Schreibplanung als Landkarte

Shownotes

Heute sprechen wir über eine von Birte erprobte Supervisionsmethode, in der man ein Projekt oder eine Lebenslage als Landkarte visualisiert und durchdenkt. Wir versuchen uns daran, diese Methode auf die Schreibberatung und das Schreiben an sich zu übertragen.

Ihr erreicht uns per Mail unter kontakt@birte-stark.de

Hier findet ihr den Podcast und uns in sozialen Netzwerken:

Transkript anzeigen

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe, das Schreibcast.

00:00:18: Hallo Bierte!

00:00:19: Hallo Dennis!

00:00:21: Wir sitzen hier an einem Sonntag Mittag inzwischen und haben es geschafft uns wieder mal so eine Aufnahme zu verabreden nach... Nach einer vollen Woche, nach eigentlich auch zwei vollen Wochen für uns beide bierte die auch on air.

00:00:39: nochmal congratulations zum neuen Job.

00:00:43: Danke schön.

00:00:45: Möchtest du kurz erzählen, weil es ja auch was mit Schreiben zu tun hat?

00:00:50: Wo du

00:00:51: jetzt ganz neu gelandet bist?

00:00:54: Ich bin gelandete an der Hochschule Magdeburg-Stendal in einem Projekt, in dem's schreiben und schreibintensive Lehre mit und trotz KI geht Und wie wir das miteinander verbinden können und wie wir da denken usw.

00:01:10: Und ich bin total gespannt.

00:01:12: also welcher Vor einer Woche gestartet.

00:01:15: Heute ist Sonntag, am Montag habe ich angefangen und jetzt waren es ja erst mal nur diese ganzen organisatorischen Sachen die ersten drei Themen treffen und so.

00:01:26: Ja

00:01:27: genau.

00:01:27: Ich bin total aufgeregt.

00:01:29: das ist für mich eine lange Zeit ohne Hochschul- und Uniwesen in meinem Leben also nur so am Rande.

00:01:43: Wissenschaftliche Mitarbeiterin.

00:01:45: Ja, Glückwunsch dafür und genau du erfährst jetzt gerade wieder das Unileben in All seiner Blüte nämlich die erste Woche ist Rainer Orga die zweite Woche eventuell auch noch und dann hat man irgendwann alle Formulare ausgefüllt und kann dann vielleicht anfangen.

00:02:02: ja aber das heißt so unsere beiden Institutionen machen dann durchaus sehr ähnliche Sachen, also wir im Schreibtzentrum machen ja auch genau gerade ein Projekt wofür wir zwei neue Mitarbeiterinnen haben die jetzt aber auch schon wieder ein paar Monate dabei sind.

00:02:16: Die eben auch genau dieses schreiben mit oder trotz KI machen.

00:02:21: und wir haben gerade schon festgestellt in vorgespricht das Unsere beiden an unseren beiden Universitäten es etwas geben wird, was sich KI-Kaffee nennen wird.

00:02:30: Das wird jetzt bei uns in Tübingen tatsächlich In der nächsten Woche am Mittwoch das erste Mal stattfinden und wir vom Schreibzentrum leiten da auch den Auftakt.

00:02:38: Wir werden das nicht immer machen.

00:02:40: Das sollen unterschiedlich so alle machen.

00:02:42: Bei uns richtet sich irgendwie an Lehrende und an Mentoren und Tutoren erstmal.

00:02:46: Bei euch könnte das durchaus sogar noch mal was größeres werden.

00:02:52: Ich glaube ja, dass das total auf einen Klang trifft.

00:02:55: Und bei uns im Team ist noch so ein bisschen die Frage, wie kann man Leute eigentlich dazu motivieren?

00:02:59: Und ich glaube halt, dass es den Druck gibt darüber zu sprechen und deswegen wird Menschen geben, die Interesse haben, darüber zu sprechen.

00:03:10: Ja also wir gehen auch davon aus hoffen... Ich

00:03:14: bin total gespannt.

00:03:15: dann was du erzählst über wie viele Leute kommen, wie das funktioniert hat

00:03:20: Ja, ich bin auch wirklich sehr gespannt.

00:03:22: Also so... Ich kann es auch noch gar nicht einschätzen.

00:03:26: Wir haben's auch vorsichtshalber, haben wir das mal mit... Haben wir uns bei uns mal mit Anmeldung gemacht.

00:03:30: Man kann da aber auch so niedrigschwellig vorbeikommen und also Es kommen auf jeden Fall schon Leute muss man sagen Das wissen wir jetzt schon!

00:03:39: Wir werden nicht Vor leeren Rängen sitzen.

00:03:42: immerhin Ist ja auch schon was

00:03:44: Ja, genau.

00:03:45: Das ist natürlich... Du weißt ja wirklich am Ende nie, ne?

00:03:48: Je nachdem wann du stattfinden lässt wie es gerade der Arbeitsbelastung bei den Einzelnen ist.

00:03:52: Arbeitsbelassung und das ist auch echt schwierig dann teilweise so den richtigen Zeitpunkt zu finden.

00:03:57: Also auch so ein Zeitpunkt in der Woche wo dann einfach mal alle Zeit haben nicht trivial.

00:04:03: Ich finde dass jetzt noch in der Vorlesungszeit starten.

00:04:07: Genau soll aber glaube ich Es soll glaube ich so ein bisschen durchlaufen das Format werden.

00:04:15: Also der nächste Termin ist auch schon geplant und ich glaube, der dritte noch nicht weil man da erstmal abwarten wollte ob der erste jetzt gut liegt und das soll dann glaube ich auch schon in der vorlesungsfreien Zeit irgendwie vielleicht auch einmal stattfinden oder so.

00:04:32: Ja also ich bin sehr gespannt was du da erzählst und vielleicht können wir uns etwas abgucken.

00:04:40: Ja, ich glaube viele Standorte machen ja gerade ganz ähnliche Dinge.

00:04:44: So muss man auch sagen.

00:04:45: Okay!

00:04:46: Das mal so von uns das soll heute aber gar nicht unbedingt Thema sein?

00:04:52: Nein

00:04:53: Wir haben uns da wir die letzten zwei Folgen über Schreiben und KI gesprochen haben anhand der Studie des Schreibzentrums Frankfurt Haben wir uns heute Mal wieder ein Nicht-KI-Thema rausgesucht weil wir ja weiterhin, wir wollen ja auch kein KI-Podcast sein.

00:05:15: Natürlich spielt das eine große Rolle aktuell und wird es auch in den nächsten Jahren wahrscheinlich weiterhin spielen.

00:05:23: also so allein du bist jetzt auch beruflich wieder viel näher an genau daran rangerückt.

00:05:27: aber nichtsdestotrotz schreiben kann ja auch noch analog ablaufen.

00:05:31: und heute haben wir mal wieder was dabei.

