Eine Schreibwoche organisieren

Shownotes

Kim ist selbstständige Lektorin und Schreibcoachin. An der Uni Regensburg ist sie Lehrbeauftragte, wo sie mit einer Kollegin die Schreibwoche durchführt. In der Schreibwoche verbinden sie einen gemeinsamen Schreibraum mit Schreibgruppen.

Ihr erreicht Kim unter:

https://www.kwalitaetskontrolle.de kontakt@kwalitaetskontrolle.de Instagram: @kwalitaets.kontrolle


Ihr erreicht uns per Mail unter kontakt@birte-stark.de

Hier findet ihr den Podcast und uns in sozialen Netzwerken:

Transkript anzeigen

00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Schreibcast-Folge, heute mit einem Interview-Gast.

00:00:22: Wir haben beziehungsweise ich habe heute Kim Wüstenhagen zur Besuch.

00:00:26: wir machen das ja ganz oft so diese Interviewfolgen wir nur einzeln aufnehmen und Dennis ist glaube ich auch gerade Urlaub.

00:00:35: Ich freue mich sehr Kim dass du heute zu besuch bist im Schreib Cast.

00:00:40: Du bist freiberufliche Schreibcoach, Lektorin, gibst Workshops und bist angestellt.

00:00:46: Als Lehrbeauftragte an der Uni in Regensburg habe ich gesehen.

00:00:52: Und wir haben uns getroffen auf dem Freiberuflerinnen-Netzwerk in online was du dabei bei der Gesellschaft für Schreibtetaktik und Schreibprozessforschung Deine Themen habe ich gesehen, hast du glaube ich auch da schon gesagt?

00:01:07: Imposterperfektionismus und Prokrastination.

00:01:12: Ja also wir wollen heute sprechen über ein Angebot.

00:01:16: was?

00:01:16: so gibt es die Schreibwoche aber trotzdem hoffe ich natürlich auch Teil Lust um über dieses ganze Drumherum zu sprechen.

00:01:21: Ich bin sehr gespannt.

00:01:24: Gibt's noch etwas was ich vergessen hab?

00:01:25: Nein ich glaub nicht!

00:01:27: Was du fronwierst gerade auch noch

00:01:29: Stimmt.

00:01:30: ja das ist irgendwie für mich auch manchmal so sehr viel, was man irgendwie vereinen muss.

00:01:35: Ja danke für die einführenden Worte!

00:01:37: Das ist total lieb auch dass ich heute mit dir im Schreibkast darüber sprechen darf, was sich eigentlich den ganzen lieben Tag so mache und ja bin total froh hier zu sein.

00:01:50: Und das heißt du gibst die Workshops an der Uni und in anderen Kontexten?

00:01:55: In der Schule habe ich gesehen, gibst du Workshobs?

00:01:59: Genau

00:01:59: genau.

00:02:02: Ja, es ist irgendwie tatsächlich der Weg so ein bisschen... das ist irgendwie passiert.

00:02:06: Ich habe an der Uni Regensburg Germanistik studiert und war auch total begeistert vom Fach und hatte aber auch früh schon die Erfahrungen gemacht dass das wissenschaftliche Arbeiten jetzt nichts ist was ich zumindestens einfach konnte.

00:02:20: Und deshalb wohle ich jetzt in Deutsch zum Beispiel In der Schule schon eigentlich.

00:02:24: Das war mein bestes Fach und wie gesagt fachlich fand ich Germanistie ganz toll.

00:02:29: Und dann kam irgendwann die Schreibberatung in mein Leben und das war der Aha-Moment.

00:02:34: Und irgendwann ist dann der Wunsch gewachsen diesen Aha-Moment weiterzugeben,

00:02:38: an andere Studierende

00:02:39: zuerst?

00:02:40: Dann war ich Schreib-Beraterin nach meiner Ausbildung nur rein Fachinteren am Lehrstuhl wo ich eh schon gearbeitet habe und wo jetzt promoviere.

00:02:47: Das heißt ich hatte tatsächlich Leute die alle im begrenzten Fachkosmos tatsächlich auch die erste Arbeit in dem Fachbereich geschrieben haben, das war sehr toll!

00:02:56: Irgendwann bin ich dann auch Lehrbeauftragte geworden, Zentrum für Sprache und Kommunikation.

00:03:01: Das heißt da sind dann mehr Studis dazu gekommen Und irgendwann kam so die Idee naja Die Diskrepanz zwischen

00:03:10: Schule und Uni

00:03:12: Bezüglich wissenschaftliches Schreiben ist so groß irgendwo an der Uni wird erwartet dass man es kann.

00:03:17: An der Schule

00:03:18: werden so die Basics vermittelt und das auch nicht immer so top.

00:03:23: Und dann war irgendwann das Angebot da, das tatsächlich mit Schülerinnen und Schülern zu machen.

00:03:28: Ja jetzt bin ich hier und habe irgendwie Schreibanfängerinnen in jedem Bereich sitzen und es ist total toll!

00:03:35: Das macht sehr viel Spaß und ja Bereichheit wirklich wenn man da so viele Menschen kennenlernen darf und die auch begleiten darf.

00:03:42: Ich finde es manchmal immer total schwierig dass es schon wissenschaftliche Schreibangebote an der Schule gibt weil ich hatte das als Lehrende selber, dass dann Leute bei mir im ersten Semester saßen und meinten so nicht muss hier überhaupt gar nichts von dir hören zu wissenschaftlichen Arbeiten.

00:03:58: Weil das kann ich alles, habe ja in der Schule gelernt Ich hatte sehr umfangreiche Angebote gemacht mit im Seminar vorstellen Die konnten eine eins-zu-eins Stunde mit mir darüber sprechen, die konnten wir das vorab schicken ohne Benotung und ich lese schon mal und gebe dir einen Feedback.

00:04:17: Also alles Mögliche!

00:04:19: Und dann aber so Leute, die gesagt haben nicht kann es alles in der Schule, denn ich brauche das gar nicht von dir... ...und die ausbaufähige Arbeiten aufgegeben haben.

00:04:27: Ja, das

00:04:28: passiert.

00:04:29: Weil es ist dann, dass was halt in der Schule als wissenschaftlich arbeiten gilt, ist.

00:04:33: meine Erfahrung gilt oft an einer Uni nicht so als wissenschaftliches Arbeiten.

00:04:38: Ja, das ist manchmal auch der Fall.

00:04:40: Ich meine ich habe viel mit Lehrerinnen und Lehrern zu tun.

00:04:45: Mein Mann ist Lehrer.

00:04:45: Das heißt natürlich kriege ich auch mit wie es in der Ausbildung schon quasi zum Lehrer ist.

00:04:50: man schreibt wahnsinnig viel je nach Fachkombination natürlich.

00:04:54: aber die Schreibdidaktik So wie wir das gelernt haben, ist ja nicht Teil des Lehrberufs automatisch.

00:05:02: Manche machen es bei uns an der Uni tatsächlich schon auch diese Schreibberaterausbildung und das bringt in der Schule wahnsinnig viel.

00:05:10: aber wenn man dann ein W-Seminar gibt wo man Schülerinnen und Schüler vor sich sitzen hat die wirklich gar keine Erfahrungen mit wissenschaftlichen Arbeiten haben, man dasselbe aber nur aus reiner Erfahrung vermittelt und es gibt ja auch W- Seminare aus den Naturwissenschaften bis auf die Abflussarbeit.

00:05:27: Wieso wieder heißt wissenschaftliches Arbeiten?

00:05:29: Genau, das ist quasi das wissenschaftliche Seminar mehr oder weniger.

00:05:32: Das ist diese Abkürzung, die es jetzt hier in Bayern gibt.

00:05:35: und ja da sind aber auch Lehrerinnen und Lehrer dabei, die vielleicht wenig Schreib-Erfahrung haben einfach fachbedingt.

00:05:42: Und natürlich wie vermittle ich dass am besten was die Schreibkompetenz angeht wenn ich wenig Erfahrung habe und selbst wenn ich viel Erfahrung habe Ist das so das gelbe vom Ei.

00:05:52: Also klar gibt's das sicherlich Lehrerinnen selber sich aufgeschaufelt haben und das Beste machen wollen, aber das ist wahrscheinlich nicht die Norm.

00:06:02: Und deswegen habe ich die Erfahrungen gemacht sind sie auch immer total froh wenn ich als Referentin von der Uni und aus dem Wissenschaftskosmos plus dem schreibtdidaktischen Reich komme und halt da Anleitung geben kann.

00:06:14: Das ist so das was ich mitbekommen hab dass die da auch super froh sind wenn dann nochmal jemand von außen kommt.

00:06:20: Und du hast ja auf deiner Webseite habe ich gelesen, das für uns hast Du auch gerade schon einmal angedeutet dass dieses selber in die Schreibberatung kommen mit deinem eigenen Text für Dich total wichtig war.

00:06:34: Ja absolut!

00:06:35: Also ich war tatsächlich auch ein bisschen traurig, als die ersten Hausarbeiten eingetudelt sind und die Noten nicht so dementsprochen haben.

00:06:41: Was ich mir eigentlich erhofft hatte, weil bei mir zum Beispiel nicht ganz klar war, ach ja eine Hypothese musst du bilden und den roten Faden durch den Text führen!

00:06:50: Das war irgendwie so... Ja das wird schon so passen.

00:06:54: Die Dozentin damals, sie wird schon wissen was ich meine.

00:06:58: Ja, also ich hatte weder Ahnung was der Leser die Leserin von meinem Text eigentlich sicher hofft noch was ich als Autorin damit eigentlich groß machen möchte und Die Schreibberatung hat mir da echt wahnsinnig viel zum Nachdenken gegeben.

00:07:11: Und irgendwann kam dann auch der Punkt wo ich gesagt habe ja okay schreiben kann man lernen schreiben kann Spaß machen.

00:07:18: und Ich glaube oder ich bin mir ziemlich sicher wenn damals nicht die Schreib Beratungen in meinem Studium verknüpft wäre Dann würde ich heute nicht promovieren Da bin ich mir ziemlich sicher.

00:07:38: Für mich hat Schreibberatung eine ähnliche Rolle gespielt in meinem Studium, also diese Schreib- beratung Ausbildung machen war für mich so... da hat mein ganze Studium einen warum bekommen auf einmal.

00:07:51: Ich habe Erziehungswissenschaft als Hauptfach gehabt und dann Ja, cool.

