Intellektuelle Souveränität
Shownotes
Zugegeben, in dieser Folge labern wir ganz schön viel. Aber ab Minute 19:55 sprechen wir über den Text des Wissenschaftsrats. "Intellektuelle Souveränität: Empfehlungen für die Hochschulbildung in Zeiten von generativer KI" vom Wissenschaftsrat.
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Intellektuelle Souveränität - ein Gespäch über das Papier des Wissenschaftsrats
Birte Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Schreibcast Folge. Hallo, Dennis.
Dennis Hallo Birte. Ich trau mich wirklich nicht, irgendetwas hier zu berühren. Bei meinem Setup. Ich blättere gerade noch ganz vorsichtig zwei Seiten von meinem Text um.
Birte Ja, es ist so, wir haben eben gerade schon einmal kurz auf Aufnahme gedrückt und dann ist bei Dennis exakt dann wieder der Ton ausgegangen und ich dachte noch, dass ich fand, ich habe zur Abwechslung mal ganz seriös Hallo gesagt, ohne direkt zu lachen.
Dennis Ja, ich habe auch seriös geantwortet. Naja, alles aus dem Fenster. Nachdem ich die letzte Folge geschnitten habe, muss ich sagen, bin ich einerseits sehr zufrieden mit dem neuen, mit der neuen Tonqualität von meinem Setup hier klingt wirklich deutlich besser als vorher. Der Nachteil ist halt, dass ich jetzt hier wirklich offensichtlich nicht ansatzweise gegen mein Mikrofon kommen darf und gegen den Mikrofonarm, weil dann irgendwie sofort die Verbindung getrennt wird und ins Studiolink alles umgestellt wird und ich dann gar nicht mehr zu hören bin. Aber naja. You win some you lose some. Für euch als Hörer klingt es wahrscheinlich hoffentlich besser dadurch, weil bei mir die Qualität ein bisschen gestiegen ist.
Birte Ich weiß nicht. Ich habe ehrlich gesagt nicht noch mal gehört, was wir letzte Woche aufgenommen haben.
Dennis Ja, verstehe ich.
Birte Ja, ich
Dennis Hätte ich jetzt auch
Birte höre
Dennis nicht, hätte
Birte immer
Dennis ich es
Birte nur
Dennis nicht geschnitten.
Birte die Folgen, die ich schneide.
Dennis Ja, exakt. Genau.
Birte Und selbst die höre
Dennis Also.
Birte ich. Die höre ich inzwischen auf eins Komma drei facher Geschwindigkeit.
Dennis Ich glaube auch sämtliche Leute, die sich Podcasts, die sie selbst aufgezeichnet haben, dann noch mal veröffentlicht. Neu erneut anhören. Meiner Meinung nach alles Narzissten.
Birte Steile These. Aber vielleicht
Dennis Ja.
Birte brauchen wir das auch zu Recht. Nein, das wäre keine Ahnung.
Dennis Ich kenne auch niemanden, der das macht. Also zumindest
Birte Ich
Dennis ich glaube
Birte auch
Dennis oder
Birte nicht.
Dennis wenn, dann niemand, der das öffentlich zugeben würde. Sagen wir es mal so Fast alle Podcasterinnen und Podcaster, die ich sonst so kenne oder die in Podcasts, die ich höre darüber sprechen, sagen auch alle Nee, auf gar keinen Fall höre ich mir das noch mal an, das ist weird. Und so geht es mir beim Schneiden auch oft.
Birte Weird. Moment.
Dennis Ja, ja, also weiß ich nicht. Findest du es nicht, dir selbst zuzuhören, während du schneidest? Irgendwie komisch.
Birte Ja. Ich glaube, ich habe mich inzwischen an meine Stimme halbwegs gewöhnt. Weißt du, dieses sich selbst hören ist ja eine andere Stimme, als wenn du sprichst und dich hörst.
Dennis Ja.