00:05:33: beziehungsweise Du Börte hast auch ganz frisch eine Coaching-Methode gelernt und hast gesagt, die könnte man auch sehr gut auf Schreibprojekte... ...auf die Planung von Schreib-Projekten übertragen.

00:05:48: Und das machen wir heute einfach mal live!

00:05:50: Also gestern ich mache gerade diese Weiterbildung, das habe ich hier schonmal erzählt zum systemischen Supervisoren und Organisationsberaterin.

00:06:00: Gestern war ein Lehr-Supervisionstag, so heißt es.

00:06:03: Das heißt wir treffen uns mit dem Supervisor Jan Blackwedel, der einfach schon... das ist total krass, habe ich auch schon mal erzählt als wir über diese kreativen Methoden gesprochen haben, der schon seit vierzig Jahren Supervision arbeitet.

00:06:15: und mit dem treffen wir uns dann und erzählen von unseren Prozessen die wir gerade arbeiten.

00:06:21: aber wir können halt auch sehr private Sachen einbringen.

00:06:25: Und für mich war das was ich gestern eingebracht hab der Einstieg in das neue Arbeitsfeld, in den neuen Job.

00:06:32: Und für mich war da total präsent wie kann ich es eigentlich verbinden mit meinem ja schon stattfindenden Leben?

00:06:40: Ich komme ja nicht aus dem Nichts.

00:06:41: ne wenn ich an einen neuen Job starte dann versuche ich da irgendwie Integrationsprozesse Wie geht's gut und so?

00:06:46: und ja also war auch erschöpft gestern und dass dann zu verstehen bekommt eigentlich die Verärscherfung her und müsste das nicht alles vielleicht gehen?

00:06:57: Und dann haben wir einen exemplarischen Tag gemacht mit mir und diese Übergangssachen.

00:07:05: Ich dachte, das könnte man total gut auf Schreibprozesse übertragen.

00:07:14: Das könnte auch auf den Schreibtag übertragend sein.

00:07:16: Da würde ich am Ende gerne noch mal draufkommen was wir beide als weitere Möglichkeiten sehen um eine ähnliche Methodik anzuwenden.

00:07:27: Jans Idee war, dass ich am Flipchart eine Landkarte male.

00:07:32: Mit den wann immer wann komme ich zu einem neuen Stationen und das finde ich total spannend.

00:07:40: und ich glaube das könnte man total gut mit jeder Person machen die schreibt Und auch mit Menschen die zum Beispiel in einer bestimmten Schreibart Genre, wie zum Beispiel wissenschaftliche Schreiben.

00:07:53: Studierende die noch ganz am Anfang stehen.

00:07:55: kannst du das machen?

00:07:56: Du kannst es im beruflichen Schreiben machen.

00:07:57: Du kannst egal wo machen und dann fragen okay Wo startest du denn dein Schreibprojekt?

00:08:03: Ganz am Anfang wo startest Du?

00:08:06: Und vielleicht könntest du da auch schon dazu setzen Was ist dafür wichtig?

00:08:10: aber ich würde tatsächlich erst mal diese Landkarte machen.

00:08:13: Wo startes du?

00:08:15: was ist der zweite Punkt?

00:08:16: Was ist der dritte Punkt?

00:08:18: Wir haben das jetzt gemacht, gestern dass wir erstmal den Startpunkt und dann das Ende.

00:08:23: So!

00:08:24: Das ist natürlich in der Schreibberatung geht es ja ganz oft darum, dass wir sagen Es ist nicht produktorientiert sondern prozessorientiert.

00:08:32: da können wir darüber sprechen wie sinnhaft ist es denn start und ende?

00:08:36: ich würde einwerfen an der stelle des bei ganz vielen Schreibprojekten, die wir beraten.

00:08:42: Das aber ja einfach darum geht dass es ein Staat und eine Ende gibt.

00:08:46: vor allem gibt das gibt es einen ende an das menschen schon denken wenn die mit sowas kommen zu uns wie ich habe ne schreibblockade dann haben die nende vor vor augen schon

00:08:54: Ja ganz oft ist das ende ja einfach durch eine konkrete deadline festgelegt.

00:08:59: das kann man dann auch nicht weg diskutieren.

00:09:02: Genau und es gibt irgendwie ansprüche und haltungen und so die einfach da sind.

00:09:05: In meinem Kopf entsteht jetzt ein Bild und ich bin mir nicht komplett sicher, ob ich an das richtige Bild denke.

00:09:11: Deshalb wenn du sagst man zeichnet... Man macht eine Landkarte.

00:09:16: Gleichzeitig sagst du man legt ihr habt gestern einen Start- und Endpunkt festgelegt.

00:09:20: Start-und-Endpunkt festlegen?

00:09:22: Denke ich sofort an Ein Zeitplan also an irgendwas Lineares und dann so wenn ich einen Endpunkt festlege.

00:09:29: Und dann rechne ich zurück vom Endpunkt zum Startpunkt.

00:09:32: das mache ich in Beratungen sehr oft, aber dass wäre ja was Linears das bringe jetzt noch nicht so richtig mit einer Landkarte in Verbindung bei der Landkarten denke ich tatsächlich halt eher an sowas Gezeichnete ist und eher so ein.

00:09:48: man geht auch nach links und rechts also man geht nicht in so einem linearen Weg sondern Man malt halt eben genauso Verbindungen auf und bringt Sachen eher geografisch miteinander in Bezug.

00:10:01: Also deshalb wie passt das zusammen mit ihr habt jetzt mit Start-und Endpunkt angefangen?

00:10:08: Und gleichzeitig dann, wie sah denn das Landkarte machen

00:10:11: aus?

00:10:13: Genau ich glaube mir ist es gestern relativ schwer gefallen wirklich dieses Landkartending umzusetzen weil ich aus einer ziemlich verkopften Woche kam.

00:10:19: also ich... Neige dazu viel in meinem Kopf zu sein und so.

00:10:27: Und mir helfen deswegen auch kreative Methoden, auch wenn ich zu jemandem komme für einen Coaching-Thema oder so als Coachie selber hilft mir das damit mich das mal auf eine andere Ebene bringt.

00:10:41: Start und Ziel festzulegen passt für mich total gut zusammen zu einer Landkarte.

00:10:47: weil also ich habe so eine Idee von Routenplanung.

00:10:51: Also ich überleg, weißt du wie?

00:10:54: Angenommen.

00:10:54: Du machst jetzt eine Fahrradtour so was machst du ab und zu und dann überlegst du dir okay Keine Ahnung Ich starte Zuhause will zu Hause enden oder ich starte zu haus und will irgendwie da und dahin zu der Bahnstation Oder ich will keine ahnung zu dem hotel oder ich will Was weiß ich zu dem tandem treffen oder sowas von.

