine sehr, sehr interessante Stelle auf jeden Fall.

00:30:58: Da finde ich wieder... Ich verstehe das und gleichzeitig frage ich mich ist das Tool die richtige Form von Nachteilsausgleich?

00:31:12: Und wenn wir immer noch Studierende haben an Universitäten, die das Gefühl haben dass sie ein Nachteilsausgleich brauchen weil sie aus Nicht-Akademiker in den Haushalten kommen Was bedeutet das für die Lehre?

00:31:29: Das für ich find's erschreckend.

00:31:32: Auf jeden Fall, dass es noch da ist... Es wundert mich überhaupt nicht, dass sie noch da sind tatsächlich.

00:31:40: Also das ist auch eine der Sachen über die ich auf jeden Fall heute sprechen wollte quasi so ein bisschen genau Die Kritik am System, also auch was zur Chancengleichheit angeht.

00:31:53: Ich such gerade mal die originale Stelle.

00:31:54: ich habe sie mir definitiv markiert.

00:31:59: hier müsste es sein Ja genau!

00:32:01: Also das Zitat von dem du gerade sprachst ist auf Seite zwei und fünfzig.

00:32:06: Ich zitiere es Mal andere Menschen haben Eltern Verwandte und Bekannte die Texte kritisch gegenlesen.

00:32:13: als Arbeiterinnen Kind habe ich niemanden in meinem Umfeld, der sich mit meiner Arbeit auseinandersetzen kann und will.

00:32:21: Die KI ist für mich persönlich ein Nachteilsausgleich.

00:32:25: Das ist die Quote, die hier gegeben wird.

00:32:31: Das Ganze ist in dem Kapitel Auswirkungen der Ablehnung von KI... Ne, sorry das ist Kapitel danach.

00:32:40: Ich bin hier, ich hab mir das... Ich habe mir immer zwei Seiten auf einer Seite und doppelseitig ausgedruckt, ökonomisch.

00:32:45: Und jetzt verzettle ich mich unheimlich hier in meinen Seiten.

00:32:48: Das ist das Kapitel Verantwortung als Autor im KI-gestützten Schreibprozess.

00:32:54: Also wie kann Verantwortung übernommen werden?

00:32:56: Müsste man es eigentlich ablehnen!

00:32:58: Das ist also eine Rechtfertigungsvokabel die man hier hat.

00:33:03: Ich finde die total spannend.

00:33:04: Dieses Sagen so, das geht auch ein bisschen in diese Richtung von keine Feedback-Möglichkeiten innerhalb der Uni.

00:33:10: also wenn das als einen Nachteilsausgleich angesehen wird dann hat man sich wahrscheinlich würde ich jetzt fast mal unterstellen wahrscheinlich schon mit anderen Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs auseinandergesetzt und ist für sich zu dem Schluss gekommen dass es nichts gescheites gibt oder nichts equivalent nutzbares Und wahrscheinlich gibt es da Dinge.

00:33:31: Ich verstehe aber total diese Sichtweise zu sagen, warum sollte ich mir denn jetzt Gedanken machen?

00:33:36: Ob ich das nutzen darf oder nicht wenn ich eh schon das Gefühl habe vom System, vom Bildungssystem benachteiligt zu sein.

00:33:45: Ja, soll ich da was drauf antworten?

00:33:47: Ich weiß nicht.

00:33:48: Wenn du magst!

00:33:49: Weil du hast

00:33:50: gemeint von wegen du bist dir nicht sicher ob's ... Es klang bei dir so ein bisschen kritischer.

00:33:55: Ich kann die Stelle total nachvollziehen.

00:33:59: wirklich schwierig, dass es das noch braucht.

00:34:03: Also die Universität... also dass es Studierende gibt an Universitäten oder Fachhochschulen, die immer noch das Gefühl haben, dass sie so eine Form von Nachteilsausgleich brauchen?

00:34:22: Weil aus meiner Perspektive was sagst du wenn Du in der Schreibberatung arbeitest sagst Du die Rahmenbedingungen.

00:34:32: Letztendlich, ob das richtig oder falsch ist und was der Inhalt ist.

00:34:36: All das sprichst du mit deiner prüfenden Person ab!

00:34:39: Hier können wir über den Schreibprozess sprechen, hier kann man über einen roten Faden sprechen, über Strategien sprechen, viel sprechen... Wir haben damals auch Feedback direkt auf Text gegeben, den wir bekommen haben.

00:34:52: Wir können auch über Wissenschaftssprache sprechen.

00:34:54: Und all das letztendlich musst deine prüfende Person dir Feedback geben.

00:35:00: Und wir haben's immer wieder zurückgespielt, weißt du?

00:35:04: Ja!

00:35:07: Diese Stelle mit ... dass ich das als Ersatz für den menschlichen Kontakt nutze und als Nachteilsausgleich für Kinder aus Nicht-Akademiker innenhaushalten ... Ich komm übrigens auch nicht aus nem Akademikerinnenhaus halt.

00:35:22: Ja, ich hatte ein ... Ich weiß du auch genau.

00:35:25: Ich hatte einen Vater der hat ... das auf Rechtschreib und Grammatik gelesen.

00:35:30: Und war immer sehr irritiert über die starksige Sprache,

00:35:33: so?

00:35:34: Das liest sich aber nicht so schön!

00:35:43: Weißt du ich finde... Da ist ein bisschen der rote Faden zu.

00:35:46: warum sprechen wir überschreiben.

00:35:48: Warum sprechen wir mit KI?

00:35:50: Warum fragen wie die Leute ob oder wie sie KI nutzen?

00:35:53: Die Frage ist doch was es eigentlich Wichtig ist für Studierende zu lernen an der Uni.

00:36:00: Und können die das auch mit KI lernen?

00:36:06: Wie kann ich den Studierenden sagen, worum geht es, dass ihr lernt?