Birte Das ist deutlich besser geworden, auch über dieses ganze Videoschneide. Aber seit ich das auf dieser eins Komma drei fachen Geschwindigkeit höre, ist es noch mal irgendwie anders komisch geworden. Aber manchmal denke ich nach der Aufnahme. Ah ja, ja, das war ganz schlimm, was du gemacht hast in der Aufnahme. Und du hast ja nur Quatsch gesagt. Und wenn ich das dann höre beim Schneiden, denke ich Na, so schlimm war es gar nicht.
Dennis Ah ja, ich habe das. Ich habe es bei beidem.
Birte Was?
Dennis Ich denke, dass ich mir auch beim Anhören noch denke. Ach, du meine Güte. Das ist ja Quatsch. Schneide ich bei mir auch manchmal ab. Den einen oder anderen Satz einfach mal weg.
Birte Ach, das mache ich bei mir auch manchmal.
Dennis Ja. Sehr gut. Wird das mal geklärt? Und wenn ihr euch jetzt denkt meine Güte, da werden Sachen rausgeschnitten bei dem, was sie drin lassen, dann ja, Habt ihr. Habt ihr auch was über unseren Produktionsprozess erfahren?
Birte Also ich schneide da wenig. Also, ich schneide viel Ähms, Ähms und schnalzen. Schmatzgeräusche.
Dennis Ja.
Birte Ich möchte es nicht nachmachen. Dann muss ich es ja schneiden.
Dennis Es sind von mir wieder genug in dieser Aufnahme drin.
Birte Die schneide ich raus. Und ansonsten schneide ich schon möglichst wenig raus.
Dennis Möglichst wenig. Auch jetzt Nichts, was irgendwie den Sinn komplett verändern würde. Aber manchmal habe ich bei mir so Sätze, wo ich denke, jetzt ist einfach das gleiche wie eben noch mal in einer anderen Formulierung. Eigentlich genauso wie ich schreibe, mache ich beim Schreiben auch oft, dass ich einen Gedanken in mehreren Formulierungen hinschreibe. Hintereinander. Und das mache ich beim Reden auch. Das sind so die Sachen,
Birte Müssen
Dennis die hauptsächlich
Birte wir dann.
Dennis rausfallen.
Birte Eigentlich. Ah, das könnte. Könntet ihr uns mal Feedback geben? Sollten wir eigentlich in den in die Shownotes schreiben, wer das geschnitten hat? Von uns
Dennis Ob
Birte edited
Dennis man dann,
Birte by?
Dennis ob man einen Unterschied erkennen kann von Leuten, die alle Folgen hören, das wäre empirisch gesehen echt ganz spannend.
Birte Ist glaube ich auf jeden Fall, dass man da einen Unterschied hören kann. Wir können auch. Ihr könnt auch immer einfach uns raten schicken, wer das, wer seine Sätze rausgeschnitten hat oder ihre.
Dennis Behalten wir mal im Hinterkopf, wenn wir jemals ein Gewinnspiel machen oder so, wenn wir mal Bücher verlosen, dass wir das als Gewinnspielfrage machen, hat man
Birte Ja,
Dennis direkt eine Fifty
Birte ich
Dennis fifty
Birte habe ein
Dennis Chance.
Birte Buch doppelt, Das könnten wir mal verlosen. Schreiben In Cafes habe ich doppelt.
Dennis Oh, cool.
Birte Habe mir zwei Personen geschenkt.
Dennis Okay. Offensichtlich möchte man dir nahelegen, dass du in Cafes schreiben solltest. Sehr, Sehr dringlich. Haben das die Leute
Birte Ja.
Dennis geschenkt, die dich aus dem Haus haben wollen, oder. Von wem hast du es bekommen?
Birte Einmal von meiner Schwiegermutter. Weil sie es über hatte. Weil sie wahrscheinlich umziehen wollte. Also, es ist schon länger her. Das heißt nicht, als sie ausgewandert ist, sondern als sie umgezogen ist. Und das andere Mal weiß ich nicht ehrlich gesagt, von wem ich das da bekommen. Nee, das andere habe ich das Gefühl vielleicht sogar selbst gekauft, weil ich ja
Dennis Okay.
Birte tatsächlich
Dennis Ja,
Birte selber
Dennis das ist
Birte gerne
Dennis ja oft so! Ich
Birte in.