00:11:14: Und wenn du sowas fest legst das ist mein Start Das ist mein Ziel.

00:11:21: Also bei dieser Methode gehst du danach nicht wie Du gerade gesagt hast chronologisch zurück vom Ziel, sondern du machst einfach Start und Ziel.

00:11:31: Und das dabei ist glaube ich eher die Idee dass du dich nicht verzettelst also dass du halt einen Raum hast wo du siehst okay und da is mein Ziel auf diesem Flipchart markiert.

00:11:42: Das kann ja auch neben dem Start sein ne?

00:11:45: Das muss ja nicht ganz unten sein!

00:11:47: Du kannst ja auch auf so einem Flipchard wenn du das hast... oben einen start einmal und direkt daneben den zielpunkt.

00:11:57: Das ist ja wie du dich fühlst das kann, Wie gesagt ich komme aus einer strukturierten woche also war das für mich oben start unten zu so.

00:12:08: Und genau danach wenn du das zieht er nur den zil den sieh.

00:12:12: wenn du dass festgelegt hast gehst du wieder zurück an den start und überlegst dann was ist mein zweiter punkt?

00:12:21: Gleichzeitig schon, wie kommst du zu diesem zweiten Punkt?

00:12:26: Dabei noch nicht was tust du dafür.

00:12:27: Sondern eher so wie kommest du dahin?

00:12:29: wenn du das weißt und du das noch nicht weiß dann noch nicht.

00:12:32: Du machst erstmal so Punkt, Punkt, punkt, Punkt.

00:12:35: also zum Beispiel Was hätten wir denn für ein Schreibprojekt?

00:12:40: Schreib-Projekt, ich hab keine Ahnung klassische Hausarbeit oder so.

00:12:44: Ja warum nicht?

00:12:45: ja

00:12:46: weil wird er so oft drüber sprechen ...

00:12:49: hat ja auf jeden Fall dann auch einen eingegrenzten Rahmen.

00:12:51: Also sagen wir mal, man hat... Machen wir es mal ein bisschen luxuriöser damit auch Zeit zum Abspeifen ist.

00:12:56: Sagen wir mal man hätte tatsächlich so sechs Wochen Zeit?

00:13:01: Ja ich würde tatsächlich gar nicht unbedingt glaube ich über den Zeitrahmen sprechen oben.

00:13:05: Okay okay gut.

00:13:06: Sondern einfach nur wo will man hin?

00:13:09: Könntest du, ich würde es eher nutzen.

00:13:11: Das war jetzt meine Idee.

00:13:12: also das wäre glaube ich noch mal.

00:13:13: dann ist deine Idee nochmal ein bisschen anders was total gut ist und meine idee wäre das eher um das zu zeigen was passiert eigentlich die ganze zeit bei uns und dann zu sagen okay mein start ist.

00:13:28: Ich habe zum beispiel den auftrag bekommen dass sich eine hausarbeit schreiben muss um punkte zu bekommen so Oder wenn ich das auf berufliche Schreiben übertrage, hab' ich jetzt grad dran gedacht.

00:13:39: Mein Staat ist... Ich muss einen Bericht schreiben für die Person mit der ich gerade arbeite damit unser Projekt das Geld bekommt für die Personen.

00:13:50: Das gehört einfach dazu Und das finde ich total wichtig Weil wir bei Schreibprojekten Start immer so deklarieren als wäre es da ist mir die Idee in Schoß gefallen.

00:14:02: oder da kam der inspirierende Funke.

00:14:06: oder ich habe zuerst mit Literaturrecherche begonnen.

00:14:08: Oder mit der Gliederung und so, aber die ... Der Staat ist ja oft viel früher.

00:14:12: Der Staat auch immer wieder in Schreibprojekten von außen gegeben.

00:14:17: Ja.

00:14:18: Das was den Stein ins Rollen bringt sozusagen.

00:14:22: So okay du hast Hausarbeiten-Seminar wo klar es ich brauche für die Prüfungsleistungen

00:14:27: eine

00:14:29: eine Hausarbeit, die ich schreiben muss.

00:14:31: Und dann gehe ich los und überlege was ist mein Schritt zwei?

00:14:35: Mein Schritt zwei könnte sein dass ich mir ein Thema aussuche.

00:14:39: Themenfindung.

00:14:40: Theoretisch kann auch sein...schritt zwei könnte vielleicht auch komplette Verzweiflung sein oder so.

00:14:49: Aber Schritt zwei Themenfindungen, Groppt-Themenfindungen.

00:14:53: und dann könnte Schritt drei sein Literaturrecherche.

00:14:58: Schritt drei könnte sein dir von Chatipetini Gliederung erstellen zu lassen, nachdem wir jetzt über diese Studie gesprochen haben.

00:15:07: Schritt drei könnten sein dass du mit Menschen viel darüber sprichst und ein Gefühl für das Thema bekommst.

00:15:16: Also genau nicht nur konkrete Arbeitsschritte oder ein gewisserweise sind das Arbeitsschritt aber auch wieder hier breiteste Definition des Schreibens und durch es auf so motivationale Aspekte.

00:15:28: also der Ausgangspunkt den du jetzt in dem Beispiel beschrieben ist, ist ja ein motivationaler Aspekt.

00:15:33: So die Hausarbeit, das Schreibprojekt tritt in dein Leben und wird relevant durch welche Sache auch immer?

00:15:42: Ja, also das ist jetzt meine Idee.

00:15:45: Wir wandeln ja diese Methode gerade ab.

00:15:47: bei uns hat es gestern angefangen mit Schritt eins aufstehen.

00:15:53: Also was ich interessant finde... Du hast mir ein Bild geschickt im Vorfeld wie das aussah bei dir um so ein bisschen das zu machen und Verstehe, ich sehe so ein ganz...

00:16:08: Also ich habe übrigens kurz zur Erklärung von dem Bild.

00:16:11: Ich hab das rote was du siehst ist das was wir zuerst gemacht haben und das blaue haben wir dann als zweiten Schritt erarbeitet nämlich wie komme ich?

00:16:18: Von Punkt zu Punkt mit dem gleichzeitigigen Gedanken mit selbst für Sorge also dabei gesund bleiben wenn du um vier Uhr aufstehst.

00:16:27: Also mal zur Erläuterung für alle, die jetzt nur zuhören ist immer so ein bisschen unabhängig.

00:16:30: Wenn ich sage, ich gucke hier gerade auf dem Bild Ich sehe vor mir einen Flipchart was du von jetzt also unabhängt davon in welcher Reihenfolge du es beschriftet hast aber vor mehr stehend ist es von oben bis unten beschriftete also eigentlich auch so vertikal und Du hast Du hast wirklich deinen Tag warst ja grade wirklich gesagt.

00:16:47: somit Es ging los mit Aufstehen.

00:16:49: das ist bei dir wirklich zu einer gottlos frühen zeit markiert.