00:07:58: Und dann habe ich ein Master gemacht weil ich promovieren wollte und war so auf einmal... also deswegen.

00:08:05: Aber du sagst es war mit dem Fach verknüpft das hab' ich noch nicht verstanden.

00:08:08: Es war nicht fächerübergreifend bei euch Das war irgendwie writing in the curriculum wenn ich das richtig verstanden hab.

00:08:15: Ja wir hatten damals... Also es war irgendwie auch bei unser Fachbereich da so wahnsinnig interessiert dran war.

00:08:21: Mittlerweile gibt's auch an der Uni Regensburg in der Germanistik ein Propedeutikum wo quasi das Teil ist, aber zu meiner Zeit gab es es halt noch nicht.

00:08:30: und gerade in der Germanistik gibt's schon gewisse Ansprüche was das schreiben angeht irgendwo logischerweise.

00:08:36: Und da war dann irgendwo auch gemeinsam mit einer Dozentin und auch der Lehrstuhl-Inhaberin dann auch der Wunsch da zu sagen hey wir können diese Schreibtutoren die und die Schreibtutorinnen die da jetzt ausgebildet werden auch als Tutoren bei uns verankern.

00:08:53: Und dementsprechend hatten wir tatsächlich, war ich ab zu Beginn von Jahrhundert neunzehn bis, ach Gott.

00:08:59: die vollen Jahre, die man als Tutorin arbeiten kann bezüglich des Wissenschaftszeitgesetzes.

00:09:05: Die war ich dann tatsächlich auch am Lehrstuhl tätig und habe jedes Semester auch ähnlich wie du das gerade erzählt hast im Kurs mit anderen Tutorinnen oder anderen Tutoren in den Kurs gegeben zum einführen, zum Themen finden.

00:09:20: Wir haben dann tatsächlich auch Beratungsmodelle angeboten.

00:09:23: und tatsächlich das erste Semester war noch vor Corona.

00:09:27: da war es das Pilotprojekt.

00:09:30: Und als Corona kamen dachten wir uns, wir müssen jetzt irgendwie den Studierenden helfen.

00:09:33: Ich kenne die Schreibwoche als Studierende.

00:09:36: Lass uns die Schreibtwoche doch jetzt auch als extra Angebot hier im Fachbereich integrieren und seitdem gibt diese Fach interne SchreibWoche.

00:09:45: Ja, das war tatsächlich mein erster Bührungspunkt mit dem Konzipieren einer eigenen Schreibwoche.

00:09:51: Wo wir schon beim Thema sind!

00:09:53: Ja

00:09:53: genau!

00:09:55: Wann war die erste Schreibwache?

00:09:57: Die erste fachentairne Schreib-Woche, die ich mitgeleitet habe, war... ...zwei tausend neunzehn.

00:10:06: Nein, schratsch, zwanzundzwanzig

00:10:07: war ja Corona.

00:10:07: Zweitausend zwanzig.

00:10:08: Mein erstes Semester war zwei tausende neunzen.

00:10:11: Genau und Wintersemester neunzentzwanzich oder Sommersemester zwanzig, so war es tatsächlich.

00:10:17: Da kam dann die Idee jetzt müssen wir irgendwas machen?

00:10:20: Die Studierenden hocken alleine zu Hause alle sind überfordert auch die Lehrenden natürlich.

00:10:26: was können wir als Schreibberater und Schreibgeraterinnen tun um den Leuten vor allen Dingen das allererste Mal in dem Fachbereich eine Hausarbeit schreiben zu helfen.

00:10:36: Und dann haben wir das Konzept was uns an der Uni bei uns schon gegeben hat einfach adaptiert und auf unseren Fachbereich zugeschnitten.

00:10:45: Die Schreibwoche gab es vorher schon und ihr habt sie online umgewandelt.

00:10:50: Genau, also das Zentrum für Sprache und Kommunikation bietet ganz viel an der Uni Regensburg an zu Sprachkursen, zu Retore-Kursen und eben auch zur Unsaltschreibberatung.

00:11:01: und die SchreibWoche da gibt's schon!

00:11:03: Ganz, ganz lange.

00:11:05: Und selber habe ich die eben auch... Bevor ich die Ausbildung gemacht hab, auch schon regelmäßig genossen und kannte das tatsächlich aus teilnehmenden Sicht ganz gut.

00:11:16: So wusste ich dass es tatsächlich

00:11:17: auch

00:11:19: wahnsinnig viel bringen kann und man das auch gut unter die Leute bringen

00:11:22: kann.

00:11:25: Muss man sich zu dieser Schreibwoche eigentlich?

00:11:28: Ich weiß, ich hab dir vor Fragen gestellt natürlich die weiter hinten.

00:11:33: Weil du sagst du hast das vorher schon mal auch Teil... Das ist total cool glaube ich voll schon Mal Teilnehmerin zu sein.

00:11:39: Ich habe mir selber auch mal eine Schreibwoche wir haben das damals schreibt Marathon genannt selber ausgedacht also beziehungsweise ich hatte wir hatten das glaube ich.

00:11:47: Ich glaube bei der PTK-Zweitausend dreizehn in Buchum habe ich davon gehört und dann dachte ich das möchte ich auch in Hamburg umsetzen Und dann hatten wir die lange Nacht aufgeschoben und Hausarbeiten, dachten alles klar.

00:11:57: das nutzen wir als Anstoß.

00:11:58: Und in der Woche danach machen wir einen Schreibmarathon.

00:12:03: Wir haben sehr viel Spaß bei der Flyer Gestaltung weil wir haben diese forty zwei Komma eins.

00:12:08: ich weiß gar nicht so genau Stunden Weißt du?

00:12:10: Du musst ja mal Marathon läuft sie ja forty-two Komma irgendwas Kilometer und Das haben wir uns genommen und machen das machen werden.

00:12:17: schon deswegen heute die irgendwie um Irgendwann um die Uhr, um die Nacht.

00:12:26: Ich glaube ihr habt einen Tippfehler auf dem Flyer?

00:12:28: Das ist doch ein Marathon!

00:12:32: Das ist

00:12:32: Absicht!

00:12:35: Und so sind wir ganz schnell schon mit unserem Flyer den wir da als studentische Mitarbeiterin gebaut haben mit Leuten in Kontakt gekommen.

00:12:46: Das ist ja von dir dann total spannend, finde ich jetzt, dass du anders daran gekommen bist.

00:12:50: Nämlich selber als Teilnehmerin und gedacht hast du okay cool das wandeln wir jetzt online um.

00:12:56: Was hat die als Teilnehmerin besonders gefallen an der Schreibwoche?

00:13:00: Das Konzept der Schreibwoche grundsätzlich besteht ja darin, dass man nicht allein in seinem Kämmerchen sitzt und vor sich hinschreibt.

00:13:06: Und alle Krisen die dazugehören auch alleine durchstehen muss.

00:13:10: Sondern das ist ein schreiben in der Gruppe Ein begleitetes schreiben weil wir ja auch tatsächlich mit Schreibgruppen viel arbeiten und natürlich die Möglichkeit für Beratungen offen halten.

00:13:22: Das heißt man ist einfach nicht alleine und man stellt dann erst fest typisch impostermäßig.

00:13:28: Ich bin ja doch nicht die einzige, die das nicht kann!

00:13:31: Das müssen alle irgendwo lernen und dementsprechend ist man tatsächlich auch toll im Austausch gerade bei unserer fachinternen Schreibwoche natürlich auch fachlich weil da die Themen natürlich viel enger beieinander liegen als jetzt in der allgemeinen Schreibwache wo man Naturwissenschaften Geisteswissenschaft, Sozialwissenschaft allen irgendwo vereint hat manchmal mein Projekt zu priorisieren.

00:13:58: Ich habe die Möglichkeit mich in meinen Schreibraum zu setzen, ich hab' die Möglichkeit bei Fragen mich an jemandem zu wenden sei es jetzt Berater-Beraterin oder meine Schreibgruppe und bin da verdammt produktiv.

00:14:13: Das heißt euer Konzept ist muss man sich vorher festanmelden?

00:14:18: Sprech jetzt erstmal über die allgemeine Schreibwoche, einfach weil das glaube ich leichter ist.

00:14:22: Im Endeffekt ist es so dass das ein fester Kurs ist der bei uns in unserem Vorlesungsverzeichnis fest verankert ist.

00:14:28: Das heißt man meldet sich vorher an.

00:14:31: Wir sind aber tatsächlich da schon relativ offen.

00:14:33: wenn da jemand sagt hey ich habe mich nicht angemeldet Ich würde gerne mitmachen Die Möglichkeit lassen wir da tatsächlich schon offen Dass man das auch recht spontan gestalten kann.

00:14:43: Für uns ist natürlich etwas einfacher zu wissen.

00:14:47: Aber man kann sich anmelden.

00:14:49: Man kriegt dafür auch Leistungspunkte, wenn man das möchte.

00:14:52: Hier kann man dann auch in gewissen Studiengängern im freien Wahlbereich meinetwegen verankern und... Das ist aber für viele gar nicht die Motivation.

00:15:01: Also wir haben superviele Leute, die da zum fünften Mal in der Schreibwoche sitzen und die auch dementsprechend irgendwann keine Punkte mehr einbringen können.

00:15:10: oder bei vielen Masterstudiengängen kann man das dann gar nicht mehr machen.

00:15:13: Die nutzen es aber trotzdem weil sie gemerkt haben dass viel bringt.

00:15:17: Und dementsprechen haben wir dann jeden Tag eigentlich einen gemeinsamen Startpunkt.

00:15:22: Wir haben einen Kickoff als kleiner Check-in, wo sich alle nochmal zusammensetzen und kurz darüber sprechen wie war es?

00:15:29: Wie ging's mir?

00:15:30: Gibt's Probleme die ich mit allen irgendwie teilen möchte.

00:15:33: Und dann kann man tatsächlich seinen Tag zur freien Verfügung nutzen.

00:15:36: wir bieten bestimmte Sachen an wie Workshops oder eben die Beratungsslots und natürlich sollen sie sich auch einmal mit ihrer Schreibgruppe auseinandersetzen sich austauschen über Themen sprechen sich motivieren sich auch mal gegenseitig stützen, wenn es nötig ist.

00:15:53: Das ist so ein bisschen die grobe Konzeptgeschichte, die wir tatsächlich anbieten.