Dennis würde sagen, das ist ja oft so ein Fall, dass man ein Buch, was
Birte Aber
Dennis man schon hat, geschenkt
Birte Schreiben
Dennis bekommt.
Birte in Cafes heißt ja auf Englisch ganz anders. Das von Natalie Goldberg, das das
Dennis Mhm.
Birte Buch von Natalie Goldberg genau ein
Dennis Ja.
Birte Buch von Natalie Goldberg überschrieben Ist ganz schön.
Dennis Okay. Ja.
Birte Natalie Goldberg macht auch schöne Bücher.
Dennis Aber das ist auch mal gut. Also vielleicht hätte ich mir an deiner Stelle wirklich maximal Gedanken gemacht, wenn jetzt zwei Menschen deiner Wohngemeinschaft dir dieses Buch geschenkt hätten, so in Abständen von so sechs Wochen hintereinander. Beim ersten Mal hat sie den Hinweis noch nicht bekommen. Dann machen wir es jetzt noch mal dringlicher.
Birte Ja, nee, die würden mir, keine Ahnung, wahrscheinlich eher so Gartenarbeitshandschuhe schenken, von wegen das wär halt auch eine Option, einfach mal was im Garten zu machen.
Dennis Ja.
Birte Okidoki, Sollen
Dennis Lass uns
Birte wir
Dennis mit dem Thema anfangen.
Birte einsteigen?
Dennis Ich würde sagen, wir sind heute on
Birte Wir
Dennis the
Birte haben
Dennis clock.
Birte auch ein Thema mitgebracht. Wir wollen nicht nur labern.
Dennis Ja. Es ist
Birte Also
Dennis nicht nur
Birte schon
Dennis Plaudern.
Birte auch, aber mit einem Hintergrund
Dennis Ja. Wir haben
Birte im
Dennis heute wenig
Birte Vordergrund.
Dennis Smalltalk iges im Vorgespräch gemacht. Da ging es eher so um essentiellere Themen. Deshalb haben wir jetzt gerade noch ein bisschen Small Talk
Birte Stimmt.
Dennis im Vorgespräch nachgeholt. Im
Birte Genau.
Dennis Intro. Ja,
Birte Wir?
Dennis wir haben Text dabei. Sorry mach gerne Du, Du hast ihn vorgeschlagen.
Birte Voll gerne. Das war. Das war super. Der Text heißt intellektuelle Souveränität. Empfehlung für die Hochschulbildung in Zeiten von generativer KI und ist vom Wissenschaftsrat. Das klingt jetzt alles mega stelzig als ob wir einfach unsere ist. Auch ein bisschen so unsere Arbeitszeit. Egal, auf jeden Fall. Es
Dennis Ich habe den
Birte ist
Dennis gestern.
Birte ein Text, den ich auch.
Dennis Ich habe den gestern Abend gelesen. Komplett
Birte Okay,
Dennis privat.
Birte super. Ich musste den zumindest auch für die Arbeit lesen und.
Dennis Ich werde ihn auch für die Arbeit benutzen und auch für die Arbeit Weiterlesen. Auf jeden Fall. Es betrifft unsere Arbeit. Ich habe aber sogar. Ich habe das, was ich mir ausgedruckt habe, Habe ich privat gedruckt, möchte ich jetzt mal hier laut sagen. Falls mein Arbeitgeber mithört, nicht über den Universitätsdrucker, weil ich
Birte Ich
Dennis es vergessen
Birte habe das
Dennis habe.
Birte auf meinem privaten Tablet gelesen. So.
Dennis Deshalb habe ich mir aber auch. Deshalb habe ich mir aber auch nur zwanzig Seiten von diesem ein hundert dreizehn Seiten langen Text ausgedruckt. Den Rest drucke ich im Schreibzentrum.
Birte Du hast die Kurzfassung nur ausgedruckt.
Dennis Die Kurzfassung und diese Teile A und B, also bis zur Definition
Birte Alles klar.
Dennis von intellektueller Souveränität habe ich alles hier liegen. Das ist auch, soweit ich es geschafft habe zu lesen. Den. Ja.