00:36:12: Also was ist mein... Was ist das implizite Lernziel, was ich am Kopf habe und das noch mehr explizit machen?

00:36:19: Ein guter Text, eine gute Hausarbeit und eine gute Prüfungsleistung ist wenn blank.

00:36:26: Und so könnt ihr das erreichen!

00:36:28: Und das Fakt ist, dass wird dir kein KI-Chatbot beantworten was deine prüfende Person in ihrem Hinterkopf hat.

00:36:37: Genau – und wenn die prüfenden Personen das aber ebenfalls nicht formuliert dann

00:36:43: kann ich

00:36:44: super nachvollziehen warum man halt zum next best thing greifen muss.

00:36:48: Natürlich kann ich das nachvollziehen.

00:36:49: Aber es ist halt...

00:36:51: Scheiße, dass es so ist!

00:36:52: Ich kann's super nachvollzielen und auf jeden Fall würde ich jetzt studieren.

00:37:00: Auf jeden Fall würd' ich das nutzen.

00:37:01: bis zum Erbrechen würde ich es nutzen.

00:37:03: natürlich

00:37:05: Kann nicht ein weiteres Zitat reinbringen was glaube ich super gut zu dieser Diskussion passt nämlich quasi.

00:37:09: ich fand es beeindruckend Wie stark die systemische Kritik am Bildungssystem in den Freitextfeldern einfach durchgeschlagen ist.

00:37:18: Seite forty-three kommt folgendes Zitat, Durch die Noteninflation in der Schule sowie der Leistungsdruck könnte vielen das Bestehen einer Prüfung wichtiger sein als der Lernprozess.

00:37:29: Auch ich erwische mich dabei, so zu denken.

00:37:32: Wenn man das Gefühl hat dass in der Uni und dem Arbeitsmarkt die Note und der Abschluss wichtiger sind als das was man tatsächlich gelernt hat ist die Nutzung von Ghostwriting jeglicher Art eine logische Schlussfolgerung.

00:37:46: Und zweites Zitat an der gleichen Stelle aber nicht von der gleichen Person weniger Schreibblockaden, weniger sinnloses Abtippen von Zitaten durch Transkriptionen durch KI.

00:37:57: Weniger sinnlose Ordnen von Listen als Antwort auf die Frage warum man KI überhaupt verwendet oder was für einen Nutzenmann daraus hat.

00:38:07: und das finde ich halt eben genau dass es ist.

00:38:13: Also wir haben hier Studierende, die in einem Bildungssystem sind, in dem ein extremer Leistungsdruck aufgebaut wurde.

00:38:20: Mit Noten vom ersten Semester an – also alles ist eine Überprüfung, alles ist ne Qualifizierung, nichts ist mehr ausprobieren.

00:38:28: Gleichzeitig muss alles in einer super schnellen Zeit, also wirklich zeiteffizient und ökonomisch durchgedacht werden!

00:38:34: Und jetzt zu kritisieren das Studierenden gucken, wie sie diese ökonomischen Anforderungen möglichst ökономisch gestalten.

00:38:43: Und die Antwort darauf dann ist naja ich nutze halt automatisierungs KI oder besser gesagt Ich nutze KI weil ich Sie als zeiteffizient empfinde und sie mir hilft bei manchen Sachen für eine reine Bestehensleistung.

00:38:57: und so wird das halt erfunden.

00:39:01: Das ist der Kern des Problems finde ich.

00:39:04: Der Kern des Problems über den wir reden müssen, der Kern das Problem ist denen alle sich spiegeln müssen wenn sie gerade darüber maulen dass alle Studierenden KI verwenden.

00:39:13: Ich hatte habe ich das hier im Podcast erzählt es ein paar Wochen her.

00:39:16: ich hatte auf Blue Sky eine Diskussion die also ich hab mich eingeklinkt in einer laufende Diskussion in der auch Hochschullehrende völlig berechtigt ihre Frustration darüber zum Ausdruck gebracht hat, dass alle Hausarbeiten die sie rein bekommt eindeutig KI generiert sind.

00:39:34: und ich habe es total verstanden.

00:39:36: Es ist wahnsinnig frustrierend.

00:39:37: aber irgendwann hab' ich dann mich so eingeklinkt und hab gemeint... ...es is irgendwie ein Zeichen wenn alle Studierenden eindeutig KI verwenden, also wenn da keine Ausreißer mehr drin sind die sagen nein ich möchte KI nicht verwenden.

00:39:53: Die müssten ja eigentlich da sein.

00:39:56: und dieses Anzeichen wenn einfach alle KI verwende ist dass niemand einen Wert darin sieht diese Aufgabe The Good Old Way mit sehr viel Aufwand zu betreiben weil offensichtlich niemand einen Kompetenzgewinn in der gestellten Aufgabe sieht.

00:40:15: Und dann kommt die ökonomische Logik und dann bearbeitet man es halt so schnell und so einfach, wie's geht.

00:40:20: Weil wahrscheinlich noch zehn andere Arbeitsaufgaben drin sind.

00:40:24: Ich möchte noch einen Zitat an dieser Stelle einfließen lassen.

00:40:28: seit einundfünfzig ich bin der Überzeugung dass viele sich diese Herausforderungen in Klammern Hausarbeit vereinfachen wollen, weil sie davon überfordert sind.

00:40:40: Daher plädiere ich dafür, dass man am Anfang des Studiums explizite Kurse anbietet die einem das Hausarbeiten schreiben beibringt und ich war schockiert als ich das Zitat gelesen habe.

00:40:54: Zwei Gedanken hab' ich dazu im Kopf.

00:40:56: Gedanke eins ist Ich weiß noch aus Schreibwerkstatt-Mehrsprachigkeitzeiten Dass viele Studierende gar nicht wahrnehmen, dass es diese Angebote gibt.

00:41:07: Also du machst Kurse zu wissenschaftlichen Arbeiten im ersten Semester.