00:16:58: Ja, ICE ging um fünf

00:17:01: Uhr.

00:17:01: Genau!

00:17:04: Sehr gut und ich sehe da unten auch was deine Endzeit ist.

00:17:08: Na ja, da brauchen wir es nicht näher drauf eingehen Das ist so, ich hab... Ich tue mich noch ein bisschen schwer mit dem Landkartenaspekt.

00:17:16: Du hast jetzt gerade schon gesagt du kamst aus einer sehr strukturierten Woche deshalb hast du das auch sehr strukturiert gemacht.

00:17:21: Mir ist es auch deswegen super schwer gefallen als er gesagt hat, Landkarte habe ich ihnen einen guckt zu... Ja

00:17:25: also für mich sieht das ein bisschen aus wie ein Zeitplan?

00:17:29: Also wirklich wie so einem terminlieren Zeitplan und du hast dann mit blau Genau.

00:17:33: Das ist jetzt alles Rot, diese Zeiten und Orte an denen du sein musst?

00:17:39: Und mit Blau ergänzt hast du eigentlich noch so ein bisschen kleine ... So kleine Arts.

00:17:48: Du hast meine Kaffeetasse dazu gemalt, du hast irgendwie einen Schlafen im Zugsymbol vermute ich noch dazugemacht usw.

00:17:57: Genau.

00:17:57: also da war die Frage wie kommst du von Ort zu Ort?

00:18:03: Und das fände ich halt für den Schreibprozess dann nämlich auch wieder wichtig.

00:18:05: Wie kommst du von Ort zu Ort und sorgst dabei für dich selbst?

00:18:09: Dann wir könnten natürlich für ihr schreibt beraterische Sachen Abwandeln.

00:18:15: die frage nicht hatte dieses gefühl musinesen mein nase kribbelt wie kommst Du von?

00:18:21: wie kommest Du von dort zu ort und kannst dabei umschalten?

00:18:26: oder wie kommst du von Ort zu Ort?

00:18:28: und also bei Schreibprozessen finde ich auch dieses Landkartending viel schlüssiger, weil es gibt ja Wege zurück.

00:18:33: Und es gibt wieder Wege nach vorne und das gibt auch Orte wo du auf einmal wieder... über den Rasthof gehen musst und kannst jetzt nicht starten.

00:18:43: Wenn du zum Beispiel Literaturrecherche, dann gehst auf einmal doch wieder zur Literatur Recherche Und wann das dahin?

00:18:50: Da kannst du glaube ich schon sowas labyrinthiges mal nachher und das wäre dann finde Ich auch eher so Schritt zwei erstmal steckst du ab okay was könnten orte sein wo du hin musst?

00:19:02: und Dann die frage wie kommst Du von Ort zu ort und wann musst du da wiederhin?

00:19:06: vielleicht?

00:19:11: Ich finde Literaturrecherche passt für mich voll gut zu Rasthof, weil um dir da wieder was abzuholen mit dem du wieder losgehen kannst.

00:19:21: Was dir auch so ein bisschen Treibstoff organisiert.

00:19:24: Für dich Energie und für deinen Text in diesem Fall.

00:19:29: Und so einen Rasthof ist ja wichtig, um weiterwandern zu können.

00:19:33: Das dann im zweiten Schritt zu gucken ... Bei dieses Blaue waren eben dann die Selbstfürsorgemomente.

00:19:39: Wie komme ich durch so einen Tag, wenn ich hier zu Hause starte?

00:19:44: Ich fahre nach Magdeburg und habe dabei viele Stationen.

00:19:48: Ich hab dort Termine und arbeite aber auch im Zug.

00:19:52: Und wie schaffe ich das ohne mich

00:19:53: kaputtzumachen?".

00:19:58: Das war ja Supervision gestern.

00:19:59: ist das eine wichtige Frage?

00:20:01: weil bei Supervision gibt es schon um gesundes Arbeiten einfach.

00:20:05: Und dann ist ... Das Ding bei mir, ich brauch voll viel Zeit eigentlich morgens für mich.

00:20:14: Ich brauche theoretisch zwei Stunden, um unter Menschen gehen zu können und dann trinke ich nur noch einen Kaffee im Bett und starte ganz langsam.

00:20:21: Das funktioniert nicht, wenn ich um vier Uhr drei sehe los muss.

00:20:23: Auf gar keinen Fall werde ich mir meinen Wecker oben auf den Näh.

00:20:27: So, das heißt, ich bin an dem Tag aufgesprungen, hab die Sachen ... und so Zähne angezogen los.

00:20:36: Und dann hab ich aber gestern gedacht, jetzt gemalt habe ... Ich brauch auch an so einem Tag fünf Minuten.

00:20:41: also nicht auf Snooze drücken sondern direkt auf den fünf Minuten brauche ich um einmal zu sitzen mit nem Kaffe und wenn es ein kleiner ist, um nicht das Gefühl zu haben, ich stolper in dem Tag?

00:20:52: Wenn das mal isst, ne?

00:20:53: Dann ist das mal so.

00:20:54: heute war's ja auch so.

00:20:56: Ich bin weggeausgemacht, hab mich noch mal umgedreht.

00:21:00: War das auch ein bisschen stolper richterln!

00:21:02: Aber grundsätzlich mag ich das gerne und es gibt mir mehr Energie, wenn ich einen Kaffee einmal für mich trinken kann.

00:21:10: Und dann los startet.

00:21:12: Das muss ja eigentlich gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.

00:21:14: Da reichen ja fünf Minuten.

00:21:20: Die erste Bahn ist ... Also weißte der Weg zum Bahnhof kann einer sein, wo ich drüber nachdenke.

00:21:27: Okay was kommt an dem Tag auf mich zu?

00:21:29: Wem begegne ich?

00:21:31: Wie möchte ich mich fühlen so oder wie fühle ich mich jetzt wenn ich daran denke halt sowas den tag vordenken und Ich finde so eine schritte sind für Schreibprozess nämlich genauso wichtig zu überlegen okay Was brauche ich um gut da rein starten zu können?

00:21:47: Was brauche ich?

00:21:47: Weil viele haben ja gerade Hausarbeiten, aber auch wenn du neu startest in einem Berufsfeld und dieses Berichtswesen ist neu.

00:21:54: Dann hast du erst mal so ein Acht.

00:21:55: u Scheiße jetzt sehen alle dass sich das eh nicht kann.

00:21:59: Moment also kann passieren.

00:22:00: es gibt Soja-Leute geben denen das nicht so geht.

00:22:02: Aber dann okay was brauchst du denn dann um dich wieder sicher zu fühlen weil wir werden nicht vernünftig schreiben können glaube Ich Wenn wir bei dem Gedanken Acht U Scheiß.

00:22:13: Jetzt fällt einen auf Dass ich Das Eh Nicht Kann Bleiben

00:22:17: Okay.

