Playbook für Schreibstrategien
Shownotes
Dennis teilt eine Idee. Eines seiner Hobbys sind Pen and Paper Roleplays. In diesem Bereich gibt es Playbooks, in denen Skills der Charaktere aufgeführt sind. Seine Idee ist es Playbooks für Schreibtypen zu schreiben. Schreibende erlernen Schreibstrategien und können so ins nächste Level kommen. Ihr solltet euch die Folge unbedingt anhören. Es lohnt sich.
Was wir noch erwähnen:
WISAR "Referenzrahmen Wissenschaftliches Arbeiten – WISAR" von PARWIN (Promoting Academic Research and Writing – an International Network). Stand: 10/2024. WISAR
"Dungeons & Workouts" von Gino Singh; Hauke Gerdes; Matthias Ralf; Kai Kistenmacher
Ihr erreicht uns per Mail unter kontakt@birte-stark.de
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Transkript anzeigen
00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Schreibkast, hallo Bierte.
00:00:21: Hallo Dennis!
00:00:22: Ich hoffe meine Stimme klingt jetzt gerade noch normal.
00:00:25: ich kann nicht dafür garantieren dass sie im Laufe das Gesprächs nicht irgendwie ein bisschen brechen wird oder kratziger klingen wird.
00:00:33: Ich hatte einen Halsinfekt und es ist immer noch ein klein bisschen husten da.
00:00:38: von dem husten werdet ihr nicht viel mitbekommen den schneiden wir raus?
00:00:43: Ich kann aber nicht garantieren wie meine Stimme durchhält.
00:00:47: Aber macht nix, so... Es ist wieder gut genug dass ich aufnehmen kann und wir hatten ja auch eine kleine kleine Urlaubspause Und wir haben vielleicht noch mal eine Mal gucken aber Bierte es wieder aus dem Urlaub da.
00:01:00: War der Urlaub schön?
00:01:01: Haben wir gerade im Vorgespräch nicht so richtig besprochen?
00:01:04: Nee, ich hab... Ja war schön.
00:01:07: Also
00:01:09: wir waren... Wir haben nicht darüber gesprochen im Harz, so heißt es auch auf dem Brocken.
00:01:19: Das habe ich ja geteilt.
00:01:21: Harz-Sale Unstrut.
00:01:25: Unstrutsale Freiburg also nicht weit weg von Leipzig.
00:01:30: da ist auch ein Weingebiet nämlich und wusste ich nicht aber dann halt immer nur zwei Stunden ungefähr gefahren waren.
00:01:42: und dann Wendland, und dann nochmal kurz in Wismar.
00:01:48: Und ich wusste nicht wie viele kostenlose Wohnmobil-Stellplätze das im Harz gibt?
00:01:52: Ich war sehr beeindruckt.
00:01:54: Ah cool!
00:01:55: Okay.
00:01:57: Wusste ich auch nicht der einzige... ...ich muss es auch nicht wissen ob kein Wohnmobil aber ist eventuell eine
00:02:07: gute
00:02:07: Empfehlung für meine Spiegeleltern.
00:02:11: Okay.
00:02:11: Das ist mega cool, du kannst für in Freiburg mitten in der Stadt stehen auf einer Wiese für zwei Euro pro Person pro Tag also Kurtaxe.
00:02:24: Mhm das klingt sehr nice und halt auch nicht gerade wenn es nicht so weit abseits vom Schuss ist.
00:02:31: Ja mitten drin.
00:02:34: Ja klingt gut!
00:02:36: Ich habe meinen Urlaub noch vor mir, ich werde dann zwischen dieser und der nächsten Aufnahme ein paar Tage oder eigentlich nur zwei Tage in der Heimat sein.
00:02:44: Da sind so ein paar runde Geburtstage aller an einem Wochenende und dann bin ich eine Woche in Bootsen also so ein bisschen Alpenregion, ein wenig Mischung aus Wandern Essen an einem See rum sitzen usw.
00:03:02: Ja genau!
00:03:03: Und ich hoffe ich bin sehr gespannt wie wir da hinkommen.
00:03:05: Wir haben uns für Zugfahrt und wir haben uns gegen den Nachtzug entschieden, weil der Nachtzug so teuer gewesen wäre wie nochmal zwei weitere Hotel-Tragübernachtungen.
00:03:16: Und ich hoffe wir kommen da halbwegs gescheit hin!
00:03:20: Ich bin gespannt.
00:03:21: Naja... Ja deshalb, Wir sind gerade so ein bisschen mitten in der Sommerpause.
00:03:26: Wir hoffen dass wir diesmal also es wird auf jeden Fall keine so richtig lange Podcast Pause geben.
00:03:31: Ihr habt's ja gemerkt wenn ihr diese Episode hört das wir Drei Wochen lang nicht veröffentlicht haben oder jetzt in der dritten Woche wieder veröffentlichen, das war halt dem ersten Urlaub geschuldet.
00:03:43: Und eventuell haben wir noch mal so eine Pause kommt ein bisschen drauf an aber so viel mehr wird es nicht sein und dann sind wir eigentlich beide auch schon wieder im normalen Trott zurück.
00:03:54: Ja und für die heutige Episode habe ich was vorgeschlagen.
00:04:00: Wir haben Gerade weil wirklich Sommerpause ist, wir haben irgendwie beide keine großen Veranstaltungen gehabt.
00:04:06: Wir haben irgendwie wenig gehabt was sich so aus unserer Arbeit heraus Neues erzählen lässt Weil gerade so typische Sommerzeit halt irgendwie Semesterferienzeit ist.
00:04:16: da passiert in der Regel nicht ganz so viel.
00:04:17: man hat aber ein bisschen mehr Zeit um irgendwie selbst zu lesen, sich weiterzubilden nachzudenken über Sachen und ich habe über eine Sache nachgedacht.
00:04:27: Ich denke schon so ein klein bisschen länger darüber nach, aber es ist noch überhaupt nicht geschafft irgendetwas dazu zu verschriftlichen oder ein bisschen mehr theoretisch darüber nachzedenken und deshalb würde ich heute diese Podcastaufnahme tatsächlich für so eine Art Brainstorming-Gespräch, für eine Idee nutzen über die ich nachdenke.
00:04:48: Birte, ich habe dir dazu nur ganz grob was geschrieben!
00:04:51: Wir haben eben im Vorgespräch auch extra nicht darüber gesprochen.
00:04:53: also du weißt eigentlich noch so gut wie gar nicht worum es geht und kannst mir deshalb irgendwie ein ungefiltertes Feedback geben, was sehr gut ist.
00:05:03: Ich fange mal an zu erzählen worum das geht.
00:05:07: Grundsätzlich habe ich mal wieder über Schreibstrategien nachgedacht.
00:05:13: Alter Hut, kalter Kaffee alles schon tausendmal durchgekaut.
00:05:18: Prinzipiell ja aber vielleicht doch noch nicht so ganz!
00:05:22: Ich habe nämlich darüber nachgedachten oder ich denke gerade aktuell darüber nach ob man die Vermittlung von Schreibstrategien und das Einüben anderen... ist das eine Methodik?
00:05:40: Nein, es ist wahrscheinlich keine Methodik.
00:05:43: Mit einer anderen Textsorte kombinieren könnte um dadurch nochmal so ne neue Didaktik der Schreibstrategien und des Schreibstrategien erlernens zu machen.
00:05:53: Worüber ich nachdenke ist eine Verbindung mit einem meiner großen Hobbys nämlich dem Pen & Paper Rollen Spiel.
00:06:02: Und in den Pen and Paper Rollenspiel gibt es etwas das nennt sich Playbooks vor allem in neueren moderneren Pen & Papers.
00:06:11: Playbooks erst mal nur ganz kurz, ich erkläre es gleich nochmal ausführlicher.
00:06:15: Playbook sind so gebündelte Charakterbücher für eine Rolle die man sich in einem Rollenspiel baut und so Playbooks sind in der Regel sehr kleine Mappen, eine oder zwei Seiten an Text in denen verschiedene Skills Fähigkeiten usw.
00:06:33: stehen, die eine Figur haben kann eine Auswahl aus ganz, ganz vielen größeren Skills die so die Spielwelt in der man hat spielt.
00:06:42: Und Playboxen sind dafür da halt sich ein Charakter individuell zusammenstellen zu können, aber eben aus einer begrenzten Auswahl.
00:06:51: Damit das auch schneller geht sich diesen Charakter zu erstellen.