Birte Bevor du jetzt. Ich wollte noch sagen. Ich wollte nämlich
Dennis Ja.
Birte noch eine Sache sagen. Das klingt sehr gestelzt und gleichzeitig. Und es klingt so, als ob wir jetzt nur über Hochschule reden. Was nicht so ist. Glaube ich. Hoffe ich. Weil ich glaube, dass ich ganz viel auch ableiten lässt für andere Schreibprozesse und Schreibbereiche. Da stehen auch teilweise Sachen drin für die Arbeitswelt. Auch wenn ich mir bewusst bin, dass zu arbeiten an der. Ach, Quatsch. Warte kurz, ich muss so langsam sprechen. Also ich muss so langsam denken, wie ich spreche. Dann kann ich klügere Sachen sagen. Arbeiten an einer Organisation. Hochschule ist etwas anderes als Arbeit in der freien Wirtschaft. Genau. Ich würde es trotzdem also gerne auch versuchen. Nicht nur auf Hochschulkontext. Ja, aber. Also gerade dieser, dieses intellektuelle Souveränität ist, glaube ich, in vielen Bereichen wichtig.
Dennis Ja, wir werden mindestens darüber sprechen. Und ich finde, der Text liefert an manchen Stellen auch einfach schon sehr, sehr explizit auch Denkansätze, die klar über die Hochschule hinausgehen und so auf gesellschaftliche Verhältnisse Bezug nehmen, weil es ja unter
Birte Deswegen
Dennis anderem
Birte habe ich
Dennis halt
Birte ihn auch vorgeschlagen.
Dennis auch. Ja, genau. Und da sind ja auch Handlungsempfehlungen drin, die weit über die Hochschule hinausgehen und die zum Beispiel die Länder oder den Bund betreffen. Oder sogar die EU als Ganzes, wenn es vor allem um Systemiken geht, um Infrastruktur geht, wo auch Empfehlungen für drin stehen. Das betrifft dann ja auch also mindestens mal sämtliche öffentlichen Institutionen so ein. Würde auch sagen, so ein Unternehmen in der freien Wirtschaft kauft sich wahrscheinlich letztlich die eigene Infrastruktur zusammen und hat diese, wenn es wichtig genug erachtet ist wahrscheinlich auch schneller etabliert, als das jetzt die öffentliche Hand machen könnte. Aber in dem Text hier geht es ja tatsächlich unter anderem auch um die Gerechtigkeit bei der Nutzung von KI Tools und dass das eigentlich globaler gedacht werden müsse und man halt sich unabhängig machen muss von Techunternehmen und so und das sind ja wirklich so gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge mindestens mal für die Europäische Union, auf die sich hier dieser Text bezieht. Ja, vielleicht mal zum Aufbau. Also das Papier ist insgesamt ein hundert dreizehn Seiten lang. Es ist verfasst vom Wissenschaftsrat, die ja in regelmäßigen Abständen zu größeren Bildungsthemen eben Paper verfassen. Es ist auch hier wieder eine spezielle Gruppe, die sich zusammengesetzt hat. Der Fokus des Papiers liegt eben genau auf dieser intellektuellen Souveränität in einer KI geprägten Welt. Wir konzentrieren uns heute im Carst, um das ein bisschen besprechbar zu machen, vor allem auf die Kurzfassung, die quasi Teil A des Papiers ist, und Teil B die intellektuelle Souveränität, die definiert wird, entlang an sechs Spannungsfeldern, die aufgemacht werden in dem Text. Das sind Spannungsfelder, über die wir hier im Podcast auch schon oft gesprochen haben und wo also was ich noch nicht geschafft habe zu lesen, wo wir aber glaube ich, auch innerhalb von einer Episode nicht zu kommen würden, ist der deutlich größte Teil des Textes, nämlich die Analysen und Empfehlungen. Das ist dann Part des Textes und nimmt wirklich dann zusammen mit dem Fazit und dem Ausblick noch mal sechzig Seiten insgesamt ein. Und das sind dann wirklich so ja Analysen von verschiedenen Feldern und Handlungsempfehlungen. Auch total spannend ist eventuell was für eine zweite Episode. Kann ich zum Beispiel heute einfach auch noch gar nicht qualifiziert drüber reden, weil ich es noch nicht geschafft habe zu lesen.