00:22:19: Und auch da so Momente einzubauen, okay ... Wie ist es mit diesem Arbeitsjournal zum Beispiel?

00:22:25: Ist das vielleicht gut ein Arbeitsjournel zu führen oder ist es für dich gut, was weiß ich, mit der Audiofunktion von LGBT zu arbeiten

00:22:35: z.B.?

00:22:35: Das ist das Einzige, was ich übrigens an LGBT gerne mag diese Funktion, dass du drüber sprechen kannst, was du da tust.

00:22:41: Ja.

00:22:43: Jetzt sehe ich dein ganzes Gesicht!

00:22:45: mich währenddessen hingestellt und ein Schreibtisch hochgefahren.

00:22:49: Ich habe gerade irgendwie Lust auf einen Positionswechsel.

00:22:54: Ja, sehr gut!

00:22:54: Da haben wir auch grad so'n bisschen drüber gesprochen.

00:22:58: Okay,

00:23:00: also findest du das Einleuchtend?

00:23:02: Was ich sage so dass es auch wichtig ist wie komme ich von A nach B und wie sorge ich für mich im Schreibprozess?

00:23:10: So, ich hab

00:23:10: dir den kleinen

00:23:13: Kart gehört... Denn ich war so töricht und habe mein Schreibtisch nach oben gestellt.

00:23:18: Und dabei hat sich Studiolink gedacht, oh ja okay dann mach es jetzt mal so dass die sich gegenseitig nicht mehr hören.

00:23:25: Das haben wir jetzt wieder in Ordnung gebracht und hoffentlich geht das jetzt alles so weiter.

00:23:31: Ja wo waren wir vor der Zwangspause stehen geblieben?

00:23:34: Du hattest mich glaube ich gerade gefragt ob die Erklärung die du gerade gegeben hast wie ihr das gemacht habt wie du dir das vorstellt schlüssig klingt

00:23:40: Ja und was du davon hältst auch bezogen auf Schreibprozesse, Schreibberatung.

00:23:44: Und ich denke das ja auch mit für Selbstcoaching tatsächlich.

00:23:47: also wenn du selber merkst irgendwie dass wäre etwas was du gut im Arbeitsjournal benutzen könntest usw.

00:23:54: Also ist etwas was mir im Kopf rum geht jetzt natürlich meine Frage wie schlüssig es ist für dich wenn du das hörst?

00:24:00: Das klingt für mich schlüssig und ich kann mir sehr gut vorstellen das einzusetzen.

00:24:03: Ich glaube ich hadere vor allem noch bisschen mit diesem Begriff Landkarte.

00:24:08: Das liegt aber in erster Linie jetzt an deinem einen Anwendungsbeispiel, es wäre mal interessant.

00:24:14: Haben das andere Leute in dieser Supervision die du hattest quasi auch zeitgleich gemacht und habt ihr auch noch andere Exemplare?

00:24:19: Wir haben nur deins!

00:24:20: Okay also das ist ein Beispiel was du hast.

00:24:23: Ja wir können's auch umbenennen.

00:24:26: Ich würde das einfach gerne noch erweitern weil ich finde den Landkartengedanken spannend dass was du mir in dem Bild gezeigt hast worüber du jetzt auch gesprochen hast für mich aber keine Landkate.

00:24:35: Aber es liegt irgendwie auch daran, dass du's halt strukturiert gemacht hast.

00:24:40: Aber dieses Nachdenken darüber wie Verbindungslinien entstehen und wie Dinge Bezug zueinander haben und das was du nanntest, wie man von dem einen Punkt zum anderen Punkt kommt.

00:24:53: Und was dazwischen passiert?

00:24:55: Das finde ich ist sehr gut in einer Landkarte umsetzbar!

00:24:58: Ich habe jetzt gerade in der kleinen Pause nach einer Arbeit einer unserer ehemaligen Schreibtutorinnen hier in Tübingen geschaut und ich habe sie leider auf die Schnelle nicht gefunden.

00:25:08: Die Tutorin ist Leonie Scheile, die inzwischen auch als in einem Schreibzentrum im Schreib- und Transferzentrum der dualen Hochschule Baden-Württemberg arbeitet.

00:25:19: Und Sie hatte mal – ich glaube für eine lange Nacht von uns hat es immer tatsächlich die Landkarte des Schreibens so mindestens quasi ausgedruckt und versehen.

00:25:32: Ich weiß nicht, ich kann nicht ganz sagen ob es von ihr ist oder ob sie das auch einfach gefunden hat online aber da wurde der Schreibprozess insgesamt wirklich als hübsch gezeichnete Landkarte mit Inseln und Meeren.

00:25:44: Da war dann irgendwie so The Ocean of Uncertainty und sowas in der Art drin.

00:25:50: Ich kann mir total vorstellen, sowohl für einen Schreibprojekt als auch für Selbstcoaching tatsächlich das so ein bisschen grafisch zu machen.

00:25:57: Also wirklich mit der Aufgabe zeichne wirklich eine Landkarte

00:26:01: und du meinst sowohl Für schreibt Beratung als auch Für Schreib selbst Coaching?

00:26:05: Ja genau aber also in der Scheibe

00:26:06: weil Du hast gesagt

00:26:09: ja ich meine schon Schreib Projekte Aber geht auf die Beratungen geht aber glaube ich auch fürs eigene schreiben.

00:26:15: Ich glaube, man kann sowohl ein Schreibprojekt so sehr gut darstellen und kommt eigentlich auf genau die gleichen Dinge.

00:26:22: Die du jetzt auch in deinem Beispiel durchdacht hast nämlich eben dieses Wie komme ich von A nach B?

00:26:27: Habe ich eigentlich schon eine Idee wie das miteinander verbunden ist?

00:26:31: was mir das bringt habe ich.

00:26:33: ich kann grafisch darstellen wo hab ich eventuell Zweifel und wo habe ich Probleme, wo hab ich irgendwas schon ganz eindeutig benannt.

00:26:43: Wo ist viel los?

00:26:44: Also wo hab' ich schon viel?

00:26:46: Das ist dann vielleicht ein etwas dichterer Bereich.

00:26:48: Wo hab' Ich noch nicht soviel... das ist dann irgendwie ein Blindspot auf der Landkarte oder sowas in der Art.

00:26:52: also wirklich dieses Stichwort landkarte kann ich mir wirklich total gut vorstellen.

00:26:57: wenn man sagt ich möchte mich dem Ganzen so ein bisschen kreativer nähern Und dass auch in einem Beratungskontext ist glaube ich sehr sehr gut einzusetzen Wenn man merkt die Leute Hätten gerne so eine Art Visualisierung und würden die sich auch gerne selbst erstellen.

00:27:12: Was glaubst du, für wen das sinnvoll ist?