00:06:54: Das ist die Idee von einem Playbook und meine Überlegung ist ob man Playbooks nicht eventuell Gewinn bringen verbinden könnte mit Schreibstrategien um dieses Modell von Schreibtypen- und Strategien nochmal anzusähen.
00:07:09: Darüber haben wir hier im Podcast ja schon oft gesprochen dass wir sagen es gibt einerseits dieses Es gibt Schreibt-Typen, so das Eichhörnchen.
00:07:17: Die Planerin der zehn Kämpfer und es gibt Schreibstrategien.
00:07:24: Planen des Schreiben.
00:07:25: Iteratives Schreiben Das Produkt zerlegendes Schreiben usw.
00:07:32: Und in einem Playbook könnte man diese beiden Sachen irgendwie ein bisschen gamifiziert zusammenbringen eventuell und dann halt so Playbooks für Schreibstrategien schreiben.
00:07:41: Was ich mir vorstelle ist zum Beispiel dass man so hat Playbook der Planer, dann hätte man den Schreibtypen da drin und dann hat man aber quasi so über wie auch immer das aussieht.
00:07:52: So ein bisschen gestaffelt verschiedene Übungen, Methoden Konzepte Kompetenzen die man diesen planenden Schreiben zuordnen könnte um den Leuten dann so eine Art Auswahl zu geben und zu sagen hey hier raus Wenn du selbst dich als der Planer identifizierst oder das ausprobieren möchtest, dann wäre das hier eben dein Werkzeugkasten.
00:08:15: Dein kuratierter zugeschnittener Werkzeug-Kasten und aus dem suchst du dir jetzt mal ein paar Sachen raus und baust dir deinen eigenen Schreibcharakter.
00:08:24: Das ist jetzt erstmal so ganz kurz gesagt die erste Idee.
00:08:28: Ich kann bei verschiedenen dieser Teile mehr ins Detail gehen aber erst einmal nicht.
00:08:34: Ist das kannst Du dir halbwegs was darunter vorstellen?
00:08:40: Ja, ich glaube schon.
00:08:44: Ich verstehe noch nicht so ganz den... Blöd gesagt den Mehrwert.
00:08:50: also bisher haben wir doch auch so wenn wir jetzt überlegen diesen Schreibtypen-Test dann gibt es ja am Ende auch immer so und das ist es und dass sind Vor-Nachteile und so.
00:09:03: wo willst du da?
00:09:04: also ein Playbook stelle ich mir umfangreicher vor erst mal
00:09:08: Genau, ja.
00:09:09: Aber wie... also was wäre da mehr drin?
00:09:16: Ich will in erster Linie die genau da an der Stelle ansetzen und da weiteren und irgendwie vielleicht etwas möglichst Konkretes anbieten.
00:09:24: Also ich finde immer wenn man diesen Schreibtypen-Test oder den Schreibstrategien-Tests macht dann zum Beispiel jetzt in dem Fall, wie wir ihn in der Toolbox haben bei uns.
00:09:34: Dann kommt er halt am Ende raus.
00:09:35: ja du bist ah Du bist für das drauf los schreiben für das explorative schreiben Das kann bei dir raus!
00:09:42: Du entwickelst Ideen während dem Schreiben.
00:09:46: Du schreibst viel Text um ihn zu verwirfen eventuell wieder und du entwickelts halt die Struktur des Textes während dem schreiben.
00:09:54: Schön und gut aber was heißt das denn?
00:09:56: Also so Ich kenne und das kenn ich aus meinen eigenen Workshops, wenn ich zum Beispiel diesen Schreibstrategien-Workshop anbiete.
00:10:03: In denen ich die Leute ja auch ganz viel ausprobieren lasse und in denen ich sehr auch diesen Schreibtypt machen lassen den Test machen lasse... ...und dann die Leute mich hat immer dann sehr häufig fragen so Ja aber was mache ich denn jetzt damit?
00:10:14: Ganz konkret also sich die viele schreiben denn dann glaube ich so nach dieser Kategorisierung wünschen würden zu sagen ja aber dann sowas ist denn jetzt meine Handlungsanweisung?
00:10:26: Das Problem ist ja, dass wir nicht sagen können, naja du musst halt immer eine Gliederung schreiben wenn du der Planende Schreibtyp bist.
00:10:32: Es funktioniert ja so nicht!
00:10:34: Das heißt man muss den Leuten schon irgendwie ne Varianz mitgeben und das irgendwie auch vermitteln.
00:10:38: und Playbooks könnten in meiner Vorstellung eine Möglichkeit sein das spielerisch zu vermittelen also einerseits eine Orientierung zu bieten indem er dann sagt hier ist ein Planungsplaybook da stehen weiß ich nicht zehn verschiedene Übungen drin die alle etwas mit strukturiertem, planendem Schreiben zu
00:10:59: tun haben.
00:11:01: Und dann gleichzeitig aber sagen das heißt nicht dass du diese zehn Übungen jetzt alle sofort beherrschen musst.
00:11:07: so funktioniert's im Rollenspiel auch nicht sondern das heißt hier ist ein präferiertes Set an Techniken die du dir erstmal angucken solltest und deine eigenen Erfahrungen damit machen und die du aufeinander aufbauen kannst.
00:11:20: Idealerweise sind das vielleicht Übung tatsächlich gut aufeinander aufbauen und die so vom Komplexitätslevel her immer ein bisschen mehr werden.
00:11:29: In meiner Vorstellung könnte man das zum Beispiel auch markieren, dass man sagt so Entry Level Planendes Schreiben, Intermediate Level Planendes Schreiben Expert Level Planen des Schreiben oder dann auch so ein bisschen so ein Gamification Aspekt reinbringen kann.
00:11:44: Das ganze läuft natürlich nur darüber, dass die Leute es ausprobieren.
00:11:48: Aber das ist so ein bisschen dieses eine Auswahl anbieten, die aber gleichzeitig eingegrenzt ist also es ein bisschen konkreter machen und den Leuten was in die Hand geben trotzdem nicht die Verantwortung von den Leuten wegnehmen sich selbst irgendwie eine Schreibperson durch Erfahrung und Ausprobierend entwickeln zu müssen.
00:12:10: Ich würde gerne nochmal zurück zu dem Playbook an sich gehen.
00:12:15: Kennt das ja nicht, weil ich nicht aus diesem... Das ist nicht mein Hobby.
00:12:19: Stelle ich mir das so vor wie eine Charakterbeschreibung für die Entwicklung bei einem Roman?
00:12:28: Also da legst du ja manchmal so Charakter-Beschreibungen an.
00:12:31: Ist okay was kann die gut?
00:12:33: und so weiter?
00:12:34: Mhm zum Beispiel sag dir vielleicht ein anderer Ansatz der dir mehr sagen könnte, der mehr damit zu tun hat.
00:12:41: Sag dir aus der Didaktik das Personalkonzept etwas Also Personas erstellen in der Lehre.
00:12:48: Ehrlich gesagt, sagt es mir ein bisschen mehr.
00:12:50: was aus dem Marketing.
00:12:52: Gibt's sicherlich auch im Marketing?
00:12:54: Ich kenns quasi aus der Didaktik weil in der Hochschul-Didaktik sehr oft damit gearbeitet wird.
00:12:58: aber genau ist wahrscheinlich meint das gleiche.
00:13:00: also dass man sich quasi aus verschiedenen Kriterien eine Art Avatar baut der dann halt irgendwie verschiedene Hintergründe, Verhaltensweisen
00:13:11: etc.,
00:13:11: Interessen und so weiter hat.
00:13:13: Und man baut sich diese Personas in einem didaktischen Angebot um das didaktische Angebot auf diese verschiedenen Personen hinweg abklappern zu können und dem Marketing wahrscheinlich um ... Das Marketing an verschiedene Zielgruppen anzupassen vermute ich.
00:13:26: Mhm!
00:13:28: Genau.
00:13:29: Stellt ihr dieses Personal?
00:13:30: Oder um dir besonders konkret jemandem vor...
00:13:33: Genau.
00:13:33: Also dieses sich konkret vorstellen, was dann aber auch immer so ein bisschen... also man definiert da ja teilweise schon so ein Bisschen Stereotype, aber durch die Durchmischung von verschiedenen Kategorien kommen dann quasi idealerweise am Ende doch wieder so individualisierte Personen raus.
00:13:51: In der Didaktik kenne ich das oft, sodass man halt sagt okay wir haben hier eine First Generation Studentin die kommt an die Uni.