00:16:01: Also das heißt, die Leute melden sich fest an für eine Woche für fünf Tage und ihr macht immer am Anfang eine gemeinsame Runde wo die Leute was sagen dürfen, wenn sie wollen zu ihrem Schreibprojekt.

00:16:14: Genau, unser Montag ist natürlich immer ein bisschen länger weil wir natürlich Orga haben das mit den Leistungspunkten erklären.

00:16:21: Das mit den Schreibgruppen erklären und auch anleiten.

00:16:24: Wir haben festgestellt dass natürlich jede Schreibwoche so ihre Eigenheiten mit sich bringen und neue teilnehmen und es ist ganz toll.

00:16:31: Aber wir haben auch festgestellt also ich mache das auch mit einer Kollegin zusammen Also die meisten Schreib Wochen die ich je gestaltet habe waren immer zu zweit.

00:16:38: Dementsprechend hat man dann auch über die Möglichkeit jede Schreibwoche anzupassen.

00:16:42: Wir bringen da eigentlich jedes Mal noch mal neue Gedanken mit, wie können wir das besser machen?

00:16:47: Auch vom Feedback der Studierenden dass wir am Ende halt schriftlich dann auch bekommen, dass wir halt dann auch Sachen anpassen und... Die Schreibgruppe zum Beispiel.

00:16:56: Was ist die Schreib-Gruppe?

00:16:57: Wie könnt ihr euch finden?

00:16:59: Das war so ein Punkt, den machen wir am Montag, sodass der Montagkick offen bisschen länger dauert notwendigerweise aber alle anderen Tage sind halt dann wirklich von zehn bis zehnhunddreißig circa dass man tatsächlich trotzdem noch einen Check in hat für den Tag Aber nicht zu viel vom Schreiben abgehalten wird.

00:17:16: und wenn jetzt Leute dabei sind, die schon um acht anfangen wollen zu schreiben... ...die Schreibräume sind offen.

00:17:21: Die Möglichkeit besteht, den Schreibtag auch früher zu beginnen.

00:17:24: Das Kursangebot ist halt dahingehend von zehn bis sechzehn Uhr reglementiert weil wir den Kickoff haben dann Workshops anbieten und die Beratungsslots gehen halt auch bis Sechzehntin Uhr.

00:17:36: aber wenn sie wollen können die auch so lange in der Uni bleiben bis der Schließdienst kommt und die Tür entschliesst.

00:17:42: also das ist tatsächlich so offen wie möglich gestaltet.

00:17:46: D. h., die kommen können sich hinsetzen zum schreiben direkt Räume, wo ihr dann auch nicht dabei seid.

00:17:53: Also es ist nicht irgendwie pomodoromäßig durchgetaktet oder so?

00:17:56: Wo ihr dann sagt ne!

00:17:58: Ne also wir haben tatsächlich einen Raum der für Kickoff und Beratungen funktioniert und die beiden ab.

00:18:04: manchmal überlegen wir schon den dritten Schreibraum dazu zu nehmen je nachdem wie groß sie sind.

00:18:08: Die sind rein für die Studis.

00:18:11: Wir hatten auch mal ein Semester wo wir uns für eine freie Sprechstunde mal mit in den Raum gesetzt haben um anzuzeigen Wir sind da, wenn ihr jetzt spontan mit uns sprechen wollt kommt auf uns zu.

00:18:22: Wir können dann rübergehen und das besprechen.

00:18:25: aber es hatte gar nicht so den wahnsinnigen Impact.

00:18:27: die freie Sprechstunde gibt's immer noch dass man sich ohne am Tag direkt, weil normalerweise läufts mit den Beratungen so kickoff bis zum Ende und dann heißt es wer möchte heute eine Beratung?

00:18:37: Und dann tragen wir Leute halt in die Slots ein.

00:18:40: Und es gibt aber auch einen Slot, der ist tatsächlich ohne Anmeldung möglich.

00:18:44: Da kann man einfach vorbeikommen wenn man gerade eine Frage hat die einem unter den Nägeln brennt.

00:18:48: tatsächlich also so eine gewisse Flexibilität wollten wir da auch offen halten.

00:18:53: Aber da kommen die Leute auf uns zu.

00:18:55: das ist ein bisschen der Gedanke dahinter.

00:18:57: tatsächlich und in den Schreibräumen sind sie für sich da sollen sie auch wie möglich tatsächlich nicht wirklich sprechen, sondern nur arbeiten.

00:19:05: Und wenn man mal quatscht oder sich austauschen möchte und Kaffee trinken möchte, dann kann die Schreibgruppe oder auch untereinander natürlich... Die können ja dann auch in die Mensa gehen oder in die Cafete und da auch mal informelle Gespräche führen, die genauso wichtig sind für diesen Austausch.

00:19:21: Okay!

00:19:22: Und Workshops bietet ihr auch an?

00:19:24: In dieser Woche hast du gerade gesagt, findet das denn auch in diesem Raum statt wo der Kick ist?

00:19:31: Das war tatsächlich eine Sache, die hat sich auch über die Jahre irgendwie ergeben.

00:19:36: Wir hatten damals in der Fachinternenschreibwoche da hatten wir das tatsächlich mit integriert weil es natürlich auch leichter ist und zum Beispiel auch direkt über unsere fachinternen Spezifika bezüglich Zitation zu sprechen.

00:19:47: Da hatten wir wirklich ganz feste Themenfindungen, Recherche schreiben, überarbeiten Zitationsworkshops, die dann auch tatsächlich fachspezifisch zugeschnitten waren.

00:19:58: Da das aber gut ankam natürlich auch diese Workshops so gestalten kann, dass das Fachübergreifend funktioniert hat sich das irgendwie auch ein bisschen bei uns in der allgemeinen Schreibwoche verankert.

00:20:09: und jetzt mittlerweile sind wir da so, dass wir ein festes Angebot haben.

00:20:12: Die Leute kriegen quasi vorab eine Liste wo steht okay die Workshop gibt's dann stimmen wir ab welche am ehesten gewünscht werden damit man halt auch gucken können.

00:20:23: na klar wenn jetzt die leute im Juli zu uns in die Schreib Woche kommen im Sommersemester gibt es nämlich zwei Dann haben die natürlich andere Bedürfnisse, als wenn sie im September kommen.

00:20:32: Wenn am dreißigsten September für viele Hausarbeits deadline ist und dementsprechend wollen wir da natürlich auch das Angebot auf die Zielgruppe zuschneiden Die dürfen abstimmen Und dann gibt es direkt nach dem Kickoff im gleichen Raum einen kurzen halbstündigen Input zu einem Thema eben im Schreibprozess verankert.

00:20:51: Wir haben aber auch, weil meine Kollegin ist total der Profi bezüglich qualitative Forschungsmethoden.

00:20:56: bei mir gibt es natürlich Prokrastination Perfektionismus und so.

00:20:59: das gibt's auch alles als Möglichkeiten.

00:21:02: KI.

00:21:03: wie ist die Verantwortlichkeit mit KI?

00:21:05: welche Tools können wir nutzen?

00:21:07: wo sind unsere Grenzen?

00:21:09: Wie ist es bei uns in der Hochschule verankern?

00:21:10: solche Thematiken bieten wir an hat sich jetzt mittlerweile relativ gut etabliert und macht auch wahnsinnig viel Spaß, weil die Leute natürlich mit sehr viele Fragen und Input kommen und da auch viel mitnehmen können.

00:21:25: Hast du schon mal erlebt dass die Leute mit den Workshops progressenieren?

00:21:31: Das ist eine verdammt gute Frage!

00:21:33: Es hat sich ein bisschen... Es hat ein bisschen gedauert, bis sich das etabliert hat.

00:21:38: Das System was wir jetzt haben wenn wir in einem Jahr oder zwei sprechen würden kann es sein dass das noch mal sich alles ein bisschen verändert hat?

00:21:45: Das ist alles im Fluss.

00:21:46: aber ich weiß wir hatten tatsächlich am Anfang freiwillige Workshops.

00:21:48: die waren streckenweise auch länger.

00:21:50: da kann's natürlich dann schon sein dass wenn man gerade so sitzt und sich denkt oh ja zum Thema Recherche oder zum Thema Gliederung könnte ich mal mitnehmen dass die Leute sich dann denken okay bevor ich jetzt im Schreiben anfange hocke ich mich jetzt in diesen Workshop rein.

00:22:05: aber dadurch, dass wir das auch oft freiwillig gestaltet haben gehen auch viele und dementsprechend ist es gar nicht so einfach zu beantwortende Frage.

00:22:15: Jetzt sind die halt wirklich kurz... Ich habe das

00:22:17: damals erlebt an der Uni Hamburg.

00:22:19: Ja?

00:22:19: Dass sie tatsächlich dann Prokrastinit

00:22:21: haben!

00:22:22: Also ich hab's nicht bei der Schreibwoche, Kaffee, glaube ich.

00:22:31: Es war so ein Freitagsangebot, wo wir einen kurz gegeben haben und es kamen Leute immer dahin und dann irgendwann über Gespräche herausgefunden.

00:22:42: Das ist ihre Schreibzeit quasi und nutzen das um ein bisschen aufzuschieben.

00:22:51: Du hast ja das Gefühl du bist irgendwie produktiv weil du beschäftigst dich aber mit den Themen.

00:22:54: Dann liest du noch den Radgeber.

00:23:00: Also dieses produktive Prokrastinieren, weißt du?

00:23:04: Ja

00:23:04: voll.

00:23:05: Ich glaube es gibt auch da Kandidatinnen und Kandidaten die machen das schon auch.

00:23:09: aber dadurch dass wir im Endeffekt ist zwischen zehn und elf dieses Angebot von Kickoff und Beratung und dann sollen sie sich irgendwann mit der Schreibgruppe treffen ob die das gleich beim Mittagessen machen was viele tatsächlich dann machen oder irgendwann bei einem Kaffee oder so.

00:23:23: Oder vielleicht auch vor dem Kickoff, das ist ja denen überlassen.

00:23:27: Aber im Endeffekt ist es eine Stunde die für diese produktive Prokrastination drauf geht in Anführungszeichen Ich glaube bis Angebot natürlich man kann's nicht vermeiden aber im Endefekt nehmen sie dann trotzdem Sachen mit.

00:23:40: und ich hab schon häufig das Gefühl gerade wenn ich andere Angebote für ein ab der Schreibwoche mache wo es ums Prokrozinieren geht oder ob mir perfekt sind muss dass die Leute danach sagen soll jetzt bin ich richtig motiviert und jetzt mach'e ich auch was.