00:27:15: Für Leute, die gerne in Metaphern denken oder die sich ihr Projekt- oder ihren Schreibprozess gerne bildlich vorstellen möchten.

00:27:21: Bei mir hat es ja gestern total gut funktioniert aus der anderen Perspektive heraus weil ich gerade wieder in meinem total verkopft seinen Dingen drin war und mich das auf einem großen Flipchart... hat es mir selber eine andere Perspektive gegeben.

00:27:38: und weißt du, es gibt ja auch beim Schreiben Menschen die sich in so einem Schreibprojekt besonders wenn's benotet ist.

00:27:45: Auch sehr verlieren ist gerade das was ich sage ist irgendwie ein Wort was ich im Kopf habe oder so sehr über ihre Grenzen hinausgehen.

00:27:57: und ich glaube da kannst du denn genau, da würde ich dann anwenden mit was müsste hier passieren damit es für dich also damit du für dich sorgen kannst.

00:28:06: Und dann kann ich mir aber noch ganz andere Ergänzung vorstellen als ich kann mir... Also wir haben das jetzt auf Selbstfürsorge gemacht weil ist einfach auch gerade das Thema von Jan Bleckwedl ist der macht grade viel zum Thema professionell professional selfcare.

00:28:20: Ich kann mir aber auch total gut vorstellen, dass du fragst bei Menschen die irgendwie nicht weiterkommen.

00:28:26: Was sind denn die einzelnen Ressourcen?

00:28:28: Was stärkt dich dafür?

00:28:29: Was ist das, was du brauchst für die Reise da?

00:28:33: Was dir früher schon mal geholfen hat vielleicht oder was du gehört hast, was anderen da hilft oder irgendwie so weißt du?

00:28:40: Ja!

00:28:42: Vielleicht sogar als Gruppenarbeit im Seminar wenn du dann so eins machst und dann kannst du mit Sticky Notes dazu machen und das würde mir helfen

00:28:49: Ja ja, total.

00:28:50: Also ich glaube das ist so ein bisschen der Kerngedanke... ...bisschen unabhängig davon was für eine Form das am Ende hat aber in diesem großen Format etwas generieren sei es durch irgendwie sei es eher als Liste, sei es wirklich als gezeichnete Landkarte.

00:29:06: Das kann aber alles sein, das können kleine Comic-Zeichnungen sein.

00:29:10: Das kann man auch sehr gut kollaborativ machen.

00:29:13: Funktioniert, weil es lässt einen auf andere Ideen kommen als wenn man immer so in dieser gleichen Logik von ich denke das jetzt einmal von vorne bis hinten durch.

00:29:21: Es erlaubt abschweifen!

00:29:23: Das ist glaube ich das wichtigste auch wenn du das in deinem Beispiel gar nicht so abschwifend gemacht hast und nun tatsächlich sehr strukturiert?

00:29:30: Das liegt aber nicht an mir sondern an Jan Bleckwedde der immer wenn ich abschreifen wollte gesagt habe ne jetzt bleiben wir mal hier.

00:29:37: So, jetzt machen wir erst mal die Punkte.

00:29:39: Erstmal sammeln wir wo bist du überall am Tag?

00:29:42: Ja okay, verstehe.

00:29:44: Und das war... Okay, das heißt du würdest sozusagen jetzt legen wir erstmal den Rahmen für die Reise fest oder so weißt du?

00:29:51: Ah ja ok also schon noch ein bisschen Struktur.

00:29:52: nicht alles erlauben.

00:29:58: Leuchtet mir total einen.

00:29:59: das so zu machen sehe ich als sehr produktiv an.

00:30:03: definitiv Teilweise mache ich das mit Leuten auch schon, glaube ich in Beratungskontexten gerade wenn es um größere Planungsschritte geht.

00:30:10: Also ich meine ich berate ja irgendwie sehr viele Dissertationen aktuell also Promotionsprojekte und da habe ich so Beratungen.

00:30:17: wenn's quasi wirklich so um die nächsten Abschnitt geht... ...um die Planung des nächsten halben Jahres oder sowas in der Art und dann machen wir auch genauso Sachen.

00:30:28: Ich mache die meistens anhand von Zeitplänen.

00:30:31: Deshalb wahrscheinlich auch meine Assoziation am Anfang der Episode, dass ich direkt ausgehend von deinem Bild dachte so mit naja du hast da ja jetzt eigentlich einen Zeitplan gemacht und hast halt noch ein bisschen was drum herum geschrieben aber dieses Drumherum ist halt total spannend.

00:30:44: und davon auszugehen also wirklich mal umzudrehen zu sagen wir gucken nicht auf Zeithorizonte Wir gucken nicht wie lange dauert etwas sondern erstmal so ein Was sind die Bedingungen dafür?

00:30:54: Was braucht es?

00:30:56: Sowas in der Art

00:30:57: ist,

00:30:58: glaube ich wirklich sehr produktiv.

00:31:00: Für Leute vor allem die vielleicht noch gar nicht da sind in so einer Zeit Logik denken zu können

00:31:07: oder die dazu sehr drin sind, die nämlich voll so ein Time Pressure erleben könnte ich mir das auch gut vorstellen.

00:31:15: um da einmal rauszukommen.

00:31:16: Und ich, gerade bei großen oder mittelgroßen, bei Abschlussarbeiten kann ich mir auch voll gut vorstellen das was ich am Anfang so ein bisschen angeteasert habe dass nicht so zu machen wie wir jetzt gesagt haben sondern ganz anders nämlich genau auf einen Schreibtag bezogen bei mir gemacht habe auf so einen Arbeitstag und dann zu sagen, okay welche Station gibt es an so einem Schreibtag bei dir?

00:31:39: Und dann, welche Rollen hast du in deinem Leben.

00:31:41: Wenn ich muss gerade eine Beratung denken, die hab' ich damals mit einer getrennt erziehenden... Mutter gemacht und die sagte, kam so mit diesem.

00:31:53: Ich muss doch nur noch meine Masterarbeit schreiben oder mein Diplom ich weiß gar nicht mehr.

00:31:56: So ne?

00:31:57: Ich muss auch nur noch diese eine Abschluss arbeiten.

00:31:59: eigentlich bin ich doch das kann doch alles nicht so viel sein.

00:32:00: und warum kriege ich das nicht hin und dann mal so und so stoppen?

00:32:04: lassen wir ein ganz so einen Tag nehmen von dir so normaler tag.

00:32:08: wie sieht der aus?

00:32:09: was machst du denn da alles?

00:32:11: wo ist denn das schreiben untergebracht?

00:32:12: und wie schaffst du das von punkt zu Punkt zu kommen um dich auch auf des Schreiben einzugrufen zum Beispiel

00:32:19: Ja, also kann ich mir wirklich sehr gut vorstellen.