00:14:00: Die kommt aber... Da muss man halt jetzt zum Beispiel.
00:14:02: das komplette Klischee wäre, dass man sagt okay das ist so First Generation Arbeiterfamilie und sie hat auch nicht viel Geld, sie muss arbeiten nebenher, sie hat keine Kontakte.
00:14:11: Und jetzt mit so einem Personalansatz könnte man eher sagen ne ok vielleicht haben wir eine first generation Studierende ohne akademischen familiären background die kommt aber aus einer ganz reichen handwerksfamilie und muss deshalb nicht für ihr studium arbeiten gehen sondern die kriegt eine finanzielle unterstützung familiärer sei es.
00:14:29: sie hat aber nicht dieses akademische netzwerk.
00:14:32: so zum beispiel würde man sich so personas entwickeln so stück für stück immer mehr zur person hinzufügen bis man sagt okay jetzt habe ich eigentlich alle ebenen bedacht die ich für mein angebot brauche.
00:14:42: So, mit dem im kopf kannst du dir ein bisschen ein playbook vorstellen.
00:14:48: Ich zähle mal für Leute mit einem Pen and Paper hintergrund.
00:14:53: Nicht unbedingt, ich zähl mal Rollenspiele auf die das machen.
00:14:56: Sehr populär geworden ist das durch Blades in the Dark.
00:14:59: Das ist ein Rollenspiel, was sehr viele Neuerer-Generation beeinflusst hat.
00:15:04: Da hat man verschiedene Charakterklassen und die gehen teilweise noch so ein bisschen ... eher klassische Fantasy Richtung, da hat man dann so den Schurken oder den Krieger oder den Gelehrten oder sowas und da hast du dann verschiedene Skillsets.
00:15:18: Und dann machen das modernere Rollenspiele wie zum Beispiel Spire und The Wild Sea und ich glaube an dem Beispiel, an dem ich es dir jetzt erklären will was nehme ich denn dafür?
00:15:29: Ich nehme mal Pico.
00:15:31: Pico ist ein sehr neues Rollenspiel in dem alle Spielenden und Spielerinnen Insekten spielen.
00:15:37: Man spielt eine Gruppe von Insekten und zwar so reisenden Insekte in einer postapokalyptischen Welt.
00:15:43: Die Menschheit ist untergegangen, aber es spielt in der Welt der Menschen.
00:15:46: Aber die Menschen sind alle weg und tot.
00:15:49: Alle spielen Käfer und das ist auch so die Größe des Rollens Spiels Und man... Es ist so auf Abenteuer ausgelegt!
00:15:56: Man erkundet seine Umgebung, man sucht nach Schätzen, man erlebt Käferabenteuer.
00:16:01: Das ist ein sehr schönes family-friendly Ding.
00:16:04: So wie man sich da einen Charakter baut ist.
00:16:07: Du hast so Nektarpunkte, zwanzig Stück am Anfang.
00:16:12: Und du kannst entweder vorgefertigte Presets nehmen und das wäre dann sowas stell dir halt so Personas vor die schon für dich erstellt wurden.
00:16:21: Dann kannst Du einfach sagen Für zwanzich Nektapunkten kaufe ich mir das preset Heuschrecke oder Spinne oder sowas in der Art.
00:16:30: Du kannst aber auch diese zwanzige Punkte nehmen, die du hast... ...und in verschiedenen Playbooks zusammenstellen.
00:16:37: Also du kannst halt wirklich sagen, ich möchte ein fliegender Käfer sein.
00:16:40: und hast du das Playbook Fliegen der Käfer?
00:16:41: Und dann hast du zum Beispiel verschiedene Möglichkeiten, verschiedene Flügel zu nehmen.
00:16:47: Möchtest du große Flüge, kleine Fügel, möchtest Du schnell fliegen können hochfliegen können nur so ein bisschen hüpfen können usw.
00:16:54: Damit gibst du diese Punkte aus und du erstellst dir quasi dann so verschiedene Sachen daraus.
00:17:01: Das ist halt so ein bisschen die Sache statt, dass du alle Möglichkeiten hast, die dieses Spielwelt bietet.
00:17:07: Gib dir so einen Playbook halt so'n begrenztes Ding vor.
00:17:10: Also stell dir wirklich vor, du hast dann zwei Seiten Text und da stehen verschiedene Dinge drauf, die du auswählen kannst.
00:17:16: Du hast nen begrenztes Sortiment an Eigenschaften ,die du wählen kannst!
00:17:22: So moderne Rollenspiele erlauben dir in der Regel immer auch zu sagen hey und wenn dir das nicht passt?
00:17:26: Dann wähl noch aus einer anderen Kategorie.
00:17:28: eigentlich ist es egal, eigentlich kannst du alles wählen Aber du nutzt ein Playbook, wenn du sagst ich hätte gerne ein bisschen mehr Guidance für das ganze.
00:17:36: Ich möchte einfach ein bisschen einen sinnvoll kuratierten Vorschlag von Dingen die man miteinander kombinieren kann.
00:17:44: Stell dir so ein klassisches Fantasy-Ding vor Wenn du dich entscheidest eine Barbarin zu spielen dann willst du wahrscheinlich Skills und Fertigkeiten haben die dir erlauben dass du gut im Kampf bist, dass du viele Waffen benutzen kannst und das du viel aushälst unterletisch bist.
00:18:02: Du brauchst aber jetzt vielleicht nicht so Zauberspruchkenntnis oder Buchgelehrsamkeit oder whatever.
00:18:09: Das wäre dann nicht in deinem Playbook.
00:18:12: Solches gilt es!
00:18:13: Wenn du sagst Sachen die man sinnvoll miteinander kombinieren kann... Ja, nee.
00:18:20: Dafür bin ich schon raus!
00:18:21: Da denk' ich so... Ich kann doch nicht nur Sachen aus einer Schreibstrategie miteinander kombinieren.
00:18:27: Ich kann auch Sachen aus dem Planenden schreiben mit dem... Na gut, schlechtes Beispiel... ...ich kann auch noch Sachen aus den... Doch!
00:18:37: Warte, ich hab was.
00:18:38: Ich habe auch Sachen vom Planenden schreiben und dem springenden Eichhörnchen da sein miteinander mega-gut kombiniert.
00:18:50: Ja, in Rollenspielen spricht auch gar nichts dagegen, Playbooks miteinander zu kombinieren.
00:18:56: Das nennt sich in der Regel Multi-Classing und ist zum Beispiel etwas was in diesen ganz großen klassischen Dungeons & Dragons so dem Team... Urding von Pen and Paper Rollen spielen ganz, ganz häufig ist.
00:19:09: Dann isst man eben nicht nur eine Barbarin sondern dann ist man vielleicht irgendwann eine Ranger-Barbarin oder eine Zauberer-Bar barren whatever.
00:19:19: Die Sache ist wenn man das für Schreibtedakte kombinieren übertragen würde passiert Höchstwahrscheinlich das gleiche, was im Rollenspiel auch passiert.
00:19:27: Multiclasseng bedeutet dass man sich nicht so ganz auf eine Sache spezialisiert und versteift und dafür variabler ist.
00:19:36: für verschiedene Dinge wahrscheinlich aber auch in diesen verschiedenen Dingen halt nicht ganz so gut wie wenn man sich auf ein Einzelding konzentrieren würde.
00:19:43: und genau das würde bei Schreibtetaktik ja auch passieren.
00:19:46: Wenn man alles so ein bisschen kann dann hat man halt eben genauso einen multivarianten approach.
00:19:54: gegen den ist aber überhaupt nichts zu sagen.
00:19:56: und das ist dann aber genau für die leute bei denen halt auch bei so einem schreibt typen test rauskommt dass sie drei oder vier typen oder strategien gleichzeitig eigentlich sind.
00:20:08: da kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass dieser playbook ansatz an seine Grenze kommen würde, da müsste man vielleicht wirklich dann nochmal so genauso ein Ding von hey kombiniert ihr alles.
00:20:18: Aber dann müssen sich die Leute halt einfach verschiedene Playbooks in die Hand nehmen und sagen hey dann suche ich mir halt daraus was raus.
00:20:24: Am Ende hast du nicht einen sondern zwei oder drei oder schlimmstenfalls vier kuratierte Playbooks.
00:20:30: In denen ja auch vielleicht die gleichen Übungen drin stehen.