00:23:51: Ob es ist, da drücken weiß ich natürlich nicht.

00:23:53: Aber viele haben dann so einen Elan und gerade mein aktueller Prokrastinations-Kurs zum Beispiel ist ein Begleitungskurs wo auch regelmäßige Abgaben dabei sind.

00:24:03: die erstellen so ein Schreibkompass der als Fortschrittstracker funktioniert Und den dürfen sie jedes mal hochladen und ich bewert bzw.

00:24:11: ich kommentiere Den bewerten tue ich hin Ich versuche Feedback zu geben das natürlich irgendwo motivieren sein soll, plus vielleicht auch mal individuelle Impulse.

00:24:23: Und da haben auch viele dann auch gesagt dieses regelmäßige Hochladen und die man schaut darüber hilft dabei dieses Prokrastinationsverhalten auch ein bisschen zu minimieren was natürlich auch der Ziel des Kurses ist weil man beginnt damit einen Prokastionstagebuch zu führen um seine Proklastitationsförderer kennenzulernen und das ist auch ganz spannend wie man merkt wie sich die Leute selber reflektieren ändern wollen.

00:24:47: Das ist natürlich ein Prozess, aber ich glaube das grundsätzlich die Schreibberatung da sehr viel helfen kann oben so Prokrastinationsverhalten im akademischen Bereich anzugehen.

00:24:57: Ich glaube auch auf jeden Fall.

00:24:59: Es ist nochmal ein ganz anderes total spannendes Thema.

00:25:01: Wahrscheinlich könnten wir über alle deine Themen eine Folge machen.

00:25:05: Aber ich weiß noch als ich dir geschrieben habe, wollen wir über die Schreibtwoche sprechen?

00:25:09: Im Schreibkast hatte ich danach verdammt oder über das oder über ins der anderen.

00:25:16: Ich

00:25:16: komme gerne

00:25:16: noch mal wieder.

00:25:18: Ja, so machen wir das!

00:25:21: Diese fünf Tage – also wie gesagt, wir haben es auch so gemacht in Hamburg – was würdest du sagen?

00:25:25: Was gut ist an so einer... Nee, warte mal….

00:25:27: ich wollte gerade eigentlich auf diese Länge eingehen und dachte dich nie, du sagst immer zwischendurch Schreibgruppe und ich merke, dass habe ich noch nicht ganz verstanden.

00:25:33: Ihr habt diesen Schreibraum, ihr habt Workshops, ihr hat Beratungsmöglichkeit und ein Kick-off.

00:25:40: Den macht ihr wahrscheinlich täglich oder nur montag?

00:25:41: Ja, täglich macht ihr den.

00:25:43: Habt ihr noch eine Abschlussrunde abends?

00:25:45: Das überlegen wir aktuell einzuführen.

00:25:47: Also da sind wir aktuell so ein bisschen überlegen, weil wir hatten jetzt im Juli ja die letzte Schreibwoche in zwei Wochen ist die nächste.

00:25:55: und da haben wir überlegt wie machen wir das?

00:25:57: Überlegen wir es uns am Freitag zumindest einen

00:26:00: Kick out oder so

00:26:02: zu gestalten.

00:26:04: Ja, also man muss ja auch ein bisschen sprachlich

00:26:06: spielen.

00:26:06: Das kann

00:26:06: man nicht, da bin ich immer sehr offen für sprachliche Bilder und mich ein großer Fan!

00:26:11: Und da sind wir überlegen ob wir das machen.

00:26:13: Stand jetzt gibt's es noch nichts?

00:26:15: Aber wer weiß vielleicht passiert es auch weil es stimmt schon auch dass die teilnehmen dann freitag dann da machen wir tatsächlich noch eine feedback runde uns so

00:26:21: einen.

00:26:22: hey was haben wir am montag eigentlich uns beim themen vorstellen und stand?

00:26:28: Was war da so unser Status quo?

00:26:30: Und wie ist es am Freitag, was vorher nachher passiert?

00:26:33: und

00:26:34: natürlich könnte man das auch überlegen eine Abschlussgründe zu integrieren.

00:26:37: Aber aktuell ist der Kickoff am FreITag das letzte Mal dass wir quasi in der großen Runde im Plenum miteinander agieren.

00:26:45: Okay!

00:26:47: Und diese Schreibgruppe wo sind...was ist das?

00:26:51: Ist das einfach nur das, dass sie im Schreibraum sitzen und schreiben oder sprechen die miteinander?

00:26:56: Im Endeffekt ist es so, dass wir am Montag Früher war es so, da haben wir anhand der Kurzexposes die sie in dem Raum... ...in dem Kursraum, den Digitalen wo man den Materialien hochladen kann.

00:27:07: Das ist ja so ein kurzexposé, eine Kurzvorstellung von ihrem Thema hochladend.

00:27:11: Dass wir einfach wissen welche Textorte erwartet uns?

00:27:14: Welche Fachbereiche haben wir?

00:27:15: Wie weit ist die Person und mit welchen Fragen und Erwartungen kommt sie tatsächlich?

00:27:20: Und im Zuge dessen war es dann so, dass wir uns zusammengesetzt haben und gesagt haben ja Dann gibt's halt eben die Gruppe, die forscht qualitativ.

00:27:26: Es gibt die Gruppen der Doktoranden.

00:27:27: Es gibt eine Gruppe der Philosophen

00:27:30: und...

00:27:30: ...dann sind das die festen Schreibgruppen So sehr auf diese messbaren Faktoren mehr oder weniger beschränkt.

00:27:36: Wer irgendwann festgestellt ist funktioniert Kann funktionieren?

00:27:40: Gut funktionieren.

00:27:40: aber häufig

00:27:42: War

00:27:42: es vielleicht menschlich nicht genau der Vibe den man vielleicht von einer Schreib-Gruppe sich erhofft.

00:27:47: Denn ne Schreibgruppe ist dazu da, dass man sich nicht nur über die Arbeit austauscht und vielleicht auch mal Feedback bekommt, auch wenn es fachfremd ist.

00:27:56: Sondern dass man sich gegenseitig motiviert und wenn man mal so einen kleinen Downer hat auch sagt hey das wird werden alles ist gut.

00:28:03: ich kann das voll nachvollziehen.

00:28:04: also dieses Miteinander ist halt sehr wichtig.

00:28:07: Und jetzt ist es so dass wir am Montag die Schreibgruppen selber bestimmen

00:28:10: lassen.

00:28:10: Es gibt eine Vorstellungsrunde wo sich jeder einmal kurz vorstellt sagt was er studiert was er macht.

00:28:16: Dann gibt es eine Runde, wo wir tatsächlich mit Hilfe von vier Farben und vier Prioritäten die Leute ins Gespräch gehen lassen.

00:28:24: Also zum Beispiel Effizienz.

00:28:26: Die Deadline ist jetzt tatsächlich gefühlt morgen.

00:28:28: Ich muss die Woche tatsächlich echt was schaffen oder auch Ich möchte aber auch das Miteinander haben.

00:28:36: Dann auch so was wie ich möchte, dass die Schreibgruppe vielleicht auch über die Schreibtwoche hinaus besteht bei Abschlussarbeiten oder großen Projekten oder mehreren Hausarbeiten zum Beispiel und... Ja, solche Sachen versuchen wir halt tatsächlich so zu sagen.

00:28:51: Okay sucht euch meine Prio aus und läuft mit den Farben im Raum rum Und dann kommt ins Gespräch anhand dieser Punkte.

00:28:58: Impulsfragen geben wir natürlich auch noch mit und danach bilden die selbst ihre Schreibgruppe bedeutet.

00:29:04: drei bis fünf ist so meistens unsere angedachte Gruppengröße und Dann sollen sie sich tatsächlich auch im Abschluss noch einen Namen geben und sie erstellen noch ein Moodboard.

00:29:18: Und da dürfen Sie dann jeden Kickoff in der Früh noch einen Smiley reinschreiben, dann sprechen darüber was es bedeutet und ja alles sehr pädagogisch angehaucht natürlich aber das ist tatsächlich irgendwie total schön wenn man auch visuell durch dieses Mood Board seinen Fortschritt erkennt und durch den Namen auch so ein

00:29:35: Zusammengehörigkeitsgefühl schafft.

00:29:37: und da hatten wir schon wirklich Tolle, tolle, tolle Namen und das ist immer ganz schön.

00:29:42: Und seitdem wir dieses Konzept so haben sind die Schreibgruppen auch im Feedback immer besonders hervorgehoben.

00:29:48: Das es so schön ist mit denen, dass es menschlich so gut funktioniert, dass Gruppen weiterhin bestehen bleiben.

00:29:54: So haben sie halt die Möglichkeit sich tatsächlich auch irgendwie auf andere Art und Weise noch durch dieses Projekt Schreibarbeit Hausarbeit begleiten

00:30:02: zu können.

00:30:04: Wie viel Zeit nehmt ihr euch?

00:30:06: Gebt ihr zur Schreibkruppenbildung?

00:30:09: Dadurch, dass wir dieses Konzept zuausführlich machen ist der Kickoff am Montag zwei Stunden lang.

00:30:13: Also von zehn bis zwölf.

00:30:15: Da ist aber eben auch hey wer sind wir?

00:30:18: Was ist die Schreibwoche?

00:30:19: Ihr dürft euch jetzt vorstellen ihr dürft die Schreibtruppe bilden und ich würde mal... Ich bin nicht so gut mit Zahlen.

00:30:25: Können wir schon vorstellen, wenn man jetzt alles nur auf die Schreibgruppe zieht ist die Hälfte davon tatsächlich dafür angedacht dass sie in Ruhe sich finden können?

00:30:32: Wir hatten auch schon Wochen wo es um halb zwölf dann fertig war und die sind dann zusammen rüber gegangen.

00:30:36: ihre Schreibräume haben ihren Namen gefunden.

00:30:38: das kann auch sein.

00:30:40: also wir wollen das jetzt nicht zu beschränken aber wir wollen auch nicht auf die Uhr gucken und sagen der Kickoffer war eigentlich zu Ende.

00:30:46: jetzt müssen Sie Ihre Schreibruppen bilden.

00:30:48: deswegen haben wir diesen kick off am Montag auch Ausnahme mäßig geöffnet, damit tatsächlich die Schreibgruppe ihre Zeit bekommt.