00:32:24: Du hast ja nicht nur bei so was... Da hast du ja total viele Rollenwechseln.

00:32:29: Bei Eltern hast du viel Rollenwechsel noch.

00:32:34: aber auch wenn du zum Beispiel an deinem Arbeitsplatz bist und schreiben ist ein Teil deiner Arbeit und du hast aber auch viele andere Sachen.

00:32:46: Äh, wieso krieg ich das nicht so hindern?

00:32:49: Ist es okay wie viel Raum gibst du dem dann und was brauchst du denn um zu diesem Schreibraum zu...

00:32:56: Alles total wichtige Fragen.

00:32:58: Und also ich kann's wirklich wieder nur wiederholen lässt sich glaube ich wirklich dadurch echt sehr gut erfassen.

00:33:05: gleichzeitig habe ich irgendwie gerade das Gefühl Ich kann auch gar nicht soviel mehr dazu sagen weil im Sinne von So konkret ausprobiert hab' ichs noch nicht Kann mir aber super vorstellen dass es funktioniert Und hab irgendwie auch genau dieses bisschen schon irgendwie so ein klares Gefühl von, für wen würde das funktionieren?

00:33:21: Für wen würde es eher nicht funktionieren und in welchen Kontexten.

00:33:24: Aber es ist genau dieses Ding von wenn die Struktur noch nicht so ganz da ist und erstmal erarbeitet werden muss.

00:33:30: Wenn Leute noch gar nicht in Zeithorizont oder viel zu viele in Zeit-Horizont sind und sich diese Pressure machen.

00:33:36: Ich habe tatsächlich wirklich aus meinem Beratungskontext zwei Menschen im Kopf denen es total helfen könnte, ein bisschen aus diesem reinen... Wann muss etwas fertig sein, Kontext rauszukommen und das dabei helfen könnte?

00:33:49: Und dann würde ich es nämlich tatsächlich eher in so einem wie hängenden Dinge zusammen.

00:33:53: Wir versuchen mal grafisch darzustellen.

00:33:56: Grafisch dazustellen bin ich wieder bei der Idee meiner Landkarte geht da nämlich halt auch ein bisschen weg von dem Bereich.

00:34:02: Da müssen irgendwie Daten und Zahlen dran sein.

00:34:07: Genau Jan hat ganz oft gesagt welcher Transfer passiert denn da?

00:34:14: Also eine Transfer-Orte können ja in meinem Fall auch so was wie ein Bahnhof sein oder, wie kommst du von?

00:34:20: Aber Transfer habe ich dann gedacht gestern schon ist ja auch Wissen und Ressourcen zu transferieren.

00:34:32: Wie ist denn der Transfer vom Lesen zum Schreiben also zum Formulieren oder so weiße?

00:34:43: Ja, genau.

00:34:45: Wie schaffst du das auch von dem einen zum anderen?

00:34:48: Also ja, Transfer finde ich ein wichtiger Übergang.

00:34:51: Das sind für mich auch wichtige Begriffe.

00:34:52: dann wenn wir darüber sprechen.

00:34:55: Wenn Du das in einer Beratung einsetzen würdest... Mit welchen Mitteln würdest Du das einsetzen?

00:35:00: Du hast es gestern quasi an der Flipchart gemacht also so was würdest du an Materialern bitten?

00:35:04: Würdest Du auch versuchen dass so analog und großflächig zu machen?

00:35:08: wäre das dein präferiertes Mittel der Wahl?

00:35:11: Naja so zusammen im Raum sind.

00:35:15: Ich könnte mir auch vorstellen, wenn du nicht zusammen in einem Raum bist und online das über Zettel zu machen ... Ich hab jetzt beim Schreiben denke ich eher an Moderationskarten, die du dann auslegst in dem Raum tatsächlich um Menschen, die gerade ins akademischen Kontext unterwegs sind glaub ich lassen sich genauso wie ich gestern sich schnell einladen in dieses Udersten Flip-Shot, da mach ich jetzt mal Struktur von oben nach unten Und deswegen würde ich versuchen, sie in eine andere Struktur einzuladen indem ich erstmal die Orte auf Moderationskarten malen lassen würde.

00:35:51: Das würde glaube auch funktionieren wenn du einen Online-Tool am Computer nutzt wie?

00:35:57: vielleicht würde ich da eher mit so was wie ein Mindmap Tool oder so starten und so Bubbles generieren lassen, die dann ja auch her schieben lässt.

00:36:06: Wenn nicht das online machen würde, würde ich es eher bei den meisten Menschen versuchen, davon wegzubringen und die meisten Menschen haben zu Hause irgendwelche Zettel wo sie das auch dann aufschreiben sollen für sich legen.

00:36:18: Und können mir das dann zeigen zum Beispiel über ein Foto?

00:36:21: Ja ich glaube hier diese Sachen haptisch anfassbar machen hilft total

00:36:27: Auch weil schreiben oft digital ist und ich dann den Impuls hätte die einmal von diesem Digitalen wegzukriegen.

00:36:34: Ich würde auch sagen, also wenn man sich eh schon in Präsenz trifft dann funktioniert das.

00:36:37: Ich glaube, wenn man das an der digitalen Beratung macht kann das sehr gut mit irgendwie halt so einem Tool funktionieren was einem einfach nur eine Leinwand bietet auf der man Dinge hin und her schieben kann sowas wie ein Miro-Board oder einen Flingerboard oder irgendwie so.

00:36:52: Ja aber wie gesagt warum nicht die Leute aktiv dazu einladen die Materialien zu haben?

00:36:58: Also klar Wenn sie in einem Café sind oder so, dann nicht.

00:37:01: Aber die meisten Leute haben ja irgendeinen Zettel, Schmierzettel ... Genau!

00:37:05: Die Sie in einen Zettell reißen können?

00:37:06: Ich hab auch schon einen Raum der Würde mit den Leuten gearbeitet, dass sie das keine Ahnung über Posted Notes oder so.

00:37:12: irgendwie funktioniert es meistens.

00:37:14: Also wenn Sie natürlich nicht im öffentlichen Raum sind, ist klar.

00:37:18: Mhm.

00:37:18: Genau, also ja ich wäre auch so dieses in Präsenz analog irgendwas zu machen.

00:37:23: Wäre hier mein Mittel der Wahl?

00:37:25: Meine Vorstellung wäre tatsächlich... Ich bin jetzt wieder bei diesem.

00:37:27: Tatsächlich die Leute eine Landkarte machen lassen wenn man merkt die Leute sind schon die haben auch Bock ein bisschen zu zeichnen und dadurch auch einen Transfer machen zu wollen.

00:37:37: Also auch so ein bisschen zwar Dinge beschriften aber in erster Linie wird wirklich irgendwie ne Landkate gezeichnet dann die Leute machen lassen weil man merken das funktioniert Einfach nur ein paar Stifte in verschiedenen Farben zur Verfügung stellen, Flipchart-Papier und gut.