00:20:33: also so'n Free Writing zum Beispiel steht wahrscheinlich am Ende in einem Playbook für springendes Schreiben als auch für exploratives Schreiben drinnen womit man dann ansatz hätte zu sagen hey das ist eine strategie die ich auf jeden fall mir mal ansehen sollte weil die taucht in beiden kategorien auf.
00:20:50: aber prinzipiell stimme ich denn natürlich zu.
00:20:52: Die idee funktioniert wahrscheinlich besonders gut für leute die sagen hey, ich würde gerne eine konkrete schreibstrategie ausprobieren und mich auf diese festlegen.
00:21:04: playbook sagt aber nicht Auch im Rollenspiel nicht und so stelle ich es mir auch für die Schreibtetaktik.
00:21:09: Nicht vor, ein Playbook sagt nicht da wirst du jetzt für immer bei bleiben!
00:21:13: Und das ist so das einzige in dem Du Erfahrungen sammelst.
00:21:18: Was ist die Zielgruppe für Deine Idee?
00:21:20: Erstmal natürlich Leute, die sich einen Gamification Aspekt wünschen.
00:21:24: Glaub ich?
00:21:24: Ich glaube alles andere wäre so... Also ich glaube Leute mit einem typischen Schreibratgeberbuch völlig zufrieden sind und einmal diesen Schreibtypen-Testen machen für sich das Ergebnis haben und dann sagen Jo okay weiß ich Bescheid!
00:21:37: Dann gehe ich ab jetzt planend vor Die werden wahrscheinlich nicht die Zielgruppe außer diese Zielgruppes sei ganz explizit.
00:21:45: Und jetzt hätte ich gerne irgendwas was ein bisschen gamificationmäßig ist.
00:21:49: Ich glaube meine Zielgruppe sind genau die Leute wie ich es am Anfang beschrieben habe.
00:21:53: Menschen, die sagen hey ich hab diesen Schreibtypen-Test jetzt gemacht da kamen plan das schreiben bei raus.
00:21:59: aber was heißt denn das?
00:22:00: So ein Sinne von ja würde ich gerne machen!
00:22:03: Ich habe keine Ahnung wie ich jetzt damit anfange.
00:22:05: muss sich jetzt Gliederungen für alles machen?
00:22:07: muss ich das in so einem festen... Skelett machen.
00:22:10: Und so ein Playbook könnte dann halt eben gut aufbreitet, so einen Ding sein von hey jetzt beginnt hier deine Heldenreise als strategisch pladender Schreiber.
00:22:20: Fangen wir mal bei den unteren Leveln an.
00:22:22: was sind Schreibtechniken um dir schnell einen ersten Plan vor dem schreiben zuzulegen?
00:22:29: und damit fangen wir einmal an.
00:22:31: wenn du die beherrscht dann kannst du irgendwann level abbekommen.
00:22:33: und anfangen wir mit wirklich strukturierten schreibmethoden für das erstellen von fleastext Sowas in der Art.
00:22:39: Das stelle ich mir ein bisschen als Zielgruppe vor.
00:22:42: Also Leute, die an welcher Stelle ihres Schreibens sind?
00:22:49: Es geht hier wahrscheinlich um akademische Schreiben...
00:22:52: Nö nicht unbedingt!
00:22:54: Okay egal an welchen Stellen sie sind, egal was sie schreiben.
00:22:57: Ähm nee also egal was ihr schreibt nicht ja okay für beruflich aber also ich meine Schreibstrategien nutzt man ja in jeder Art des Schreibems
00:23:04: natürlich auf jeden Fall
00:23:06: Genau, also deshalb so für Arzteschreibens würde ich sagen...
00:23:09: Okay lass mich andersrum fragen.
00:23:11: Für wer ist die Zielgruppe an?
00:23:14: Wo würdest du das einsetzen?
00:23:16: Also nicht wen hast du vor dir?
00:23:19: aber wer schreibt die Daktiker in?
00:23:22: Wer würde das einsetzten?
00:23:25: Wie viel muss ich mich auskennen mit Roleplay?
00:23:29: Idealerweise gar nicht viel weil diese Playbooks dann so aufbereitet sind dass sie beschreiben was man machen muss.
00:23:36: Das Gute ist, also du musst ja kein Rollenspiel spielen am Ende.
00:23:40: Das wird ersetzt durch Schreiben.
00:23:43: Also das Rollenspielen was man dann macht dafür würde man sich ein Playbook-Charakter bauen und baut sich einen Charakter um in einem Rollenspielein zu setzen.
00:23:50: Diese schreibt die taktischen Playbooks, da stelle ich mir jetzt ein Lehrmaterial vor.
00:23:55: Ich stelle mir tatsächlich ein PlayBook vor dass in Seitenform existiert und davon gibt es dann mehrere Und idealerweise hat so ein Playbook dann vielleicht, weiß ich nicht, maximal vier Seiten.
00:24:07: Also ein sehr ausführliches Handout.
00:24:08: auf der ersten Seite wird so'n bisschen die Schreibstrategie allgemein beschrieben zum Beispiel Plan des Schreiben was bedeutet das?
00:24:15: und dann kommen drei Seiten an Übungsbeschreibungen an klein und da müssen wir natürlich Das wäre dann also idealerweise ich stelle es mir so natürlich für unsere Toolbox ein bisschen vor, das wäre dann digital.
00:24:27: Also so das Playbook hat dann halt die Regelerklärung.
00:24:29: da steht aber nicht die Erläuterung für jede Übung sondern dann halt so.
00:24:33: Freeriding ist eine der Übungen und kann man zum Beispiel draufklicken Ausführlichen Anleitungserklärung des Freeridings.
00:24:42: Und das kann man aber auch... Ich habe einfach, dass man sich das so ein bisschen wie eine Charakterbogen macht.
00:24:46: Du kannst dann diese ganzen Anleitung zusammen basteln, aber nur die, die zu deinem Playbook gehören, die du ausprobieren willst.
00:24:52: Das eigentliche Rollenspielen ist dann das konkrete Schreiben.
00:24:56: Das ist so dieses, du probierst die Techniken aus?
00:24:59: die dir empfohlen wurden.
00:25:00: Du kannst sie auch wieder verwerfen, du kannst sie quasi verlernen in der Playbook-Logik und was anderes lernen.
00:25:06: Aber also das Rollenspielen ist schreiben!
00:25:08: Du probierst die Techniken aus und dadurch wirst du auch immer besser.
00:25:11: Und das ist so dieses Gamification-Ding.
00:25:13: So...du machst dann Progress
00:25:16: durchschreiben?
00:25:16: Also das Gamification Ding ist einfach nur this wording, dass du das Level abnennst oder...?
00:25:24: Also weil du schlägst ja einfach Übungen, du steckst ja nur Übung vor die Leute machen können.
00:25:29: Entweder nennst du es Hausaufgaben oder nenns das irgendwie Challenge?
00:25:35: Ja eher Challenge.
00:25:36: also ich glaube es geht so in diese Challenge Richtung.
00:25:39: So weit bin ich noch nicht.
00:25:40: Ich kann mir vorstellen dass man diese Playbooks tatsächlich mit einer Art Level Up System weiß ich nicht... Erprobe eine Übung dreimal, danach kannst du dir eine Übung aus dem komplexeren Level aussuchen.
00:25:52: Aber dazu will ich die Leute um ehrlich zu sein eigentlich nicht zwingen!
00:25:55: Ich will den Leuten in erster Linie ne spaßiger aufbereitete Präsentation anbieten... ...die Schreibübungen mit Schreibstrategien verbindet und das Ganze vielleicht so ein bisschen in so ner Rollenspiel-Wording Einbauen aber halt in ganz simpel ist was so in richtung character progression geht.
00:26:18: Aber man ist halt selbst der charakter und man entwickelt sich weiter.
00:26:21: durchschreiben Das ist an sich so eine idee für leute die sich statt einer to-do liste Und so einem gewohnen und so einer gewohnheits app damals habit rpg einen account gemacht haben.
00:26:36: Hattest du das mal ausprobiert früher?
00:26:38: Ich weiß gar nicht, ob es das noch gibt.
00:26:40: Was ist das?
00:26:40: Das war quasi mehr oder weniger so ein Gewohnheitstrecker.
00:26:44: also deshalb Habit RPG und eine To-Do Liste.
00:26:48: Und du hast halt einen kleinen Rollenspielcharakter ausgewählt.
00:26:50: ich glaube du konntest sein ein Krieger, ein Rogue, ein Zauberer und da kam auch immer mehr dazu.