00:41:11: Das sollte Satz sein, dass es das gibt!

00:41:14: Du pietest... Dagmar war damals in was weiß ich?

00:41:17: Wie vielen Erstsemesterveranstaltungen sie waren und gesagt hat Es gibt die Schreibberatung nutzt Sie.

00:41:23: Und es haben Leute gesagt am Ende des Studiums viele, viele Leute, dass sie nicht wussten, dass ist das gibt Weil du siehst Angebote erst dann wenn du sie brauchst.

00:41:32: Also liegt es daran Dass es nicht vernünftig kommuniziert ist oder, also nicht wahrgenommen wird.

00:41:38: Das ist ja einfach so ... Unis sind voll von Angeboten!

00:41:42: Erste Semester ist mega überfordert und überflutend.

00:41:45: Du nimmst es, du verstehst noch überhaupt nicht warum du was sehen kannst.

00:41:49: An jeder Ecke gibt's irgendeinen Plakat.

00:41:51: Wir haben doch Plakate aufgehängt?

00:41:52: Ja Alter, weißt du wie für andere Leute hier auch Plakade aufgehängten?

00:41:59: Und das andere ist natürlich wäre ja schockierend wenn es das tatsächlich gar nicht gibt.

00:42:03: an der Uni, an der die Person ist

00:42:07: Kann aber sein, also ich meine so viele Hochschulen wie da teilgenommen haben.

00:42:11: Es kann ja sein dass es von einer ganz ganz kleinen Hochschule ist an der einfach kein Schreibzentrum keine Person die das macht Das in den Fächern nicht drin ist sehr gut möglich dass es keine Kurse gibt.

00:42:20: Also ich musste in jedem.

00:42:24: Ich habe auch zwei Studiengänge abgebrochen und Ich habe in England natürlich gelernt.

00:42:31: Gut, England kannst du jetzt nicht mit reinnehmen weil das ist ja eh noch mal eine krasse andere Studienform.

00:42:35: aber da hatte ich natürlich was zum wissenschaftlichen arbeiten und in Kiel hatte ich etwas zu wissenschaftlichem Arbeiten Und in Hamburg hab ich dann nochmal was zur wissenschaftliche arbeiten gemacht Was nur gar nicht so richtig funktioniert hat für meinen Kopf Weil das Gefühl war dass das Seminar Wissenschaftliches arbeiten nicht Teil des Kurikolums, also es war nicht teilgefühlt von dem Studium.

00:43:02: Das heißt du musstest sozusagen eine Hausarbeit schreiben in dem Seminar Wissenschaftliches arbeiten um zu zeigen dass du eine Hausarbeitsschreiben konntest um im Parallelseminar eine Haus Arbeit zu schreiben Um zu zeigen das du das Thema verstanden hast oder so oder dass Du wissenschaftlich arbeiten kannst.

00:43:19: Also weißt du?

00:43:19: Du hast sozusagen eine dummy Hausarbeit geschrieben und da bin ich damals als Studentin Das war in Hamburg dann, das dritte Mal.

00:43:30: Da dachte ich, Fall vom Glauben

00:43:31: ab!

00:43:33: Also fand ich es so lächerlich, weil ... ... wir hatten ein Bachelor-Master Systemeinführung.

00:43:38: Wir sind gefühlt jede Woche auf die Straße gegangen um zu sagen Leute, Bachelor Master System funktioniert so nicht.

00:43:43: Wir haben eine unfassbare Ökonomisierung in der Hochschule.

00:43:47: Wir hatten zeitgleich das Problem mit ... Immer mehr Drittmittel dieser Druck über Drittmittelprojekte.

00:43:54: Was bedeutet das für verschiedene Studiengänge und so weiter?

00:43:59: Und Hamburg hatte die Studiengebühren zu der Zeit.

00:44:05: Das war so witzig, weißt du, du konntest dir Bücher auszuholen.

00:44:07: Ich werde es erst in der Bücherei ausleihen.

00:44:09: Dann haben sie immer drauf geschrieben mit zum Aufkleber dieses Buch Wurde von Studiengebühren angeschafft um zu zeigen wie toll das ist.

00:44:16: und dann wird diese Bücher ausgelehnt für die Erziehungswissenschaft.

00:44:20: um freies Bildungssystem geht und so weiter.

00:44:24: Und ich weiß, dass den Titel nicht mehr genommen ist.

00:44:26: Es ging halt um frei und dann stand da drüben drunter.

00:44:28: dieser Aufkleber in dieses Buch wurde von Studium gewöhnt.

00:44:32: Ja, sehr gut!

00:44:33: Ja, egal.

00:44:34: Kurz an der Klosche am Rande.

00:44:36: aber natürlich können wir nicht erwarten das alles immer... Wir haben später noch ein Zitat müsste jetzt nochmal einmal gucken wo jemand sagt im Freitext auch was sehr, sehr durchdacht ist.

00:44:49: Kritisches Denken braucht Zeit!

00:44:51: Und da bin ich wieder bei meinem Punkt.

00:44:53: Worum geht es uns eigentlich?

00:44:54: Was ist eigentlich das Outcome, dass wir haben wollen?

00:44:57: Geht es ums Umfact-Checking?

00:44:59: Geh es uns um kritisches Denken?

00:45:01: Ja genau oder geht es einfach nur um den... Erhalt, wie du vorhin sagst.

00:45:06: Es geht uns einfach um den Halt des Status quo.

00:45:09: Ich finde diese Studie zeigt relativ deutlich dass das nicht mehr so gut drin ist.

00:45:12: Aber nicht aus dem Grund von weil jetzt alle halt Den einfachsten Weg wählen Sondern weil es Jetzt einen Tool gibt Dass den Leidensdruck Für sehr sehr viele leute verringert und die Leute dies eigentlich Die Das gar Nicht Nutzen Wollen Trotzdem Ein großes Eigentlich fast schon eine Notwendigkeit Sehen oder Einen Druck empfinden das auch zu Machen.