00:30:56: Und das ist wertvoll!

00:30:58: Welche Rolle spielt die Schreibgruppe in der Woche?

00:31:01: Sie treffen sich... also sie sollen sich jeden Tag einmal treffen.

00:31:04: Es ist tatsächlich so weil wir hatten ja schon über das Thema Leistungspunkte gesprochen und um diese Leistungspunkte auch geben zu können gibt es jeden Abend so ein Abgabeformat, das ist sowieso eine Art Schreibtagebuch.

00:31:17: Ein Reflexionsbogen wo eben auch was man getan hat, was die Aufgaben waren und was man in der Schreibgruppe besprochen hat welche Impulse man bekommen hat wie es einem dabei ging und natürlich auch was er für morgen vorhat.

00:31:32: Das wird tatsächlich auch rein aus ganz objektive Perspektive sehen können, ja sind die Punkte jetzt tatsächlich auch möglich zu vergeben weil da genug gemacht wurde.

00:31:43: Tatsächlich aber das heißt auch dadurch ist die Schreibgruppe so verankert dass man mit der sprechen sollte einmal am Tag ist aber auch von uns so kommuniziert dass es notwendig ist.

00:31:54: Das muss jetzt nicht eine Stunde lang sein dass sie sich da komplett verquatschen dass jeder mal den Raum bekommt darüber zu sprechen, das dann zum Beispiel auch in der Schreibgruppe ein Moderator oder eine Moderatorin kurz die Rolle oder die Funktion übernimmt auch zu sagen.

00:32:12: Oder zu gucken, dass jeder Mal was sagt.

00:32:14: Das versuchen wir auch anzuleiten so dass wirklich das Miteinander einfach im Vordergrund steht und nicht Es gibt jetzt einen, der sehr viel spricht und die anderen haben gar keine Möglichkeit zu sprechen.

00:32:25: Solche Themen sind dann auch mit dabei und da gucken wir auch darauf, dass es eben funktioniert.

00:32:30: Und wie sind als Ansprechpartnerinnen eigentlich immer irgendwie ansprechbar?

00:32:37: Weil das uns wichtig ist, dass wir natürlich auch immer da sein wollen!

00:32:41: Gibt es feste Zeiten für die Schreibgruppen dann in der Schreibwoche, wo?

00:32:45: ihr sagt jetzt immer mittags eine Stunde?

00:32:48: Das dürfen Sie sich selber überlegen.

00:32:49: Das sollen sie sich auch am Montag überlegen Wann sie ihre Schreib-Gruppen treffen machen.

00:32:53: also das geben wir nicht vor weil das gibt Leute die treffen sich ja um acht schon.

00:32:58: Wir hatten schon mal eine Early Bird Schreib Gruppe Die waren um acht im Schreibraum und Dann war's vielleicht auch so dass sie da schon ihre Schreibgruppen treffen abgehalten haben.

00:33:08: Kontrollieren wir auch dahingehend nicht nach, wann die das genau gemacht haben.

00:33:11: Das erkennen wir an den Bögen wie der Austausch schon war.

00:33:18: Wie machen sie die Abgabe?

00:33:19: Die machen Sie digital oder reichen euch die Böken tatsächlich so ein?

00:33:23: Ist es ein bisschen wie ein E-Portfolio zu verstehen?

00:33:25: Wir

00:33:26: haben im Endeffekt einen Gripskurs heißt es bei

00:33:29: uns da...

00:33:30: Ja, die Plattform heißt GRIPS und das ist quasi der digitale Kursraum wo unsere PowerPoints hochgeladen werden.

00:33:37: So wie Moodle?

00:33:38: Ja genau!

00:33:40: Ich glaube da ist unsere Uni so ein bisschen eigen aber es ist quasi ein Equivalent dazu.

00:33:45: Und da gibt's eben dann auch jeden...

00:33:46: ja GRIBS-Kurs.

00:33:48: ich habe

00:33:48: am Anfang auch gar nicht gemerkt dass es sowas unispizifisches ist und dachte mir so wieso versteht denn keiner was GRIps ist?

00:33:55: doch Das ist doch Handwerkszeug, bis dann irgendwann mal in meinem kleinen Hirn irgendwo der Punkt kam.

00:34:02: Ach so, Halt Stopp!

00:34:03: Das ist vielleicht nur Regensburg spezifisch?

00:34:06: Ich weiß es aber tatsächlich gar nicht, glaubt aber schon... Auf jeden Fall!

00:34:09: Es ist so dass wir da auch jeden Tag eine Abgabe geschalten haben wo eben dieser Bogen hochgeladen wird und er wird dann von uns auch kommentiert.

00:34:19: Also wirklich

00:34:19: ein E-Portfolio

00:34:21: So quasi, genau.

00:34:22: Und wenn man da drin Fragen reinschreibt die man auch vielleicht schnell wie dieses Kommentar bearbeiten kann oder beantworten kann dann versuchen wir das auch weil es gibt extra so ein Feld für Fragen an die Schreibberatung.

00:34:33: Wenn wir aber merken dass jetzt irgendwie fünf Leute über einen Thema was wissen wollen Dann haben wir das schon mal den Kick aufgenommen bzw früher unsere Workshops darauf angepasst.

00:34:42: Das versuchen wir natürlich immer noch.

00:34:44: Aber das war dann auch immer eine sehr spontane Geschichte zu sagen okay Am Montag steht jetzt fünfmal drin, dass was zum Recherchieren gemacht wird.

00:34:51: Gut dann gibt's mitwochen in der Recherche Workshop.

00:34:54: Das ist ein bisschen für uns natürlich sehr aufwendig gewesen Aber natürlich versuchen wir diese Fragen denn irgendwo zu integrieren.

00:35:02: Ja Ich verstehe das ist wie viele Leute nehmen so im Schnitt Teil an seiner Schreibwoche?

00:35:08: Das ist ganz unterschiedlich.

00:35:10: Wir hatten schreib wochen mit neuen Leuten Wir hatten Schreib wocht mit von zwanzig leuten.

00:35:14: also das ist in dem zeit beziehungsweise in diesem.

00:35:17: Zwischen diesen Zahlen bewegen sich eigentlich, eigentlich jeweils die Gruppen.

00:35:23: Jetzt wollte ich ja noch etwas zur Länge wissen.

00:35:25: also wie seid ihr auf diese fünf Tage gekommen?

00:35:27: Was ist warum fünf Tage?

00:35:30: Also da hat sich die Frage mir nie gestellt das anders zu machen weil ich das Konzept der Schreibwoche so wie es zumindest mit diesem fünf Tagen und dem Kickoff... Das war schon so!

00:35:41: Deswegen hatten wir das damals auch fachintern adaptiert und jetzt gibt es das halt immer noch.

00:35:46: Wir haben in letzter Zeit aber auch die Räume, die wir als Schreibräume für diese eine Woche gebucht hatten häufig nochmal verlängert dass die Leute noch mal eine Schreibwoche reloaded machen konnten.

00:35:59: Da war jetzt von den Beraterinnen und Beratern und von uns keiner mehr da.

00:36:04: aber die Schreibgruppen, die gesagt haben so ich will jetzt noch weiter schreiben Die haben die Möglichkeit bekommen den Raum zu nutzen weil er offen war.

00:36:11: Das haben wir schon gemacht.

00:36:13: Aber deine Frage war warum?

00:36:14: Wurde

00:36:14: das angenommen?

00:36:16: Ja Da gab es schon immer vereinzelt Menschen, also es waren jetzt glaube ich nicht immer die ganzen Teilnehmenden.

00:36:21: Aber gerade so im September bei unserer September Schreibwoche ist immer zwei bis drei Wochen vor Abgabe.

00:36:27: da wurde das dann natürlich angenommen weil die Deadline rückt näher.

00:36:31: man ist dann auch gezwungenermaßen motivierter das zu tun und dann nimmt man den den Flow, die Motivation, die aus der Schreibwoche immer irgendwie mitbekommt.

00:36:40: Noch mal mit vor allen Dingen weil da auch die soziale Verbindlichkeit Thema ist, weil die Leute ja nicht alleine darin sitzen.

00:36:48: Aber warum fünf Tage?

00:36:49: Ich glaube das es als Zeitfenster ganz gut ist, was für viele Leute umsetzbar ist.

00:36:55: Wir haben auch viele nebenberufliche Studierende, die die Schreib wochen nutzen und die können sich dann auch die Woche mal Urlaub nehmen und ihre Masterarbeit meiner Wege priorisieren.

00:37:05: Das ist ja mit zwei Wochen schon wieder ein bisschen schwierig.

00:37:08: Außerdem ist es so ein schöner, abgesteckter Bereich.

00:37:10: Man hat den Montag als Wochenstaats und den Freitag zum Wochenende hinführenden Tag.

00:37:17: Es sind planbare realistische Einheiten Und gleichzeitig kann man in der Woche so viel schaffen.

00:37:23: Gerade kleinere Hausarbeiten die schon so ein bisschen geplant waren sind häufig in einer Woche fertig geworden.

00:37:29: Deswegen ist diese eine Woche gerade groß genug, um Projekte voranzutreiben.

00:37:35: Aber nicht zu groß, dass es abschreckend wirken kann!

00:37:38: Zumindest meiner Ansicht nach.

00:37:40: Wir haben aber auch schon häufig als Feedback bekommen mehr Schreibwochen, längere Schreib wochen das kommt immer wieder.

00:37:48: Das ist eine Sache über die folgen für uns, bis jetzt haben wir noch nicht geplant zwei oder drei Wochen langen Schreibwochen durchzuführen.

00:37:55: ich weiß gar nicht ob das angenommen werden würde.

00:37:59: Ja, ich weiß auch nicht.

00:38:00: Ich glaube wenn Leute so was fordern dann ist es irgendwie...ich weiss auch nicht ob die sich wirklich dann wünschen dass es das gibt oder ob sie das Gefühl gerne weiter hätten also dieses Was du beschreibst mit Zusammensein und Gemeinsam an etwa schreiben und so.

00:38:18: ja Was bekommt ihr denn für Feedback von Leuten?

00:38:23: Also Du hast ja gesagt Die geben euch Feedback am Ende, schon Freitag in der Runde.

00:38:29: Ihr evaluiert es aber nicht noch extra?

00:38:31: Also wir haben tatsächlich einen Feedbackbogen einfach um das auch wirklich festzuhalten und zu anonymisieren damit die Leute da wirklich auch offen sein können.