00:26:56: Du hast Levelups gemacht in dem du halt dir Daily to Do's definiert hast Und die konntest du dann halt einfach wie in der To-Do Liste abhaken.
00:27:05: Aber für diese Daily To-Dos hast Du halt Goldmünzen in dieser App bekommen und Level XP... ...und dein Charakter wurde immer besser!
00:27:11: Dann konntesten wir kleine Ausrüstung kaufen, den Personalisieren aber alles so um... Das hat auch, das hatten dir Spielwelt irgendwie so gut wie keinen Effekt gehabt.
00:27:22: Es war eigentlich nur eine To- Do Liste, aber mit so einem schönen kleinen Roleplay Frame drum herum.
00:27:28: Das heißt, du würdest zusätzlich zu dem... Man muss es ja aber noch ein Spielwelt geben oder nicht?
00:27:35: Nee.
00:27:36: Ich
00:27:36: fühle mich als ob ich mich ein bisschen blöder anstelle gerade bei deinem...
00:27:39: Die Spielwelt ist das eigene Schreiben der eigene Text.
00:27:42: Ja.
00:27:43: Dass er setzt komplett den Rollenspielpart.
00:27:46: man sieht sich selbst aber als einen Charakter der halt aufleveln kann statt einfach so sagen oh ich muss schreiben lernen und zwar von Anfang an.
00:27:55: Also eigentlich wirklich wording von, ich muss schreiben lernen hinzu.
00:27:59: Ich darf schreiben lernen?
00:28:01: Ja.
00:28:02: Idealerweise ist es so eine coole... ...ist ne spannende Reise schreiben zu lernen und ich kann neue Skills lernen und diese Skills bauen.
00:28:09: also wie gesagt das habe ich dabei keine Ahnung von Da habe ich noch keine ahnung von aber idealerweise bauen die sachen so ein bisschen auf also quasi es wäre wirklich so level eins freeriding.
00:28:19: Und dann kann man vielleicht wirklich irgendwie sowas setzen wie hey, wenn du das wirklich in dieser progression machen möchtest Dann sagen wir mal schreibe fünf freeridings trackt das für dich selbst wann immer sie Sinn machen und dann hast du genügend erfahrungspunkte gesammelt um was aus der zweiten skill stufe frei zu schalten.
00:28:35: und in der zweiten skill stuf ist.
00:28:37: dann halt irgendwie vielleicht Freeriding so überarbeiten, dass daraus irgendwie ein Fließtext wird.
00:28:45: Der halt eben mit einem free writing vorbereitet wird also daraus dann schon irgendwie so eine etwas weiterführende Schreibstrategie machen oder noch redigieren mit reinkommt und so weiter und sofort kann man das auf drei Leveln von der Komplexität her immer machen.
00:28:59: da bin ich mir nicht sicher das könnte viel zu stark sein das könnte nicht funktionieren.
00:29:03: ich möchte sowas eigentlich nicht erzwingen Aber gleichzeitig irgendwie schon für die Leute, die Bock darauf haben halt so einen Pfad zum Erlernen von verschiedenen Techniken vorgeben.
00:29:17: Aber immer noch mit Auswahl.
00:29:18: also das ist halt die Idee.
00:29:19: du hast in einem Playbook dann halt immer noch die Auswahl zu sagen von möchtest du ein Freeriding?
00:29:25: Möchtest Du stattdessen ein Cluster weil du eher der visualisierende Mensch bist oder möchtes du nochmal was ganz anderes dritt ist?
00:29:31: Was aber alles unter diesem Oberbegriff Brainstorming läuft?
00:29:40: Also ich war letztens in einer Runde, in der es darum ging wie wir Menschen anregen können zu schreiben ohne KI zu nutzen.
00:29:53: Und wer das so eine Anregung?
00:29:55: In dem du?
00:29:55: weil für mich ist ja Schreiben mit KI auch ehrlich gesagt etwas spaßiges durchaus und also ich hab das ja leider noch nie so genutzt.
00:30:03: So schreibt mir so ein Text und macht es sondern Ich versuche ja daraus mir Spaß in Prozesse reinzubringen, in die ich auf dich kein Bock habe.
00:30:12: Hat jetzt nichts mit schreiben zu tun.
00:30:13: aber ich hab letztens zum Beispiel meine Kilometer-Sachen für die Steuererklärung damit gemacht, nämlich
00:30:20: dass einfach ein Diktier
00:30:22: reindiktiert hat und Claude hat mir eine Excel-Tabelle daraus gebaut.
00:30:26: das war sehr großartig und ging deutlich schneller und hat mich viel mehr Spaß gemacht Genau.
00:30:34: Die Frage ist ja, ich glaube es hat super viel Motivation zu tun und so eine Gamification Faktor ist auch etwas was mit Motivationssteigerung zu tun haben soll oder?
00:30:47: Ja also hauptsächlich glaube ich.
00:30:50: Ich wüsste nicht wofür Gamification ansonsten noch einen Einsatzzweck hat.
00:30:56: Ja genau bei Gamification habe ich tatsächlich oft das Problem dass ich mich frage ist nur das wording und ist wording genug?
00:31:04: Also reicht es, das Playbook zu nennen statt Übungsliste.
00:31:09: Weißt du?
00:31:10: Ja aber es ist ja nicht nur ein Umbenennen und dann habe ich da einfach eine Liste von Übung sondern wie gesagt der Gedanke ist schon auch dabei dieses bisschen mehr auf diese Progression abzielen.
00:31:20: also wie gesagt so dieses sowie in Rollenspielen man meistens die klassische Heldenreise hat mit.
00:31:25: man fängt als ziemlicher Noob an Und am Ende ist man halt irgendwie die legendäre Sagengestalt.
00:31:32: Also auch wie so jeder typische Phantasy-Roman irgendwie durchläuft, der eine Heldenreise nachzeichnet.
00:31:38: So am Anfang kompletter Underdog oder man weiß gar nichts und wird in fremdes System geworfen und am Ende isst man halt super knowledgeable und superfähig und kompetent.
00:31:49: Der Fokus soll ein bisschen auf diesem Es geht nicht alles auf einmal liegen Weil das ist so ein bisschen das, wo halt zu dieser normalen Standard-Schreibtypen-Test für mich halt aufhört.
00:32:00: Wenn die Leute sich danach nicht weiter damit beschäftigen und dieses Weiterbeschäftigen kann schwerfallen.
00:32:05: Das hat gesagt jetzt so ja du bist offensichtlich ein Planender Schreiber viel Spaß damit!
00:32:09: Und die Leute dann sagen okay... Und dann hat einfach irgendwie versuchen wir jetzt immer Gliederungen zu machen und Exposés zu schreiben.
00:32:17: Es funktioniert aber nicht so, dass ich gut manche Leute haben keine Ahnung was es bedeutet einen Plan der Schreiber zu sein.
00:32:21: andere Leute haben eine Idee davon was das bedeutet Denken sich aber ja wo fange ich denn jetzt an?
00:32:26: Jetzt versuche ich alles auf einmal gleichzeitig umzusetzen.
00:32:30: Beides ist nicht das Richtige, beides könnte adressiert werden durch diese Playbook-Idee in dem es halt nicht nur ein anderes Wording ist sondern auch noch zu sagen mit hey du fängst bei null an.
00:32:38: Deshalb hier ist eine Auswahl an ganz ganz simplen Übungen die wenig voraussetzungsreich sind.
00:32:44: wir empfehlen dir fangt damit an!
00:32:46: Das sind deine ersten Skills Wenn Du die gemacht hast wenn Du Erfahrungen gesammelt hast darin kannst du einen Schritt weitergehen.
00:32:53: dann werden Dir Übung empfohlen die auch zu diesem Oberthema passend ja aber ein bisschen fortgeschritten sind.
00:32:59: Und das Wichtigste ist, du musst in all denen Erfahrung sammeln.
00:33:02: Mit dem Begriff Heldenreise kann ich schon deutlich mehr anfangen.
00:33:05: Das ist ja durch meine Beschäftigung mit Storytelling.
00:33:08: da fühle ich mich schon mehr zu Hause und hab dann direkt gedacht, ah spannend wenn ich das jetzt aufs akademische Schreiben beziehe zum Beispiel kann hier auf jede schreiben beziehen Auf jeden Fall kann ich immer eine Helden Reise draus machen.