00:45:34: Also wir haben ja auch so Quotes drin wie, naja wenn alle das machen.

00:45:37: Warum bin ich dann die einzige Person, die das nicht machen sollte?

00:45:40: Oder kann ich es mir überhaupt leisten dass nichts zu tun?

00:45:45: Das ist vielleicht ein ganz guter Übergang zu einem der nächsten Felder über den ich gerne reden würde weil du's gerade schon angerissen hast.

00:45:51: mit dem kritisches Denkenbrauchzeit finde ich ein sehr gutes Zitat eines der Findings der Studie und was auch geäußert wird auch wirklich teilweise so genau in diesen Worten Wenn Studierende oder wenn Schreibende eine Wertschätzung ihres Schreibens empfinden, sie tendenziell KI anders oder weniger benutzen.

00:46:17: Also da eine Korrelation aufgemacht wird und Wertschätzungen des Schreiben und Sinnhaftigkeit des Schreibens.

00:46:24: Und das ist genau das mit dem so...wenn man halt sagt okay ich weiß wofür ich das mache!

00:46:28: Ich möchte kritisch nachdenken, ich möchte mir Zeit nehmen ein Thema zu durchdenken.

00:46:33: Ich möchte etwas lernen!

00:46:34: Ich möchte eigenes Wissenschaften all das.

00:46:38: es ist aber nicht das was in dem Zitat drin das was ich gerade vorgelesen habe mit einfach irgendwelche Listen runterschreiben.

00:46:44: Irgendwelche Zitate aneinander klatschen.

00:46:47: die Sinnhaftigkeit des Schreibens ist vielen Studierenden abhandengekommen.

00:46:53: Das sieht man in dieser Studie.

00:46:55: und Da ist eine Korrelation, dass man sagt naja gut aber wenn ich das nicht als eine sinnhafte Tätigkeit empfinde sondern einfach nur als eine notwendige Leistungsüberprüfung damit ich mal im Abschluss näher komme.

00:47:08: Dann ist es ja total verständlich und sagt na ja gut ich nutze halt die Technologie die ich dazu finden kann.

00:47:15: Das ist.

00:47:16: einer der Punkte wo ich mir denke so mit diesen beiden Kombinationen aus ist ne systemische Bedingungen.

00:47:23: Die Wertschätzung des Schreibens ist ein bisschen der Hebel, den wir haben als Lehrende um Studierende irgendwie wieder dazu zu bringen.

00:47:32: Das sind die Teile dieser Studie, die ich mitnehmen möchte zur Lehrenden, mit denen ich mich unterhalte über sinnvolle Schreibtlehre und wie KI einen Platz darin haben kann sollte oder eben auch nicht haben soll.

00:47:48: Genau!

00:47:48: Ich finde noch sehr wichtig der dem Verantwortungsgefühl für Texte.

00:47:59: Da geht es auf jeden Fall darum, dass wenn Studierende sich verantwortlich fühlen für ihre Texte sie anders KI nutzen.

00:48:09: verantwortungsvoller oder und weniger?

00:48:12: Und ich habe meinen Kommentar das ich darunter geschrieben hab ist woher soll denn diese Verantwortung für den Text kommen?

00:48:20: also wenn nicht weiß warum mich ein Text schreiben soll Wenn ich nicht weiß, worauf diese Prüfungsleistung abzielt oder wenn ich kann mich mit dem Thema verknüpfen dann läuft es gut.

00:48:38: Also klar!

00:48:39: Ich habe mir irgendwann Hausarbeiten so ausgesucht dass ich habe immer geschaut Was hat das Thema des Seminars?

00:48:48: Aber ich glaube, ich bin nicht die exemplarische Studentin, die hier anführen kann dafür.

00:48:53: Also zumindest war es damals nicht so.

00:48:54: Ich war dann ja immer leider davon, weil ich irgendwann sehr angestrengt, dass ich eine der wenigen war, die die Texte gelesen hatte überhaupt in den Seminaren.

00:49:01: Ich habe überlegt okay was ist das Seminar, was macht das mit mir?

00:49:04: wie kann ich das mit meinen Themen verknüpfen?

00:49:05: und ich hab alles immer versucht mit Schreibtitaktik zu verknüpfen.

00:49:09: aber woher kommt die Verantwortung für Hausarbeiten bei Studierenden?

00:49:15: Also im Sinne von wer schafft sie.

00:49:17: Wer stellt die Verantwortung her?

00:49:21: Oder an welcher Stelle, weißt du?

00:49:25: Und sie kommt durch viele verschiedene Faktoren.

00:49:27: Das ist Seite... Entschuldigung, ich will es einmal kurz ergänzen.

00:49:31: Da ist es Seite thirty- vier.

00:49:34: Da steht je stärker Studierende sich für ihre Texte verantwortlich fühlen desto seltener nutzen Sie KI zum Schreiben.

00:49:43: Sehr gut!

00:49:46: Mein Punkt mit der Wertschätzung ist sehr weit hinten, das ist kurz vorm Ende.

00:49:49: Ich habe es gerade auch auf die Schnellen nicht gefunden aber das geht ja genau in diese gleiche Richtung.

00:49:54: also so... Das meinte ich mit Sinnhaftigkeit.

00:49:57: Sinnhaftkeit ist glaube ich eine Vokabel von mir, die fällt so in der Studie nicht.

00:50:00: Aber es ist genau diese Verbindung aus Verantwortung und Wertschätzung Und dass sind beides Vokabeln, die in der studie fallen.

00:50:06: So, das muss hergestellt werden.

00:50:07: Das Herzustellen ist total komplex.

00:50:09: Da ist auch nicht nur eine einzige Person für verantwortlich also nicht nur die Lehrpersonen aber halt eben auch.