00:38:40: Und wir sprechen das schon tatsächlich, darüber lesen uns das dann auch durch und nehmen dann auch Sachen mit und versuchen sie anzupassen.

00:38:48: Feedback ist bedeutet auf der einen Seite nicht nur die Evaluation des Kurses sondern auch so ein... Mit welchen Erwartungen bin ich denn an die Schreibwoche gegangen?

00:38:56: Was habe ich mitgenommen?

00:38:57: Was hab' ich für mich quasi gelernt?

00:39:00: Wie fand ich die Kick-offs?

00:39:01: Wie fanden sich die Beratungen?

00:39:02: wie fanden es die Workshops?

00:39:04: was möchte ich der Schreibgruppe sagen?

00:39:06: warum sollte weitergeführt werden.

00:39:09: Das würde ich mir wünschen, dass es sich ändert.

00:39:11: Solche Sachen werden abgefragt.

00:39:14: Also das ist nicht nur ein...das Kurskonzept kann sich anpassen sondern auch so was habe ich daraus mitgenommen?

00:39:21: und das ist immer ganz schön das wirklich zu lesen.

00:39:25: Durchweg sehr positives Feedback von wegen, dass das ein tolles Angebot ist.

00:39:30: Dass wir da so engagiert dahinter stehen und es Spaß macht.

00:39:33: Dass auch die Angst vom Schreiben einem etwas genommen werden kann.

00:39:37: Dass man gerne wiederkommt und wir haben wirklich Dauergäste, die das zwei drei vier fünf Mal einfach mitnehmen.

00:39:45: Und natürlich haben wir auch Feedback und Wünsche.

00:39:47: also... Kickoff kann früher stattfinden, oder Workshops können kürzer.

00:39:52: Oder länger sein.

00:39:53: mehr Workshobs solche Thematiken haben wir immer und wir versuchen dann auch die Sachen die wirklich für uns umsetzbar sind auch dazudurchdenken.

00:40:02: Und so glaube ich ist

00:40:03: auch

00:40:04: Die Schreibwoche als Konzept bei uns im Fluss weil wir auch das Feedback der Studis versucht mit einzubauen zum Beispiel eben durch diese Idee Mit dem potenziellen kick out am freitag

00:40:13: nachmittag.

00:40:15: Das kam auch als feedback.

00:40:16: Das kam auch als Feedback, wobei ich nicht sicher bin ob ich das nicht sogar angestoßen habe im Gespräch mit Leuten.

00:40:23: Aber ich glaube es war so der... Ich kann dieses Gespräch nicht mehr so ganz rekonstruieren.

00:40:27: Es war auf jeden Fall jetzt im Juli und da kam aber auch Entweder der Impuls von den Leuten und ich habe da meine Gedanken, die wir eh schon tatsächlich mal gehabt hatten dazu gegeben.

00:40:36: Oder es war andersrum.

00:40:38: Auf jeden Fall war der Impul von den Leute sehr positiv so vom Wegen.

00:40:41: Ja gemeinsame Wochenabschluss das wäre so toll oder Tagesabschluß sogar.

00:40:45: aber das haben wir also.

00:40:46: gegen den Tagesabschlus haben wir uns dagegen entschieden weil wir wollen den Leuten ja den Raum geben solange zu bleiben wie möglich.

00:40:51: wenn wir jetzt jeden tag einen kick out um sechzehn Uhr machen dann ist es vielleicht für viele so ein ahja dann gehe ich jetzt nach Hause obwohl eigentlich für sie noch die Option Bestunde ansonsten, dass man da noch ein bisschen was machen kann.

00:41:06: Aber am Freitag das ist eine Überlegung, die wir tatsächlich noch weiter denken werden oder zum Beispiel

00:41:11: jetzt...

00:41:11: Entschuldigung!

00:41:15: Was wir tatsächlich jetzt noch aufgenommen haben ist das Hybridformat.

00:41:17: Da war ich sehr dagegen weil ich irgendwie das Problem habe.

00:41:22: Ich möchte mich hundert Prozent auf die Leute im Raum konzentrieren und wenn der Top nebenbei auch noch ist weiß ich nicht wie gut es funktioniert.

00:41:28: Wir hatten aber den Wunsch im Sommer tatsächlich bekommen und zwar auch aus Gründen, dass man vielleicht tatsächlich zumindest den Kickoff möglichbar macht.

00:41:37: Und das haben wir dann gemacht und haben festgestellt hey es funktioniert technisch super weil die Uni so eine tolle Kamera hat, die wir nutzen können und ist echt gut!

00:41:46: Und jetzt wollen wir das tatsächlich auch oder sind da überlegen das im März also im Wintersemester auch in die Hybrideschiene zu setzen, damit man tatsächlich auch digital teilnehmen kann im besten Falle vielleicht eine digitale Schreibgruppe gibt und die anderen machen das in Präsenz.

00:42:02: Das müssen wir aber noch ein bisschen durchdenken bis zum nächsten Semester, aber das ist zB auch eine Sache mit dem Kickoff auf jeden Fall in besonderen Fällen als Hybridformat ermöglichen gerade für chronisch kranke Leute, Leute mit Kindern oder sonst was da auch eine gewisse Gleichberechtigung einfach schaffen kann.

00:42:20: Ja ihr habt ja auch schon Erfahrungen mit dem Online-Format zu Coronazeiten?

00:42:27: Und es hat auch online total gut funktioniert, weil ja alle dann online waren.

00:42:30: Ich habe mich nur wie gesagt ein bisschen gesträubt, weil ich Sorge hatte dass sich beiden Parteien Präsenz und Digital kann nicht dem gerecht werden als Lehrende.

00:42:39: Rhein Online hat auch gut funktioniert wobei ich sagen muss du hast dir vorab die Frage gestellt was war denn so deine tollste Erlebnis in der Schreibwoche?

00:42:47: Ja!

00:42:47: Und ich hab dann irgendwie darüber nachgesagt.

00:42:49: wir sind ganz viele Kleinigkeiten eingefallen aber ich glaube das schönste Erlebnis war die erste SchreibWoche.

00:42:55: Das war die Fachinterne Schreibwoche damals.

00:42:57: Die nach Corona statt Kunden hat in Präsenz diese Woche war so magisch, weil natürlich waren alle auch total euphorisch.

00:43:05: Es geht hoffentlich endlich wieder der Alltag los und jetzt ist wieder ein normales Studierende Leben möglich.

00:43:12: Und ja das war auch zu den Semesterferien und man hat sich gefreut jeden Tag zu sehen und es war einfach eine tolleimmung!

00:43:19: Das ist glaube ich so, und die denke ich heute noch gerne zurück.

00:43:24: Und dass das jetzt bestimmt auch schon... Ich weiß gar nicht ob es einundzwanzig oder zweinzwanziger war.

00:43:28: Es ist also dementsprechend auch schon paar jährchen her aber es gibt glaube ich in jeder Schreibwoche irgendwo im Moment wo ich sage achja!

00:43:34: Es ist schön wieder heimzukommen.

00:43:37: Schreibwache bedeutet für mich immer ein bisschen heimkommen weil ich auch nicht mehr in Regensburg wohne und dementsprechend eben nur zu Lehraufträgen an der Uni bin.

00:43:52: Das ist sehr intensiv.

00:43:55: Ja, das stimmt!

00:43:56: Ich bin auch immer nostalgisch.

00:43:57: wenn ich durch diese Räume gehe denke ich mal so ach ja Mensch jetzt nochmal studieren.

00:44:02: also ich bin froh dass ich jetzt einen Schritt weiter bin aber man ist dann schon auch irgendwo ein bisschen

00:44:06: nostalgischen.

00:44:08: Wie sieht denn das sonst in Regensburg mit Schreibräumen aus?

00:44:12: Also gibt es an der Uni dann viel Möglichkeiten, wo sich Studierende setzen können zum Schreiben und Austauschen und

00:44:19: so.

00:44:19: Wir haben tatsächlich auch eine Schreibwerkstatt.

00:44:23: Das ist ein bisschen wie der Café was du erzählt hast.

00:44:26: Es ist auch von einer Schreibberatung angeboten.

00:44:28: da können die Leute am Dienstag zwischen vierzehn und achtzehn Uhr glaube ich in die Büroräume der Tutoren kommen, das gibt es auf jeden Fall.

00:44:37: Allgemein gibt's schon auch so verschiedene Gruppenräume.

00:44:42: da muss man aber auch aktiv danach suchen.

00:44:44: also

00:44:45: nicht so viele Schreibplätze zum Beispiel in einer Bücherei oder...

00:44:50: Die Plätze gibt's natürlich aber nicht jetzt in der Gruppe.

00:44:54: dann muss man halt diese Räume tatsächlich auch erstmal aktiv suchen beziehungsweise einfach

00:44:59: schauen

00:45:00: welche Möglichkeiten man für sich auch braucht.

00:45:02: Weil manchmal reicht es ja schon, wenn man sagt ich treffe ich mit einer guten Freundin die ebenfalls eine Hausarbeit schreibt in der BIP und man trinkt dann Kaffee und das gibt's also.

00:45:11: da haben wir natürlich... Also die Möglichkeiten gibts natürlich

00:45:14: immer.

00:45:15: Da hast du ein bisschen auffassend, dass man nicht zu viel kaffe trägt?

00:45:18: Ja!

00:45:19: Dass man dann nicht eine stundenlange Pause macht.

00:45:22: Das kenn' ich auch noch.

00:45:24: Wir haben

00:45:25: es manchmal gemacht in so einer Gruppe von vier Leuten, dass wir uns heute morgens ganz früh um acht getroffen haben.

00:45:30: Weil dann dieses ja auch wie so ein Kickoff in den Schreibarbeitstag.

00:45:36: Wie soziale Kontrolle das du auch wirklich hinfährst und also sozialer Kontrolle ist falsch.

00:45:42: aber so soziale Motivationen ist es dann

00:45:44: diese Verbindlichkeit?

00:45:46: Ja genau die Verbindlichkeit, dass du wirklich... Genau!

00:45:49: Dann kann ich ja nicht sagen nie komm ich bleib doch noch ne halbe Stunde im Bett liegen.

00:45:53: Genau, das ist so.

00:45:54: Das ist als Motivation

00:45:55: auch

00:45:55: total wichtig und es muss man ja auch gar nicht unbedingt... Also man kann's natürlich vor Ort machen da finde ich jetzt den größten Effekt.