00:33:20: und Wenn ich das aufs Akademische schreibe beziel kann Ich mir stelle ich mir jetzt direkt vor eine Verbindung auch mit dem Visa herzustellen
00:33:28: Mit dem Visor.
00:33:31: Was ist das?
00:33:33: Der Visor ist dieser Kompetenzrahmen für...
00:33:36: Ah, ich habe die Abkürzung nicht gewonnen.
00:33:39: Den, den wir auch schon mal besprochen hatten hier in der Folge.
00:33:44: Wir haben also einen Kompetenzrahmen besprochen.
00:33:48: Hießt er so?
00:33:50: Das hat unter anderem Andrea Klein mitentwickelt und es aus diesem Parvin-Netzwerk entstanden.
00:33:57: Da gibt's mehrere Tabellen zu verschiedenen Kompetenzstufen, da wird sozusagen... kannst du gucken okay wo stehe ich gerade im wissenschaftlichen arbeiten?
00:34:09: da geht es dann um Sachen wie schreiben lesen recherchieren glaube ich so und du fängst sozusagen bei null an und bis hin zu promotion.
00:34:22: Ah, okay, das ist noch mal was anderes.
00:34:24: Ich glaube es haben
00:34:25: wir doch nicht besprochen.
00:34:26: Genau, auch klingt total spannend und dass wir das mal machen sollten.
00:34:29: Vielleicht sollten wir das
00:34:30: einmal mit Besprechen sprechen?
00:34:32: Ja!
00:34:32: Wir hatten das mit dem... ich glaube das war mit diesem Oberthema bei uns Schreiben mit Werten wo wir so diese Liste angeguckt haben, welche Werte sind einem selbst wichtig?
00:34:42: Und wie könnte man das aufs Schreiben übertragen?
00:34:45: Das hatten wir uns angesehen und besprochen.
00:34:47: Okay.
00:34:47: Der Visa ist noch etwas anderes und das ist ein didaktisches ... Die Idee, dass auch als didaktisches Modell mit einzusetzen
00:34:54: sonst.
00:34:55: Okay!
00:34:55: Das klingt total cool.
00:34:56: und also dieser Aspekt von null...
00:34:57: Und das würde ich dann damit verbinden?
00:34:59: Genau, also von null bis Promotion geht es quasi so genau in die Richtung, in die ich mir das denke ohne es so konkret.
00:35:06: Ich glaube Es wäre spannend, wenn man ein Modell schon hätte wo man das mit kombinieren könnte.
00:35:11: Ich würde mich fast ein bisschen schwer tun zu sagen also ich möchte nicht so diese.
00:35:14: diese Übung darfst du erst ausprobieren Wenn du deinen Bachelorabschluss bereits hast.
00:35:19: Also das
00:35:20: ist ja auch nicht so star.
00:35:22: Auch im Visa ist es nicht so Star Das ist einfach nur okay.
00:35:26: Was sind dann die verschiedenen Schritte?
00:35:28: Guck dir das auf jeden Fall mal.
00:35:29: anwenden oder jetzt noch nicht angucken.
00:35:30: Ich würd sagen verlinken jetzt auf jeden fall den show notes weil das lohnt sich wirklich.
00:35:35: Ja klingt sehr gut Genau, aber ein bisschen in so eine Richtung.
00:35:39: Also wirklich ... Der Fokus soll auf diesem... Man kann nicht von heute auf morgen schreiben liegen und auch wenn du deinen Schreibtyp gefunden hast oder deine Schreibtüpen heißt das nicht dass alle deine Probleme gelöst sind sondern du musst dich immer noch mit dem Schreiben auseinandersetzen Du musst Erfahrung mit dem schreiben sammeln.
00:36:01: Das bleibt da nicht aus.
00:36:02: Und das ist ein bisschen dieses was Rollenspiele glaube ich Wo der motivationale Aspekt, glaube ich ganz hoch sein kann für Leute die auf sowas Bock haben.
00:36:13: Weil also mich motiviert sowas immer super stark, so dieses Progression-System von.
00:36:19: Ich fange mit ganz, ganz wenig an und dann kriege ich meine ersten neuen Skills und Erfahrungen und Belohnungssysteme und in dem Ding muss ich mir diese Skills halt selbst erarbeiten.
00:36:29: Also es ist keine Spielwelt, das ist die reale Welt!
00:36:31: Und ich arbeite mir diese Belohnung und Erfahrung nur dadurch dass ich schreibe.
00:36:36: aber ich habe so ein Gerüst indem ich weiß was kann ich denn ausprobieren?
00:36:39: Welche Übungen kann ich dann ausprobierend?
00:36:42: Und das kann man, glaube ich auch quantifizieren.
00:36:44: Also wenn ich halt sage jemand hey Du kommst erst in die nächste Stufe Wenn du fünf Übungen aus dem Entry Level gemacht hast da kann Ich nicht überprüfen ob die Person das macht oder nicht.
00:36:54: aber für Personen Die sich darauf einlassen und dass ernst nehmen Weiß ich dann halt schon mal hey die haben bisschen was ausprobiert Und darum geht es ja sehr, sehr stark beim Schreiben.
00:37:04: Dass man diese ganzen vielen tollen Übungen die aber auch überfordern können weil's so viele davon gibt und alles gleichzeitig dass man halt mal mit irgendwas anfängt und irgendwas ausprobiert.
00:37:13: Ja
00:37:17: Ganz kurz noch eine Referenz, wo ich das her habe.
00:37:19: Wo das auch funktioniert hat aber so halbwegs funktioniert.
00:37:22: Ich hab das ja auch hier stehen bei Mr.
00:37:23: Heimhaber.
00:37:25: es gibt ein buch von Hawke Gerdes, Geno Singh und einem dritten Autor den ich leider jetzt gerade nicht parat habe weil er nicht so sehr in der Öffentlichkeit steht wie die ersten beiden.
00:37:36: Das heißt Dungeons & Workouts und das ist eine Rollenspielgeschichte um... Leute fit zu machen.
00:37:45: Geno Singh ist ein Sportwissenschaftler und Personal Trainer, und Hauke Gerdes isst einen Rollenspielleiter, der das auch beruflich unter anderem macht, der selbst Rollenspiele schreibt usw.
00:37:57: Die beiden haben zusammen ... Der Dritte dabei ist, glaub ich, auch ein Sport-Wissenschaftler.
00:38:01: Und die haben quasi wirklich ein Story-Rollenspielbuch geschrieben, dass aber halt mit Workouts geht.
00:38:07: Also kommt's dann immer zu irgendwelchen Endbossen Und der Endbaus wird jetzt durch den Workout besiegt.
00:38:13: Das wird dann immer progressiver, du lernst Fitnessübungen, die du daheim machen kannst fast alles irgendwie nur mit Eigengewicht und es wird halt quasi wenn du das durchspielen willst musst du halt Trainingseinheiten machen und die Trainings steigen.
00:38:26: Es wird halt immer schwieriger weil die Gegner immer stärker werden.
00:38:30: Ich hab das dann aus Gag wirklich mal gemacht.
00:38:32: bei mir hat's daran gehabert dass ich bin super scheiße in Liegestützen nicht die richtige Muskulatur für Liegestütze und dieses Buch hat sehr schnell, sehr viele Liegestützen gewollt von mir.
00:38:43: Und dann war irgendwann der Punkt wo ich dachte so nee kein Bock mehr am ehrlichsten zu sein.
00:38:47: Ich komme an diesen Boss nicht vorbei weil er irgendwie vierzig Liegestutze in einer relativ kurzen Zeit bedingt.
00:38:54: Das ist so eine der Inspirationen, glaube ich.
00:38:56: Wo ich so daherkomme und mir dachte das ist irgendwie ein cooles Buch.
00:38:59: es hat für mich so halbwegs funktioniert.
00:39:01: Ich habe aber auch viele Rezensionen gelesen wo Leute gesagt haben hey für mich hat das perfekt funktioniert.
00:39:06: Es ist das erste mal dass ich mich dazu motivieren konnte durch so einen Spielsystem quasi mehr sportregelmäßig zu machen weil ich auch wissen wollte wie die Geschichte weitergeht.
00:39:15: und so So komplex hab ich selbst natürlich noch nicht gedacht.
00:39:18: aber so warum nicht auf dem Bildungsaspekt übertragen
00:39:21: Okay, dann bräuchtest du dir aber doch auch eine Geschichte drum herum.
00:39:24: Ja, also
00:39:25: wenn du sagst, ich will
00:39:27: ja... Ich weiß da in dem Beispiel wäre es mit einer Geschichte gewesen?