00:50:16: idealerweise sind alle Lehrperson ein Studiengangs einer Uni oder was auch immer.

00:50:20: Alle gemeinsam müssen irgendwie schreiben dem Schreiben einen Platz geben.

00:50:24: es muss aber auch ein gut formulierter Schreibauftrag sein der irgendwie eine Sinnhaftigkeit herstellen kann und überhaupt Studierenden ermöglicht eine verantwortungsvolle Entscheidung über den Text zu treffen.

00:50:35: Es müssen Feedbackgespräche im Nachhinein da sein, es müssen Diskussionsanlässe geschaffen werden in der Lehre nicht nur irgendwie in einer einzigen Sitzung sondern auch davor.

00:50:44: Es muss einen Stellenwert

00:50:46: haben.".

00:50:47: Was du gequotet hattest mit dem, ah ich wünschte mir das würde zum Anfang des Studiums so ein Kurs zum wissenschaftlichen Schreiben geben.

00:50:54: Aus schreibtidaktischer Sicht wissen wir ja dass das nicht das allersinnvollste ist weil es kommt zu früh Niemand merkt sich das.

00:51:01: und nur weil du das am Anfang hast, heißt es ja nicht einmal machen.

00:51:04: Und dann weißt du's.

00:51:05: Das schreibt die taktische Sicht.

00:51:06: Wie fühlt sie sich?

00:51:07: Ja auch nicht sinnhaft an der Stelle.

00:51:08: Es fühlt sich in der

00:51:09: Stelle nicht sinnlos, aber du schreibst ja noch an nichts genau.

00:51:12: Aber das ist jetzt keine Kritik an der Person, die sich das wünscht.

00:51:16: so im Sinne von hätte ich mir...

00:51:17: Nee, aber das

00:51:18: ist ja auch ein Klassiker!

00:51:20: Ja genau ist es.

00:51:21: Das wünschen sicher auf

00:51:22: viele Lerner.

00:51:22: Bei der Bachelorarbeit denkst Du immer Oh, warum habe ich mir das denn damals?

00:51:26: Warum hab' ich das dann noch nicht so... Ja weil jetzt der Punkt ist an dem du es lernst.

00:51:30: Und ich hab gestern also völlig random anderes Beispiel.

00:51:33: aber ich hab' gestern war's am Reitstein und hab was mit einem Pferd gemacht und hab sozusagen etwas gemacht was ich als Fehler gefühlt hab Weil ich mit nem Jungpferd gearbeitet hab und gefegt hab und es hat sich erschreckt.

00:51:46: und dann bin ich korrigiert worden in meinem Verhalten was richtig ist.

00:51:50: und ich dachte Lernen isso ein Scheißprozess!

00:51:54: Das ist nicht geil Ja, also das ist so erstes anstrengend.

00:51:58: Dauer tut weh manchmal weil du hast immer diese kleinen Schamflittermomente und

00:52:03: man hat so viele Setbacks Man wird zu Risseworfen.

00:52:07: Und denkst ja ich hab voll Bock auf Denken und Wissen und Lern ist aber irgendwie auch ein scheiß anstreckender Prozess.

00:52:16: Ich verstehe auch dass Leute das gerne umgehen möchten

00:52:20: Genau.

00:52:20: Und gerade wenn dann halt und dann kommt wieder das Systemische rein, wenn das System einem keine Anreiz schafft sondern eigentlich wirklich nur sagt macht das alles so ökonomisch wie möglich?

00:52:29: Ja da nimmt man halt die ökonomische Lösung.

00:52:31: und die ökonomische Lösung ist eine Software, die dir verspricht dass das alles automatisiert werden kann.

00:52:39: ja und Dann habe ich mich gefragt diese Verantwortung in dem Zitat was sich da gerade angebracht hat ne Und sie sprechen ja auch immer mal wieder in der Studie von Autorinnenschaft.

00:52:52: Ist das dasselbe?

00:52:53: Also ist, wenn du das Gefühl hast, du bist Autorin deines Textes.

00:52:59: Du hast eine Wissenschaftssprache, es ist irgendwie dein Text.

00:53:03: Weißt du... In Schreibberatung mit Studierenden machst hast du ja oft das Thema, dass die Leute sagen es ist eine aneinanderreihung von Zitaten.

00:53:12: Ich bin da gar nicht drin!

00:53:14: Da steht auch irgendwo hier in diesem Text mit.

00:53:17: ich darf ja gar nicht selber denken, dass er gar nicht erlaubt.

00:53:19: und so wie soll ich meine Gedanken da reinbringen?

00:53:24: All das... Und das ist genau einer dieser Prozesse der sich durchzieht, durch dieses akademische Schreiben.

00:53:35: Also das Schreiben von Studierenden ist ganz, ganz doll durch dieses gekennzeichnet und irgendwann verstehst du dann wo du drin bist in deinem Text und lernst deine Stimme zu finden und deine Sprache usw.. Und ist es?

00:53:51: aber halten wir unbewusst daran fest dass Menschen das auf eine anstrengende Art und Weise lernen?

00:54:00: sich erarbeiten müssen, weil wir da auch durch mussten.

00:54:04: Weil sich das gehört wie wenn du Ein Professor, für den ich mal gearbeitet habe.

00:54:13: Vorher vor seiner Uni-Karriere bevor er studiert hat eine Handwerksausbildung gemacht und der hat erzählt er hat meine Aufgabe bekommen dann sollte er so ein Metallstück glatt feilen.

00:54:24: und dann kam immer der Meister und sagt ne ist noch nicht glatt genug und am Ende war halt eigentlich die Aufgabe dass er dieses Stück Metall abfeilen sollte per hand und es ging ums durchhalten.

00:54:35: Und das ist so alte Schule weißt du?

00:54:37: Ne ist noch gut genug.

00:54:38: mach weiter stellt es und lernt durchzuhalten, um zu machen was dir gesagt wird.