00:37:52: Wenn man aber Leute vorsichtigt ist ja nicht jedermanns Sache so dieses kreative.

00:37:55: Aber wenn man Leute möchte dass die leute sich trotzdem drauf einlassen wäre es zum Beispiel eine Möglichkeit So ein paar Landkarte Elemente Die dann beschriftet werden können einfach schon da zu haben so ausgedruckt Irgendwie einfach so ein paar Berge ein paar Seen ein paar Wälder ein paar Straßen die die Leute dann so ein bisschen einfach so an anordnen können.

00:38:17: Also auch wieder das Hin- und Herschiebe-Prinzip, aber dadurch dann Connections zu machen.

00:38:21: Und die Sachen noch nicht beschriftet?

00:38:23: Beschriften sollen die Leute das denn selbst und dann halt wirklich so ... Dann kann daraus sowas entstehen dass die Leute halt sagen ja gut hier ist irgendwie mein Forschungswald Das ist aktuell noch ein komplettes Dickicht.

00:38:35: Ich habe da aber schon eine Straße zu Hier irgendwie dieser Lichtung und das sind meine Forschungsthese.

00:38:40: Aber die Straße ist vielleicht irgendwie an manchen Stellen noch kaputt und an irgendeiner anderen Stelle hab ich einen Berg und dieser Berg ist halt irgendwie so.

00:38:48: meine zu erklimmende Hypothese, die ich beweisen muss oder irgendwie sowas in der Art.

00:38:53: Das wäre so finde ich eine praktische Idee.

00:38:55: wenn man sagt man würde das gerne ausprobieren für Leute aber vielleicht auch mit Leuten machen die jetzt von sich sagen würden oh ich bin überhaupt nicht kreativ oder ich habe keine Lust hier was zu zeichnen oder trau mich nicht zu zeichen kann ja auch immer passieren, weil schon gemeinsam schreiben in der Beratung ist ja durchaus herausfordernd.

00:39:12: und dann noch den Leuten zu sagen sollen jetzt malen wir hier mal was auf während man danebensitzen zusieht.

00:39:17: Ist ja auch schonmal eine Challenge.

00:39:19: Ja klar!

00:39:20: Aber coole Sache.

00:39:21: also möchte ich auf jeden Fall ausprobieren.

00:39:23: Ich bin gespannt und ich würde sagen... Also weil ich könnte mir halt auch vorstellen dass es so für Schreiben sichtbar machen in Lehre funktioniert weißt du?

00:39:32: Für so dann gegenseitig über Hausarbeiten, über Texte die entstehen sprechen.

00:39:40: Wie machst du das?

00:39:40: Wir sind deine Prozesse gestaltet es mal und dann spreche ich darüber oder wie gesagt sogar auf einem Postergestalten rumgehen.

00:39:48: Und entweder dass dann Darstellen erklären und vielleicht mit so kleinen Sticky Notes da drauf kleben lassen.

00:39:55: Das sind Ressourcen, die mir noch helfen an der Stelle.

00:39:58: Dann kannst du so richtig geil das machen was wir Leuten immer sagen nämlich Du nimmst mit was dir was nützt und alles andere schmeißt du in Papierkorb.

00:40:07: Und dann kannst du das so richtig haptisch machen, weil es so Feedback im Papierkorb schmeißen.

00:40:15: Ja also ich würde sagen damit sind wir für heute früher als sonst am Ende.

00:40:21: Das ist ja auch mal okay!

00:40:24: Mit unserer kleinen Technikpause die wir haben die ihr natürlich nicht zu hören bekommt, weil sie rausgeschnitten ist und wie auf jeden Fall auch schon genauso lang dabei wie sonst auch immer.

00:40:34: Okay, dann vielen Dank fürs Zuhören.

00:40:37: Vielleicht können wir sowas sagen wenn es euch gefällt.

00:40:39: erzählt von dem Podcast.

00:40:41: Ich finde das immer, ich find das immer so ...

00:40:44: Ich weiß.

00:40:45: Aber man sagt es trotzdem?

00:40:46: Weil Leute denken nicht dran!

00:40:48: Nein, nein, erzählt auf jeden Fall weiter.

00:40:50: Das meine ich.

00:40:50: Ich mein, ich finde das einfach ein bisschen albern wenn die Leute sagen hey, wenn's euch gut gefällt macht eine öffentliche Review und wenns euch nicht gut gefellt

00:40:59: dann schreibt uns ne E-Mail.

00:41:00: Dann

00:41:01: schreibt unsere E-mail, das finde ich immer so ein bisschen all albern.

00:41:05: Nee, ich würde auch sagen sprecht darüber.

00:41:06: Es ist ja auch, wenn ihr irgendjemandem sagt ey, das ist komplett Komplettes Chaos, aber vielleicht ist ja was für dich drin.

00:41:11: Mein Ding ist es jetzt nicht so.

00:41:14: Ist auch okay!

00:41:16: Ich finde immer lieber eine ehrliche Rezension.

00:41:18: Also ich meine allein wie ich diesen Podcast Andersselle glaube ich wenn ich Leuten davon erzähle.

00:41:25: Das könnt ihr ja auch machen warum müsst ihr denn da nur in höchsten Tönen von erzählen?

00:41:29: Aber die anderen...

00:41:31: Die sollen also unseren Podcast anders

00:41:33: cellen?!

00:41:35: Nee, aber mir reicht auch schon der realistische Review.

00:41:38: Also ich empfehle Sachen selten mit, oh das ist das allerbeste auf der Welt.

00:41:43: Weil da denke ich mir aber was ist wenn es den Leuten nicht gefällt?

00:41:46: Nee ich sag auch immer hm ich weiß nicht für mich funktioniert's vielleicht funktionierts ja für dich auch oder so.

00:41:50: Ja exakt und das geht auch.

00:41:53: So bewerbe ich immer Sachen die egal warst du.

00:41:56: Keine Ahnung für mich Funktionierzeit.

00:41:59: Genau.

00:42:00: Und das, wenn ihr das machen wollt ... Das hilft uns wirklich weiterhin am meisten weiter.

00:42:06: So empfehlt's irgendwie einer anderen Person aus irgendeinem Kontext, wo ihr denkt die Person könnte sich dafür interessieren.

00:42:12: Wenn ihr denkt, die Person, die euch dagegen übersetzt, interessiert sich dafür eh nicht, braucht es auch nicht empfehlen.

00:42:16: Weil wuzu?

00:42:18: Da haben wir jetzt genug drüber geredet!

00:42:20: Tschüss und hoffentlich bis in zwei Wochen oder?

00:42:23: Ja genau, kriegen wir hin, nehm ich an.

00:42:26: Bis dann, tschüß!

00:42:28: Ciao.

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