00:39:31: Ah, puh.
00:39:32: Und
00:39:32: da sehe ich das auch als Gamification dann?
00:39:35: Ja, wenn man die Geschichte
00:39:36: weiterverfolgen
00:39:37: will...
00:39:37: In Bildungsbereichen finde ich manchmal ist der Gamification Bereich mir nicht gamificationmäßig genug gedacht.
00:39:43: Weil er halt so aufwändig ist.
00:39:45: also klar!
00:39:45: Aber
00:39:47: wenn es Gamification sein soll, muss es halt auch aufwenden.
00:39:49: Also ja weiß es ein bisschen wie.
00:39:52: was haben wir denn gelesen wo es hieß?
00:39:53: einer von beiden muss sich beim Schreiben anstrengen entweder der Schreiber oder der Leser die Schreiberin oder den Leser in so Und so ein bisschen ist es, glaube ich auch in Didaktik-Prozessen.
00:40:03: Irgendeine Person muss sich halt wirklich ins Zeug lesen legen entweder als die Person, die das Ganze aufbereitet oder die Person die das nachher durchführt.
00:40:10: und im besten Fall ist es aus meiner Perspektive vielleicht auch beide.
00:40:14: aber irgendwie sollst du dir halt schon ein bisschen Gedanken gemacht bei didaktik?
00:40:18: Auf jeden Fall!
00:40:19: Die Schwierigkeit bei Rollenspielen ist dass Rollenspiele ja in der Regel eine... Dialogische interaktive Reise sind, in der eben es auf der einen Seite man gibt dir diese Geschichte erzählt oder und auf der anderen Seite Leute die durch die Erzählung des Erzählers diese Geschichte wahrnehmen können.
00:40:39: Aber auch selbst Das ist immer das Wichtige, mit dieser Geschichte interagieren können.
00:40:43: Also auch den Weg dieser Geschichte verändern.
00:40:46: Moderne Rollenspiel haben oft inzwischen auch so Systeme des Erzählerlosen-Roleplays wo alle gemeinsam die Geschichte erzählen und es nicht mehr eine Person gibt, die das alles vorbereitet und leitet.
00:40:57: Das ist super schwer umzusetzen in Form von so einem Roman.
00:41:01: Am ehesten noch – ich weiß nicht ob du die noch von früher kennst oder ob du sie gelesen hast – viele unserer Hörerinnen werden die kennen bin ich mir sicher!
00:41:08: Die hießen im Deutsch glaube ich, abenteuer Spielbücher und im Englischen hießen sie Choose Your Own Adventure Novels.
00:41:17: Und das waren so Bücher also wirklich so Romane wo du ganz klassische Fantasy-Geschichten, Horrorgeschichte und ähnliches hattest und dann aber immer so Pfade und Verästelungen hattet.
00:41:30: Also quasi das wurde beschrieben so Du gehst in die Villa hinein Du stehst in einem schönen Empfangsraum.
00:41:42: Es führt eine Treppe nach oben und es führen zwei Türen zu deiner Linken und Rechten ab.
00:41:47: Was machst du?
00:41:48: Dann hast du drei Möglichkeiten, geh die Treppe hoch, nehmt die linke Tür, nehm' die rechte Tür... Und dann halt jeweils lese weiter an Stelle.
00:41:55: threehundertachzehn, zweihundertelf, fünfmonneunzig!
00:42:00: So waren dann diese Bücher so Also mit Wahlenmöglichkeiten, aber natürlich war alles festgeschrieben.
00:42:05: Ich fand die toll als Kind ... ich hab irgendwann mal auch aus Gag als Jugendlicher gesagt so wie schwer kann es sein so ein Choose your own Adventure-Ding zu schreiben?
00:42:13: Oh Gott!
00:42:14: Unglaublich schwer also das Bookkeeping.
00:42:17: und halt dass alles miteinander verästeln und irgendwie diese ganzen Pfade irgendwie zusammenbringen Die absolute Hölle.
00:42:26: Und das wäre sowas wo ich mir glaube ich sagen würde wenn man da eine Story schreibt müsste es in die Richtung gehen.
00:42:33: Ich bin im Brainstorming, ich habe noch nichts dazu geschrieben.
00:42:36: Das ist wirklich so eine Idee über die ich gerade nachdenke.
00:42:39: Meine eher kleiner Aufwand-Brainstormingsache wäre diese Playbooks zu schreiben und dann zu sagen hey da gibt es keine Erzählung drum herum aber du bist ein Charakter in der realen Welt.
00:42:48: sieh dich selbst als der Held deiner eigenen Schreibgeschichte Aber die Geschichte schreibst du selbst durch das, was du schreibest in der realen Welt.
00:42:56: Deshalb meine ich es kann alles sein.
00:42:57: Es ist mir völlig egal ob die Leute, dass wir wissenschaftliches Schreiben nutzen oder für ihren eigenen Roman oder für berufliche schreiben weil für all diese Dinge brauchst du Schreibtechneken.
00:43:07: Idealerweise kriegt man's dann so hin, dass die Playbooks halt... gar nicht so stark, also entweder angepasst sind auf den Kontext in dem man sie braucht.
00:43:16: Wenn ich das jetzt für die Toolbox schreiben würde, würde ich das natürlich auf wissenschaftliches Schreiben beziehen.
00:43:20: aber genauso lassen sich diese Toolbox sehr gut anpassen für kreatives Schreiben zum Beispiel.
00:43:24: Bin ich mehr sehr sicher!
00:43:27: Das heißt du würdest sozusagen wenn Du die Playbooks erstellst... ...die für verschiedene Schreibbereiche.
00:43:36: Also, ich könnte dasselbe Playbook nutzen für wissenschaftliche Schreiben wie für berufliche schreiben.
00:43:42: Wenn es klappt ja das meine ich mit.
00:43:44: eventuell würde es Sinn machen zu sagen man schreibt die speziell für seine Klientel.
00:43:49: Ich glaube aber prinzipiell dass sie die Grundplaybooks funktionieren können weil zum Beispiel Planendes schreiben also so das wäre denn ja.
00:43:56: das playbook wäre dann wirklich vielleicht wirklich so der Strategist, der Planer.
00:44:03: Whatever!
00:44:05: Das funktioniert sowohl für kreatives als auch für wissenschaftliches Schreiben.
00:44:09: nur die Übungen die man dafür auswählen müssten eventuell ein bisschen anders beschrieben sein.
00:44:13: also wahrscheinlich würde auch hier sich vor allem das wording verändern.
00:44:18: aber plan des schreibens gibt es ja im jenen Bereich des Schreibens genauso wie exploratives schreiben.
00:44:25: Das stimmt.
00:44:26: Ich habe mich gefragt ob das immer als ob die übung Oder die, ich hab vergessen wie du das nennst.
00:44:34: Challenges?
00:44:35: Nee ...
00:44:36: Ja, prinzipiell alles was in dem Playbook sind.
00:44:39: Irgendwo.
00:44:39: In
00:44:40: einem Playbook wären es Skills meistens.
00:44:43: Okay, also passt da immer das... Also klar, Freeriding passt für alles sehe ich auch.
00:44:52: Aber als bräuchtes ... Nee, würde wahrscheinlich passen jetzt wo ich drüber nachdenke.
00:44:56: Passt das für die verschiedenen Schreibarten?
00:44:58: wollte ich nur.
00:44:59: Das war das, was ich
00:45:01: sagen wollte.
00:45:02: Es steht nicht jede Übung in jedem Playbook?
00:45:04: Also so zum Beispiel...
00:45:06: Nee!
00:45:07: Das ist klar.
00:45:08: Nein!
00:45:08: Ich hab mich gefragt ob es wirklich so passt vom beruflichen und wissenschaftlichen Schreiben und dann habe ich beim Reden schon mir die Frage selber beantwortet und gesagt ja.
00:45:18: Achso okay Ja da bin ich.
00:45:21: wie gesagt es kommt halt wirklich drauf an wie genau man die jeweiligen Übungen beschreibt Und das müsste man wahrscheinlich wirklich hauptsächlich die Beschreibung ändern.
00:45:29: Aber die Übung selbst gibt ja super viele, die für jede Art des Schreibens angewandt werden kann.
00:45:37: Weil das ist ja die Sache.
00:45:38: bei diesen ganzen Schreibtstrategien und Schreibtypen reden wir ja von Archetypen!