00:54:44: Also machen wir gerade unbewusst genau diesen Prozess.

00:54:49: Menschen beschämen in Lehre weil wir da auch mal durch mussten.

00:54:53: Ja und fallen wir damit richtig auf die Schnauze?

00:54:56: Weil Studierenden das merken.

00:55:03: Ich glaube in gewisser Weise schon ein bisschen ohne dass ich eine Antwort hätte wie wir es besser machen können.

00:55:09: Das muss ich auch noch mal so sagen.

00:55:11: Ich sehe ja weiterhin die ganzen Frustrationen, die Lehrende damit haben und die wir alle damit haben.

00:55:17: Das Problem ist das Lehren der genauso unter Zeitdruck stehen.

00:55:20: Genau!

00:55:21: Und es ist genau dieser Punkt was diese studierende Person auf TikTok mit.

00:55:26: Ja für Feedback ist keine Zeit?

00:55:27: Ja weil für Feed back ist tatsächlich keine Zeit in dem System.

00:55:33: Wenn ich hier ... Ich habe die Einführungsvorlesung gemacht sozialer Arbeit an einer Universität Ähm, und dann kriegst du deine vierundvierzig als externe Lehrende.

00:55:42: Deine vierund vierzig Euro für pro SWS?

00:55:46: Aber da ist kein Geld für auch nur eine Hausarbe.

00:55:49: Also das gehört dann mit dazu!

00:55:51: Das machst Du irgendwie noch mit, dass Hausarbeiten korrigieren und Feedbacken.

00:55:55: Ja, mhm, genau.

00:55:59: Ein weiterer Aspekt dieses ganzen Systemischen und der Beschämung von der Du schon gesprochen hast die wird auf Seite dreißig einunddreißig gemachtes.

00:56:05: vielleicht so'n bisschen Blick auf die Zeit.

00:56:06: der letzte Punkt den ich gerne noch mit reinnehmen würde dass hier so ein bisschen eine Einbezug gesetzt wird zwischen Studierenden und ihrer eigenen Einschätzung, wie gut sie schreiben können unter KI-Nutzung.

00:56:17: Das ist jetzt kein Zitat... Also es ist ein Zitat aus der Studie.

00:56:20: aber das ist kein Freitextzitat von irgendwelchen Befragten sondern der Text der AutorInnen Die Schreiben.

00:56:27: Studierende die keine KI beim Schreiben nutzen schätzen ihre Schreibfähigkeiten und Haltungen zum Schreiben durchgängig positiver ein als Studierendete KI hierfür einsetzen.

00:56:37: Die größten Unterschiede liegen bei den Dimensionen Motivation und Autorschaft.

00:56:43: Also genau, der Punkt wo den du eben auch schon hattest und dann etwas weiter unten.

00:56:46: Die unterschiedlichen Selbsteinschätzung der eigenen Schreibkompetenz und der Haltungen zum Schreiben zwischen KI-Nutzenden und Nicht-KI-Nuzenden lassen sich als Hinweis darauf lesen dass die Nutzung von KI bei Studierenden verbreiteter ist, die ihre Schreibcompetenzen geringer einschätzen und davon ausgehen dies mit KI Ausgleichen zu können.

00:57:06: Hier sind wir wieder ein bisschen.

00:57:07: auch bei dem KI Ist mein Nachteilsausgleich Zitat.

00:57:12: Also auch hier wieder, diese ganze Verbindung systemisches Wertschätzung fehlender Anleitung fehlendes Feedback fehlende Möglichkeiten ob real oder so empfunden sich weiterzuentwickeln und zu lernen in diesem Bereich fehlend Zeit.

00:57:26: KI Nutzung ist ein Symptom dessen eine Lösung, die verheißungsvoll klingt mit all diesen Strapazen.

00:57:36: Die dieses Bildungssystem auf einen drauf wirft und denen man nicht das Gefühl hat Haaphaft werden zu können dann doch haphaft zu werden.

00:57:45: Und eine Einladung?

00:57:46: Ich

00:57:46: glaube nicht dass der grammatikalisch korrekt war aber ihr wisst hoffentlich was ich meine.

00:57:50: Eine Einladungen glaube ich.

00:57:52: also.

00:57:53: ich möchte jetzt mal als gute Systemikerin muss ich den positiven Schwenk finden U-Bacht Wenn.

00:58:04: wir haben ja immer noch Seminare, wo wir zwölf Wochen damit verbringen.

00:58:11: Ein Referat das langweiliger ist als das nächste nach dem anderen zu hören weil das irgendwie Teil der Prüfungsleistung ist.

00:58:18: also ein Referat halten und dann eine Hausarbeit schreiben warum das nicht miteinander verbinden?

00:58:23: lass uns doch das schreiben mit in das Seminar nehmen.

00:58:28: Also hier steht zum Beispiel drinnen, Studierende haben Lust sich zu verbinden darüber.

00:58:34: Posterwerkstätten also genauso wie wir es kennen mit für promovierenden Forschungswerkstädten Weißt du?

00:58:42: Das schon in jedem einzelnen Seminar.

00:58:45: Also ich weiß, das ist wirklich schwierig weil sich auch die Studierenden damit schwer tun.

00:58:49: Ich habe dann zum Beispiel, hab' ich auch so kleine Schreibwerkstätten schon in dem Seminar gemacht.

00:58:55: Dann was erzählen lassen über das Schreiben.

00:58:58: Lasst uns das schreiben und ich finde dass sehen wir sehr wenn wir jetzt sehen Zitate wie, wo wir drüber gesprochen haben.

00:59:05: Dass sie ersetzt den menschlichen Kontakt.

00:59:08: Das heißt, es gibt ja auch ein Durst nach menschlichem Kontakt also nach so einem Kontakt.

00:59:14: Ja?

00:59:15: Also lasst uns das Schreiben von dem einsamen Schreibtisch wegholen!