00:46:02: aber man kann sich ja auch mit Freunden eine Check-In Nachricht schreiben hey mein Schreibtag startet heute Ich mache das und dass mir gehts so und so Und eine Check out Nachricht

00:46:11: Hey!

00:46:11: Ich habe das und das geschafft

00:46:13: auch um seinen eigenen Fortschritt dem man ja nicht immer in Seitenzahlen messen sollte auch mal vor Augen zu halten.

00:46:19: deswegen finde ich diese soziale Komponente beim schreiben Echt schön und ich profitiere wahnsinnig davon.

00:46:25: Also du hattest ja auch vorhin irgendwie kurz mal angedeutet, dass mit diesen Schreibgruppen das macht ihr ja auch so übers Jahr?

00:46:33: Das ermöglichen wir, dass die Leute tatsächlich weitermachen können.

00:46:38: Es gibt auch Angebote da, auch mit der Schreibwerkstatt, dass man das in Gruppen macht.

00:46:42: aber direkt jetzt dass man diese festen Gruppen hat, das machen die meisten Svendern selber also da machen wir dann gar nicht mehr so viel

00:46:50: Aber wird es genutzt?

00:46:51: Also wir haben gerade vor ein paar Folgen darüber gesprochen, dass Dennis erzählt hat, dass die das in Tübing immer mal wieder versucht haben und anstoßen.

00:46:57: Und Leute auch sagen sie wollen das aber ist nicht so richtig funktioniert.

00:47:02: Ja wir hatten auch mal so Idee so aktiv einen Schreib-Buddy System zu integrieren.

00:47:08: man sagt hey ich bin Kim Ich schreibe meine Doktorarbeit in der Germanistik Ich hätte voll los mit anderen Doktoranten eine Schreibgruppe zu finden.

00:47:16: Das hat sich irgendwie auch nicht so durchgesetzt tatsächlich.

00:47:22: Man kriegt schon immer wieder mit, gerade zum Beispiel haben wir einen Fall wo zwei nebenberuflich studierende in den Schreibwochen waren und die war in einer Schreibgruppe standen und dadurch dass sie diese Nebenberuflichkeit als gemeinsamen Faktor haben treffen die sich online halt wie er Zoom zum Beispiel auch regelmäßig oder tauschen sich aus.

00:47:38: also solche Fälle gibt es dann schon.

00:47:41: aber ja das ist eine gute Frage gut das angenommen wird, wo es ja eigentlich so sinnvoll ist.

00:47:49: Also für diesen kurzen Zeitraum ist es super funktionabel wie jetzt in der Schreibwoche.

00:47:54: aber da bin ich tatsächlich glaube auch vielleicht nicht direkt nah genug dran.

00:47:59: also da sagen vielleicht Kolleginnen und Kollegen von mir noch mal was anderes.

00:48:06: Hat KI etwas verändert an dem Angebot?

00:48:10: Ich glaube nicht außer dass wir in den Workshops über KI sprechen irgendwie tatsächlich jetzt rein am Konzept der Schreibwoche, die daraus besteht Zeitraum und Motivation für sein Schreibprojekt zu schaffen.

00:48:25: Glaube ich dass KI nicht so wahnsinnig großen Einfluss darauf hat.

00:48:29: wir versuchen einfach nur auch über die Verantwortlichkeit, die man als wissenschaftliche Autorin hat das versuchen wir tatsächlich immer wieder anzusprechen über dieses Thema sprechen.

00:48:42: Also das ist bei der Abstimmung dieses Semester im Juli war der KI Workshop, der beliebteste.

00:48:49: Der war auch das was die Leute wissen wollen und Feedback kam auch aus.

00:48:53: ja gerne mehr zu dem Thema.

00:48:54: also da sind die Studis wirklich offen für Inputs, für Austausch.

00:49:00: Und haben wahrscheinlich auch viele Fragen,

00:49:01: ne?

00:49:02: Schon Ja!

00:49:03: Wie

00:49:03: darf ich es benutzen?

00:49:04: Was darf ich wahrscheinlich?

00:49:06: Genau

00:49:10: Und ich habe dich auch noch gefragt in dieser Frage-Liste.

00:49:16: Die Frage fand ich ganz spannend, was würdest du den anderen Empfehlen angenommen?

00:49:19: Die haben noch nicht so eine Woche etabliert bei ihrer Uni oder Hochschule...

00:49:23: Ich fand die Frage auch spannend und mitunter ein bisschen am schwersten zu beantworten.

00:49:28: Weil mein erster Impuls war macht es einfach!

00:49:31: Es ist aus leeren Perspektiven so toll zu sehen wie sie als Gruppe zusammenwachsen Am Freitag dann dastehen und sagen, hey ich bin stolz auf das was ich geschafft habe.

00:49:43: Weil es ist uns auch immer ganz wichtig zu sagen, ihr habt natürlich Ziele... Ziele muss man auch erst mal lernen realistisch abzustecken weil oft kommt das Leben der Zwischen Und ja dann am freitag zu merken dass sie wirklich auch etwas

00:49:56: geschafft

00:49:56: haben und darauf stolz sind total schön.

00:49:59: Klar gibt's gewisse Punkte die man einfach mal als Rahmenbedingungen abstecken kann.

00:50:04: Also ich kann diese eine Woche, wie gesagt empfehlen eben auch mit einem festen Kickoff einen morgendlichen Start in den Tag und eben die Möglichkeit auch Beratungen zu haben.

00:50:15: Ob es jetzt Workshops

00:50:16: braucht?

00:50:17: Wie gesagt, ich kenne die Schreibwoche noch da gab's diese Workshop jetzt nicht.

00:50:20: das funktioniert vielleicht ohne aber man kann halt die schreibt individuell anpassen wie man selber ausschreibt die taktische Perspektive vielleicht auch für sinnvolle achtet was die Studierenden auch gerne wollen und wünschen, und dementsprechend würde ich es einfach mal probieren.

00:50:36: Und auch versuchen mitzuteilen wie toll das Ganze tatsächlich wirklich aus allen Perspektiven ist und dass man dann nur gewinnen kann, selbst wenn's am Anfang eine ganz kleine Gruppe ist.

00:50:49: Wir hatten in Hamburg noch zwei Sachen.

00:50:52: wir hatten zum einen ein Buffet also da konnte man was mitbringen und hinstellen und waren so Kekse konnten Leute etwas mitbringen.

00:51:01: Ich glaube, wir hatten eine Kaffeekanne immer und irgendwie Heißwasser- und Teebeutel dastehen.

00:51:06: Und das fand ich wirklich schön, weil das ja so ein Ort ist wo Leute dann auch noch mal miteinander sprechen.

00:51:12: Das war in demselben Raum, wo wir halt auch diese Schreibberatung angeboten haben.

00:51:20: Das hat wirklich viel dazu geführt dass Leute da an diesem ... Weißt du?

00:51:24: Du nimmst dir einen Tee, dann sagst du ah ja woran aber zu gerade... Daran und dann auch noch mal direkt zur Schreibberatung geht im Moment.

00:51:31: Kannst du da unter was zu sagen?

00:51:32: Eine Meinung dazu oder so, und dann geht es halt in so ein beraterisches Überraum.

00:51:38: Das fand ich total toll!

00:51:39: Und wir hatten die großartige Möglichkeit Ich glaube mittags haben wir das gemacht So einen Bewegungsangebot für Leute, die wollen Sondern aus dem vom Hochschulsport kam eine und hat so Yoga angeleitet.

00:51:54: Also auch nur eine ganz kurze Einheit.

00:51:55: Irgendwas gar nicht mehr fünfzehn Minuten oder so, aber mal...

00:52:00: Das habe ich mir jetzt beides notiert weil ich finde das irgendwie spannend.

00:52:03: Weil also warum nicht?

00:52:05: Ich meine man kann ja auch wirklich sagen um zwölf oder es um eins nach den Mittagessen war gibt's diese Möglichkeit für die die wollen!

00:52:15: Ich find das irgendwie ganz schön zumindest mit dem Yoga und auch mit dem Fee oder diesem Kaffekränzchen mehr oder weniger.

00:52:21: da denke ich mal.

00:52:21: drüber nach Kann

00:52:22: ich mir vorstellen, dass das natürlich auch sehr niedrigschwellig ist und nochmal die Atmosphäre heilischer macht?

00:52:29: Ja nun war es in Hamburg auch so, dass der Weg bis zum nächsten wo du wirklich einen Kaffee bekommst.

00:52:34: Auch ganz schön weit war dann für Studierende.

00:52:37: Ah okay!

00:52:38: Und dann bist du raus gewesen eigentlich und das da hin zu verlagern war schon eine Überlegung aber ich fand's auch wirklich also so ein... Ich finde ja so mini Buffets weißt Du mit so Snack- und Kaffeetea immer sehr zusammenbringt.

00:52:53: Das stimmt tatsächlich.

00:52:53: Hier

00:52:56: gibt es eine Campus-Uni, das heißt wir haben da relativ viele Möglichkeiten.

00:52:59: manchmal ist die jeweilige Cafete tatsächlich in dem Bereich hat halt Urlaub aber die nächste ist nicht so weit weg.

00:53:07: auch von unserem Gebäude ist die Mensa nicht weit weg und das ist jetzt bei uns nicht das Thema.

00:53:14: Aber trotzdem finde ich die Idee ganz nett weil wie du schon sagst Essen verbindet.

00:53:19: Ja ja genau Total.

00:53:20: Absolut!

00:53:22: Ja, gibt es eine Frage die ich noch hätte stellen sollen... ...die ich nicht gestellt habe?

00:53:29: Etwas was du mir erzählt magst.

00:53:31: Ich schaue mal kurz auf meine Notizen.

00:53:32: Ich hab mir so ein paar Sachen tatsächlich notiert vorher mithilfe deiner Fragen.

00:53:39: Aber ach ja, was sich auch noch so schön an oder was aus meiner Perspektive aber bereichernd aus der Schreibwoche ist Man lernt so verschiedene Menschen kennen und ich mein als Schreibberater, Schreib-Beraterin ist es immer toll diese unterschiedlichen Projekte und Themen irgendwo da auch ein bisschen einzutauchen.