00:45:44: Wir reden ja nicht irgendwie vom wissenschaftlich planvollen Schreiben.
00:45:49: Diese ganzen Schreibstrategie kommen aus dem kreativen Schreiben, die sind hier entwickelt worden über Autorinnen und Autoren, wie sie strategisch ihre Texte bearbeiten.
00:46:01: Und dann ist das ja danach erst übertragen worden auf wissenschaftliches Schreiben?
00:46:06: Ja stimmt!
00:46:08: Ja okay...
00:46:10: Ja also das meine Idee da steht noch gar nichts.
00:46:14: wenn es jetzt hier irgendjemand hört der schneller schreibt und veröffentlicht als ich kann das easy geklaut werden Be my guest, ich weiß auch noch nicht genau was ich damit vorhabe.
00:46:22: Idealerweise tatsächlich...
00:46:23: Ich wär nett dann Dennis zu erwähnen?
00:46:25: Vielleicht!
00:46:27: Aber ich hab selbst noch nichts Schriftliches mit dem ich irgendwas nachweisen könnte außer die Notes, die ich mir für diesen Podcast hier gemacht habe.
00:46:34: Ich bin ... ich guck mal, ich will da eigentlich dieses Jahr ein bisschen dran weiterarbeiten und ich hab zum Glück den Anlass.
00:46:40: also ich kann für unsere Toolbox kann ich daran arbeiten glaube ich Weil wir gerade... Ja, aber
00:46:48: dann ist es ja... Ich hab mir das letztens angeguckt.
00:46:50: Dass eure Toolbox ja versteckt ist.
00:46:52: Also
00:46:54: die... Ja hinter der Schranke leider.
00:46:55: Da kann
00:46:55: er nicht drauf zugreifen?
00:46:57: Nee!
00:46:58: Leider nicht.
00:46:58: Ich dachte vielleicht müssen wir hier auch mal über eure Tool box sprechen.
00:47:02: Ja macht keinen Sinn weil sie ist halt nur für die Uni-Tübingen.
00:47:05: Weil sie hinter einer... weil sich hinter einer Schranke ist.
00:47:08: Ich hätte uns gerne was gezeigt, das sind coole Sachen drin aber sie ist leider nicht zugänglich für die Öffentlichkeit und von der Struktur hier wie das alles finanziert war und wie wir das machen wird es sich wahrscheinlich auch nie sein.
00:47:19: Vielleicht müssen wir trotzdem darüber reden worüber du nachgedacht hast was dir wichtig war und so
00:47:25: Können wir gerne machen?
00:47:26: Ich glaube Screenshots zeigen die wir dann in den Blog Post vom Beitrag machen können.
00:47:31: Das kann ich jederzeit.
00:47:32: oder auch Wir dürfen da auch Sachen auf unserem Instagram Account teilnehmen weiß ich nicht, wahrscheinlich.
00:47:40: Es spricht nichts dagegen!
00:47:41: Das Einzige ist wieder diese typische.
00:47:43: also viele Leute die an Hochschulen oder Bildungsinstitutionen arbeiten werden das kennen.
00:47:47: Das ist finanziert über bestimmte Töpfe und diese Töpfel sagen dass kommt den Studierenden der Universität Tübingen oder in diesem Fall quasi allen Akteuren der Universitäts-Tübinge zugute.
00:47:58: aber Universitäthübinges ist das Stichwort.
00:48:00: deshalb dürfen wir es nicht public machen
00:48:03: Und das versteh ich aber nicht so richtig, weil ich denke also es kommt ja nicht den Studierenden der Universität Tübingen zugute.
00:48:11: Wenn es auch anderen Leuten...
00:48:13: Ja also sagen wir mal so wer hätten das auf einer OER-Plattform vom Land Baden-Württemberg?
00:48:20: Hätten wir das auch noch veröffentlichen dürfen?
00:48:22: diese OER Plattform ist in keinster Weise technisch dafür ausgerüstet das zu übertragen.
00:48:29: was wird da gebaut haben?
00:48:31: Also im Sinne von da hätten wir halt Handouts hochladen können, so mehr oder weniger.
00:48:37: Deshalb haben wir es gelassen.
00:48:40: Aber ist das wieder eine sehr Föderalismus-Länder Sache?
00:48:46: Ja schade!
00:48:48: Ja schon.
00:48:49: Ich finde dabei geht viel Gutes verloren.
00:48:51: Total!
00:48:52: Es gibt auch überall anders wahnsinnig tolle Projekte, Learning Tools, whatever die hinter irgendwelchen Schranken liegen und da vergammeln So, keine Ahnung.
00:49:06: Ich bin bei der Toolbox ja schon mal froh, dass es innerhalb der Uni gerade eine sehr große Aufmerksamkeit hat und sich da täglich neue Leute anmelden und so... Also, innerhalb der Unitübing läuft's echt sehr gut.
00:49:17: Außerhalb der Unitybing würde das wahrscheinlich auch gut laufen, deshalb ist es eigentlich schade, dass man sich so begrenzt.
00:49:22: aber naja.
00:49:25: Ist halt
00:49:26: gut!
00:49:27: Ja, also schreibt Typen, Schreibstrategien weiterdenken mit einem Playbook.
00:49:34: Mit einer Heldenreise.
00:49:37: Klingt gut für mich!
00:49:40: Jetzt müsste daraus allerdings mehr entstehen als für die Toolbox.
00:49:47: Das ist wie gesagt momentan denke ich da auch noch komplett in meiner Freizeit drüber nach und so... Ich glaube aber irgendwo müsste ich es mal testen was auch im Rollenspiel übrigens sehr, sehr wichtig ist.
00:49:59: Playtesting ist das, was Zeit kostet so eine Regelschreiben für irgendwas schnell gemacht um ehrlich zu sein dass dann aber so playtesten und solange austarieren mit Feedback Dass es auch wirklich gut ist und dass irgendjemand spielen will Das ist das was richtig, richtig lange dauert Und den Testcase hätte ich wahrscheinlich halt eher in meinem Berufsleben dafür gerade.
00:50:19: Aber ja wenn ich daran weiter mache werde ich sicherlich hier im Podcast auch darüber berichten.
00:50:26: Ja, ich würde sagen vielen Dank, dass du das geteilt hast mit uns.
00:50:32: Danke für deinen Feedback und die Rückfragen.
00:50:34: Da waren schon viele Sachen dabei, also Fragen, die ich mir so noch nicht gestellt habe.
00:50:42: Sehr gut!
00:50:43: Ich komme ja auch aus einer anderen Welt... Also das ist
00:50:45: ja... Ja, es ist immer gut, das jemandem zu erzählen weil ich glaube wenn ich das zu Leuten vorstelle, die halt Ahnung davon haben, die sagen halt wahrscheinlich relativ schnell, achja klar natürlich bleibungsund fragen gar nicht diese ganzen dummen.
00:50:55: Ja, aber wie sieht das denn aus?
00:50:57: Wo ich dann halt auch merke.
00:50:59: Ich hab mir selbst vielleicht ja noch gar nicht so hundertprozentig Gedanken gemacht, wie dass denn aussehen soll.
00:51:04: Ja cool!
00:51:05: Also ich bin sehr gespannt.
00:51:06: Ich finde es sehr schade wenn's nur für die Toolbox entsteht.
00:51:09: also brauche es vielleicht eine Veröffentlichung zumindest mal von dir in einer Form.
00:51:13: Ja ich denke auch
00:51:18: und dann würde ich sagen wir sind am Ende.
00:51:21: danke fürs zuhören.
00:51:21: oder
00:51:22: Ja, vielen Dank fürs Zuhören.
00:51:24: Wenn ihr Meinungen dazu habt, lasst sie gerne mich wissen!
00:51:27: Meine E-Mail Adresse und meine Social stehen ja auch.
00:51:30: Ich glaube meine E-mail Adresse nicht aber... Ihr findet mir eine berufliche E- Mail auf jeden Fall sehr schnell.
00:51:36: wenn ihr Feedback oder Ideen dazu habt lasst es mich sehr gerne wissen.
00:51:39: da freue ich mich drüber.
00:51:40: Genau unterhanden.
00:51:41: Und dann hören wir uns bei der nächsten Episode in eventuell zwei Wochen vielleicht auch drei Wochen ein bisschen je nachdem wie wir vor oder nach meinem Urlaub, der jetzt ansteht.
00:51:50: Dann die nächsten Aufnahme-Terminen finden.
00:51:53: Ciao!
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