00:59:22: In die Mitte bringt der Schreiben in die Uni.

00:59:28: Und das sieht man... Dickey

00:59:29: ich habe letztens einen Podcast gehört, Entschuldigung, Lecturecast heißt er, supergeiler Podcast übrigens über gute Lehrmethoden und so ganz toll, sehr empfehlenswert.

00:59:41: Und da war Isabella Buck zu Gast und sie hat gesagt es spricht vom Sticky Campus.

00:59:49: also wie kann ich die Angebote am Campus so gestalten dass die Studierenden Lust haben dazu sein?

00:59:55: Ja ja Was zum Beispiel?

00:59:58: ja Uni Bibliotheken, glaube ich, also gut wie jedem Campus inzwischen versuchen so zu einem Begegnungs- und Lernort zu werden statt nur so diesem Stillort wo man halt für sich alleine in dem Cubicle vor sich hin arbeitet.

01:00:11: So als ein Beispiel was mir direkt einfallen würde was ich jetzt schon von vielen Universitäten gehört und gesehen habe

01:00:17: Und dieses, weißt du diese Möglichkeit?

01:00:20: Dass du was ja viele inzwischen machen.

01:00:22: Dass du ein KI-Tool nutzen kannst und dann kannst du da so rein diktieren und deine losen Gedanken fetzen und dann macht dir dein Tool daraus einen Text.

01:00:35: Das könntest du jetzt zum Beispiel auch mal mit dem Gegenüber ausprobieren.

01:00:38: Was wäre wenn du... Also das ist eine klassische Coaching Methode.

01:00:42: D.h.,

01:00:43: eine Person sitzt mir gegenüber und erzählt mir etwas.

01:00:47: Die Sachen, die ich höre – die für mich als gegenüber, als relevanter Punkt sind – schreibe ich auf Moderationskarten.

01:00:54: Ich bin gehört zu diesen Menschen, die gerne mit Moderationskarten arbeitet.

01:01:00: Für euch hört jetzt an dieser Stelle einen kleinen Schnitt!

01:01:03: Wir hatten gerade einen kleinen Technikaussetzer und deshalb finden wir wahrscheinlich nicht mehr in den Satz zurück.

01:01:09: Fangen am besten auch an was du eben gesagt hast.

01:01:11: Genau, was ich sage wollte.

01:01:12: also zum Beispiel kannst du ja wenn du im Seminar lässt Studierenden zusammensetzen und dann erzählt eine Person einfach mal, worüber sie schreiben wollen würde.

01:01:21: Und die andere Person versucht darüber einen Text zu schreiben.

01:01:24: also wie du das sonst mit KI machen würdest als eine Aufgabe.

01:01:31: Ja ja könnte ne Idee sein auf jeden Fall.

01:01:36: Ich habe zum.

01:01:37: ich hab übrigens hatte ich selber als Studentin ein Seminar.

01:01:41: Das fand ich total toll weil wir auf jede Woche eine Aufgabe immer wieder hatten, also beziehungsweise sie hat mit einer Frage gestartet und zwar was ist euch in der letzten Woche begegnet?

01:01:56: Was etwas mit diesem Thema zu tun hat zum Beispiel medial oder in eurem Umfeld oder so.

01:02:02: Und dann einfach nur kurze Texte, was wurde mit denen gemacht?

01:02:06: Wir haben das einfach kurz eingeworfen und das dann miteinander verbunden als z.B.

01:02:10: Theorien über die wir gesprochen haben.

01:02:12: Das war schon im Masterstudium Und das war ein medienpädagogisches Seminar und dann haben wir halt.

01:02:18: Dadurch hast du das halt da.

01:02:20: nur durch diese kleine Frage.

01:02:22: es ist mir so gegangen, dass dieses Seminar die ganze Woche aber auch präsent war und die Theorien und Themen.

01:02:28: und so weil

01:02:29: ich den Alltag genommen, weil du auf den Alltag ein bisschen bewusster nach Sachen

01:02:33: gesucht

01:02:33: hast ja

01:02:34: genau

01:02:36: Es gibt es gibt so viele schöne kleine Ideen irgendwie sowas zu verbessern.

01:02:41: Manche davon sind auch große Ideen.

01:02:43: eines meiner besten Seminare, aber ich glaube ich auch schon mal von erzählt war eins wo man jede Woche Paper geschrieben hat statt am Ende einer Hausarbeit und die Lehrperson sich die extreme Mühe gemacht hat wirklich jede Woche auch Paper zu lesen und zu benoten und dann halt quasi aus dem Gesamtschnitt von ich glaube deinen fünf besten Papers eine Note ermittelt wurde, am Ende.

01:03:06: Und das war deine Kursnote!

01:03:07: Du musst mindestens fünf Paper einreichen und je mehr du eingereicht hast umso mehr Chancen hattest natürlich deine Gesamtnote nach oben zu treiben weil die besten Paper benotet wurden oder die besten paper wurden genommen.

01:03:19: alle wurden benoted.

01:03:21: super aufwendig für die Personen die das macht mit dem Trade-off in der vorlesungsfreien Zeit keine Hausarbeiten lesen zu müssen, aber also der Amount an Dingen die diese Person gelesen hat in der Vorlesungszeit muss gigantisch gewesen sein.

01:03:35: Weil viele das genutzt haben weil die Leute den Sinn dahinter gesehen haben und das Seminar war nicht gerade leer, da waren regelmäßig irgendwie zwischen fünfundzwanzig und dreißig Teilnehmende Aber es hatte so eine Relevanz.

01:03:49: So ich erinnere mich da heute noch dran, ich erinner mich teilweise noch an Texte die ich da geschrieben habe.

01:03:53: Ich erinnert mich nicht mehr in viele Hausarbeiten die ich geschrieben hab im Laufe meines Studiums.

01:03:59: Ja wie kannst du das für dich relevant machen?