00:53:57: Und in dieser Schreibwoche ist das natürlich dann alles an einem Ort und wenn du dann berätst hast du wirklich so tolle Themen die wirklich so spannend sind und so unterschiedlich und aus jedem Fachbereich und unterschiedliche Phasen... vor allen Dingen, wenn dann diese Leute ganz unterschiedlicher Natur in der Schreibgruppe sind und er mit den ersten Hausarbeits von jemandem lernen kann, der die Doktorarbeit schreibt.

00:54:23: Aber trotzdem von dem Ersthausarbeitsschreiber noch einen wertvollen Tipp bekommt, ist es total, total toll!

00:54:30: Und das haben wir eben auch alles – Leute mit der ersten Hausarbeit, mit der Zehnten oder auch mit Abschluss- oder Doktorarbeiten.

00:54:37: Das Angebot ist für jeden, der gerne auch mit anderen Leuten schreibt.

00:54:41: Also wenn jemand sagt, er raucht diese gemeinsame Komponente nicht.

00:54:45: Er will einfach für sich schreiben da ist die Schreibwoche dann vielleicht nichts.

00:54:49: aber wenn man mal einfach eine Faser hat und man gemeinsam schreibt möchte im Austausch mit anderen sein möchte, dann ist das

00:54:54: toll.

00:54:57: Habt ihr dieses Imposter?

00:54:59: Und also deine anderen Themen habt ihr die explizit auch als Workshops mit drin?

00:55:03: Wir bieten Prokrastinationen Perfektionismus an.

00:55:07: geworden, aber ich bin da auch ein bisschen daran dieses Angebot für mich auch zu definieren.

00:55:14: Eigentlich gehört er irgendwie mit dabei.

00:55:15: also

00:55:16: der Imposter taucht bei mir in einer Prokrastination auf und der taucht beim Perfektionismus auf.

00:55:20: Irgendwie gehören ja auch diese drei Themen irgendwo auch etwas zusammen.

00:55:23: die Schnittmenge des Ganzen mit der Scham was du mir bei deinem Impulsvollzerag damals die Augen geöffnet das ist wirklich so spannend wie Schreibhemmungen irgendwo auch Auslöser oder Ursache sein kann, das ist total spannend.

00:55:38: Aber um deine Frage zu beantworten, Perfektionismus als Miniblock und Prokrastination als Miniblock sind mit dem Angebot dabei genau?

00:55:46: Ja es sind auch so wichtige Themen weil ich finde es wird oft missverstanden und gerade bei Prokrasination wenn man da über so ein paar Hintergründe spricht mit Leuten dann kommt es geht's glaube ich viel einfacher wieder ins Arbeiten reinzukommen weil das wegkommt von der Selbstbeschimpfung.

00:56:06: Absolut!

00:56:07: Also gerade mit so was wie ein Auslöser kann sein, dass du die Aufgabe noch gar nicht richtig kannst also kennst vor allem verstanden hast und es hat ganz viel damit zu tun, dass an Hochschulen-Unis superviel vorausgesetzt wird, was du schon gesagt hast irgendwie dieses ich soll ja alle schon können, aber ja du kannst es ja auch nicht können.

00:56:29: Ich habe auch, als ich in dem Sommer an der Schule war, ging es auch oder durfte sich auch einen kleinen Workshop zum Thema Prokrastination mit den Schülerinnen und Schülern machen.

00:56:38: Und dann habe ich erst mal ihnen erklärt, na ja, passt auf!

00:56:41: Das meiste was man prokrastiniert ist irgendeine a-versive Aufgabe.

00:56:45: Bedeutet eine Arbeit die man zum ersten Mal macht, die vielleicht langweilig ist?

00:56:48: Die vielleicht super schwer

00:56:50: ist?!

00:56:50: Die vielleicht komplex ist von der man gar keine Ahnung hat?

00:56:53: Ach übrigens das trifft alles auf eure wissenschaftliche Arbeit zu... Und deswegen prokrastinieren das auch, gerade wenn diese Intention Action Gap so riesig ist.

00:57:02: Weil Sie hatten diesen Workshop im Juli und die Abgabe ist im Januar-Februar rum.

00:57:08: Ja natürlich neigen dann die Schülerinnen und Schüler total dazu diese eine Arbeit zu prokrastenien weil da so viel Zeit dazwischen liegt und sonst was... ...und ich finde mit, wer man sich dessen bewusst ist kann es schon noch ein bisschen etwas mit einem machen.

00:57:22: Aber das ist ja ganz spannendes Thema.

00:57:23: Es ist ja in der Uni tatsächlich nicht so viel anders.

00:57:27: Nee, ich habe mich gerade letztens mit einer Bachelor- Studentin unterhalten.

00:57:32: Die sagte ja naja und jetzt hab' ich mich entschieden, dass sich die Bachelorarbeit erst dann und abgebe und dann habe ich ja noch voll viel Zeit weil ich das ja jetzt nicht geschafft habe.

00:57:41: So könnte ja aber auch bedeuten, dass du einfach so kleine Minischritte machst.

00:57:47: Ja, das stimmt.

00:57:49: Stimmt!

00:57:50: Und wieviel wolltest Du denn diese Woche noch dazu machen?

00:57:52: Ja gar nichts, weil ich es ja nicht schaffe bis dann und dann... Wie wäre es mit zehn Minuten am Tag?

00:57:59: Das könnte ich schaffen.

00:58:02: Konsistenz bedeutet das

00:58:04: ja.

00:58:04: Aber dann gleich wieder, weißt du so ... Ja, aber zehn Minuten ist ja voll... Also dann könnte ich ja das machen und dann kann ich eine Stunde ... Und wenn du dir das vornimmst, glaubst du da jetzt dran?

00:58:17: Nee!

00:58:18: Dann bleibt doch erst mal bei den zehn Minuten.

00:58:21: Weil zehn Minuten sind keine Viertelstunde, vierte Stunde ist nämlich gleich was an der Stunde knüpft.

00:58:26: Zehn Minuten Ja, deswegen bin ich immer wieder fasziniert dass Leute trotzdem zu der schreibwoche gehen also fünf tage am stück kann sich ja auch voll groß anfühlen.

00:58:36: Absolut.

00:58:37: und wenn jetzt jemand sagt Ich habe an dem einen tag ein arzttermin oder so Also wir schließen niemanden aus der nicht alle fünf Tage da sein kann.

00:58:45: Also die leute sind schon auch irgendwo selbst für sich verantwortlich wie viel Priorität ihre Arbeit hat Wie viele ihr priorität sie ihre Arbeit geben können.

00:58:54: Klar wer Punkte möchte, da ist es ein bisschen was anderes.

00:58:57: aber wir haben ja wirklich super viele Leute die die Schreibwoche für sich und ihre Arbeit mitnehmen.

00:59:01: Und dementsprechend wenn da mal jemand nicht zum Kickoff kommen kann dann möchten wir gerne einfach die Info haben.

00:59:07: hey ich schaff's heute nicht.

00:59:09: bitte sagt einer Schreibgruppe auch Bescheid damit da jetzt nicht eine Person alleine sitzt.

00:59:12: Thema soziale Verbindlichkeit.

00:59:15: Aber ob da jemand den Kick-Off mitnimmt und eine Stunde mit der Schreib Gruppe spricht und wieder heim geht Ja, das ist dann nicht in unserer Macht.

00:59:24: Und das soll auch irgendwo den Studierenden selbst überlassen sein weil Hauptsache sie machen ein bisschen was.

00:59:32: und Konsistenz bedeutet eben nicht nur jede Stunde jeden Tag sechs Stunden nur dass es Produktivität sondern es bedeutet man hockt sich einfach regelmäßig

00:59:40: hin und

00:59:41: ist sich bewusst dieses Tage wo mehr geht und es gibt Tage wo weniger geht.

00:59:45: und das ist aber genauso wertvoll und erfolgreich Weil jeder kleine Schritt führt dich ja zu deinem

00:59:50: Ziel.

00:59:51: Ja, vielen Dank.

00:59:52: Schöne Schlussworte hier.

00:59:54: Stimmt!

00:59:57: Vielen, vielen dank dass du da warst und uns über die Schreibwoche oder mir was über die schreibwocher erzählt hast.

01:00:03: ich finde es total fasziniert das ihr das kombiniert mit den schreibgruppen.

01:00:06: tatsächlich das hat mich jetzt sehr zum nachdenken gebracht weil ich auch gerade darüber nachdenke, wie Schreibgruppen sich gut in ein Seminar integrieren lassen und wer auch vor einiger Zeit gerade über die Dissertation von Gifa gesprochen haben.

01:00:21: In der sie ja auch Schreib-Gruppen beforst hat und die Themen darin.

01:00:26: Ja also das Thema macht grade irgendwie total viel in mir Schreib Gruppen.

01:00:32: Und ich glaube nämlich dass es in diesem Ganzen weißt du wo wir so... Ich bin ja total für digital zusammen sein Und gleichzeitig glaube ich, dass es Leuten auch gut tut solche sozialen Verbindlichkeiten wie du sagst zu haben.

01:00:51: Austauscht zu haben Auch in Präsenz auch wieder zu üben tatsächlich miteinander In die Diskussion zu kommen ist manchmal mein Eindruck Ja vor allem in so einer direkten Diskussion nicht geschrieben da kannst ja noch mal anders nachdenken und so.

01:01:07: Also vielen Dank für die ganzen Impulse.

01:01:10: und ich würde sagen deine Website und Instagram, ich weiß gar nicht wo du noch bist.

01:01:17: Kannst du mir ja nochmal schreiben bzw habe ich eh die Websites und Instagram?

01:01:21: Und dann kann ich das mit in die Show Notes packen.

01:01:24: da beantwortest du bestimmt gerne noch Fragen oder?

01:01:28: Definitiv!

01:01:29: Ich bin dafür jeden Austausch super offen und freue mich.

01:01:32: nur abschließend noch zu den Thema Schreibgruppen.

01:01:34: Die gab es auch schon, bevor ich das als Lehrauftrag angenommen habe.

01:01:38: Und ich fand sie aber total toll in der Schreibgruppe zu sein.

01:01:41: Auch zu begeben meiner Doktorbeit gab's so ein Angebot wo ich auch Teil einer Schreibkruppe im Semester war und das war super!

01:01:47: Also Schreib-Gruppen sind toll!

01:01:49: Schreiben verbindet!

01:01:50: Ja und danke natürlich dass ich heute da sein durfte.

01:01:54: Ja vielen Dank dir, dass du dir die Zeit genommen hast... ...und dann ciao würde ich sagen.

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