01:04:01: Wie kann das was du da da erarbeitest auch... Du hast ja einen Grund warum du da drin sitzt in diesem Seminar und wenn es nicht dieses Seminar ist dann hast du einen Grund Warum du das studierst was du studierest zu verbinden.

01:04:18: Und dann ist ja ein großer Teil vom Schreiben und vom wissenschaftlichen Schreiben das kritische Denken, dass du lernst Quellen zu recherchieren, dass Du lernest es miteinander zu verknüpfen ,dass Du larnest wie zitieren geht

01:04:35: usw.,

01:04:36: ne?

01:04:37: Weil das wichtig ist!

01:04:39: Und das zu zeigen vielleicht auch viel mehr und das glaube ich ist auch wichtig des Lehrpersonen viel mehr zeigen, wie geht ihr eigene schreiben und darüber sprechen.

01:04:49: Genau!

01:04:50: Dieses Ganze mit dem so... was du eben erwähnt hast, wir funktionieren diese ganzen Sachen eine der Dinge über die wir jetzt noch nicht gesprochen haben ich weiß nicht ob wir es noch in die Zeit haben oder einfach direkt sagen wir machen da nochmal ne zweite Episode dazu weil das ist eigentlich nochmal ein ganzes Feld ist dass was in dieser Studie herauskommt was dir auch den Titel der Studie ein bisschen gegeben hat nämlich Einschätzung von Studierenden die für sich selbst merken dass die Nutzung von KI auch eine große Versuchung darstellt und sich das als solche empfinden.

01:05:21: Und quasi sie sich eigentlich ja zwingen müssen es gründlich zu machen, zwinge müssen selbst zu denken, zwingen müssen Texte zu lesen statt sie sich zusammenfassen zu lassen also das Studierende jetzt nicht einfach nur blauäugig da rein rennen sondern Sie das durchaus sehen und dann wieder diese Mischung aus.

01:05:39: Es ist sehr verlockend Es hat ein Erfolgsversprechen und es sind ökonomische, systemische Zwänge dahinter.

01:05:45: Das ist auch nochmal ein großer Aspekt der Studie mit zusammen den anderen noch.

01:05:49: deshalb jetzt mal so die Frage Blick auf die Zeit.

01:05:51: wir sind jetzt schon länger als unsere

01:05:53: Zeit.

01:05:55: wollen wir da noch eine zweite Episode draus machen statt das wird hier durchhetzen und dann doch nicht alles besprochen haben, was wir interessant finden.

01:06:01: Ja,

01:06:01: wir können noch eine Episode dazu machen denke ich.

01:06:05: Ist diese Studie hier auf jeden Fall wert?

01:06:07: Und dann würde ich sagen nehmen wir uns beim nächsten Mal vielleicht wirklich nochmal so ein bisschen diese Abskilling-Dieskilling-Debatte vor die auch hier ganz stark ist, aber die wir jetzt heute noch nicht so gesprochen haben dass das auch sehr ambivalent gesehen wird vielleicht schon mal als kleiner Teaser und Ausblick.

01:06:22: also da laufen auch so Nutzen und Ängste teilweise sehr Hand in Hand Miteinander.

01:06:30: Aber dann würde ich sagen machen wir das in aller Ruhe, wenn wir das nächste mal aufnehmen und machen quasi eine Doppelfolge draus.

01:06:36: Würde ich da aber auch direkt anschließen oder also so?

01:06:38: Jetzt ist der

01:06:39: Text

01:06:39: noch frisch!

01:06:40: Das ist dann quasi die nächste Folge.

01:06:43: ja... Wie immer

01:06:45: schreibt uns auch mal was ihr dazu denkt.

01:06:47: habt ihr sie gelesen, habt ihr nicht gelesen?

01:06:49: Was sind eure Erfahrungen

01:06:51: usw.?

01:06:52: Könnt ihr sie lesen.

01:06:53: Es ist ein Open Source Quelle, ne?

01:06:55: Also wenn dann verlinken wir es... Ich muss mal kurz in die E-Mail gucken, die Nora rumgeschickt hat.

01:07:00: Dann verlinken wir die Studie natürlich auch in den Show Notes des Podcasts.

01:07:03: Ihr könnt reingucken!

01:07:05: Ihr findet ganz am Ende, wenn ihr keine Lust auf die Voll-, oder keine Zeit für die vollen sixty-sechzig Seiten habt.

01:07:09: Ihr findet am Anfang eine sehr konzise Zusammenfassung der Thesen.

01:07:14: Ihr findet am Ende einen Bullet Point Ergebnis Teil Und

01:07:19: ein super Schaubild.

01:07:20: Ein sehr, sehr schönes Schaubeild genau!

01:07:23: Der dann und die Ergebniszusammenfassung bringt euch quasi auf vier Seiten nochmal die sixty-sechzig Seiten davor sehr komprimiert zusammen... ...und dann habt ihr eine schönen Kompakt zusammengefasste Diskussion mit diesem Schaubild.

01:07:39: das meinst du wahrscheinlich die Einflussfaktoren auf KI-Nutzung ganz am Ende?

01:07:44: Meinst Du

01:07:44: das?!

01:07:45: Die Fastile also... Das sind so diese ganzen Bezüge, sondern es wäre das letzte Schaubild.

01:07:50: Ja genau.

01:07:53: Abbildung vierundzwanzig.

01:07:54: Ja also große Empfehlung mindestens mal in die Ergebnisse rein zu lesen und in die Diskussion.

01:07:59: da gehen wir dann auch in zwei wochen wenn ihr die nächste folge hört wieder darauf ein.

01:08:05: das heißt wir machen eine doppelfolge daraus werden uns da dann auch noch mal mit der studie beschäftigen und in der zwischenzeit genau.

01:08:12: wenn ihr auch meinungen dazu habt schreibt sie uns sehr gerne in der zwischenzeit an können wir sind die episode nehmen bis bald.

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