Birte Ist aber auch nicht. Ich finde, es geht leicht und schnell, das zu lesen, weil das viel auch in Stichpunkten ist.
Dennis Ja, ich bin auch gestern Abend. Ich bin durch. Die dreißig Seiten, die ich jetzt gelesen habe, bin ich sehr schnell durchgekommen.
Birte Ja.
Dennis Hatte ich gar nicht mit gerechnet. Das war wirklich so dieses. Ich habe gestern den ganzen Tag neue Tutorinnen und Tutoren geschult, zusammen mit meiner Kollegin. Also langen Arbeitstag gehabt. Und dann dachte ich so Ach Gott, ich weiß nicht, ob ich heute Abend noch irgendwas schaffe. Und dann habe ich tatsächlich desto mehr oder weniger noch im Bett gelesen und das will schon was heißen. Weil wenn ich nach einem langen Tag, der schlauchig war, müde im Bett versuche, wissenschaftliche Texte zu lesen, dann ist das oft so eine Sache von Ich komme zwei Seiten weit und dann penn ich weg. Aber so war es bei dem hier nicht der Fall.
Birte Nee, das ja.
Dennis Jetzt ist auch gut geschrieben. Also so, der
Birte Der
Dennis ist.
Birte ist gut geschrieben. Und das sind eher Handlungsideen. Es sind ja keine Anweisungen, es sind ja Ideen. Und ich finde, die Ideen sind gut, klar genug und gleichzeitig offen genug, dass du da auch was mit deinem Bereich anfangen kannst.
Dennis Genau.
Birte Also nicht du im Sinne von Du, sondern Du im Sinne von Mensch. Weil ich nicht man sagen wollte. Oh Gott. Ja, ich hatte auch. Also ja, ich habe.
Dennis Ja.
Birte Wir haben die Erstsemesterstudierenden, war es ja jetzt an der Hochschule. Und wir hatten nur zwei ganze Tage und ein bisschen Tag mit denen. Aber trotzdem.
Dennis Ja, macht was mit einem.
Birte Ich habe auf dem Weg nach Hause dreimal die gleiche Drei Fragezeichen Folge gehört im Zug.
Dennis War sie denn wenigstens gut? Keine
Birte Die
Dennis Erinnerung.
Birte sind alle. Nee, es gibt auch schlechte, aber ich habe mir schon eine eine. Und das war vor allem die, die ich an den Abenden davor schon immer zum Einschlafen gehört habe. Ich habe dir halt kein einziges Mal ganz kurz und wird immer eingeschlafen dabei und habe immer. Wer ist denn jetzt der? Ich wusste das ja auch nicht mehr. Ich habe ja ein wunderbares Gehirn, das immer ausblenden kann, wer bei den drei Fragezeichen der Bösewicht ist. Nicht bei allen, aber bei vielen. Manche Folge kann ich auch mitsprechen bei dieser Folge. Das war die mit dem. Wo die in dem Hotel ermitteln. Bei der Schauspiellehrerin von Liz.
Dennis Das
Birte Weil
Dennis sagt
Birte da komische
Dennis sicherlich
Birte Sachen im.
Dennis vielen Leuten was, mir aber nichts. Ich bin drei
Birte Das macht
Dennis Fragezeichen.
Birte nichts. Auf
Dennis Ein bisschen
Birte jeden Fall
Dennis raus.
Birte weiß ich jetzt wieder, wer der Bösewicht ist. Ja, ich habe es geschafft. Am Ende.
Dennis Gut.
Birte So.
Dennis Hast du mehr von? Immerhin. Also so eine Folge hatte ich jetzt ganz schön lang beschäftigt.
Birte Eine ganze
Dennis So
Birte Woche
Dennis vom
Birte beschäftigt.
Dennis Medieninhalt.
Birte Richtig.
Dennis Ist doch gut.
Birte Spotify denkt man. Ist die bescheuert? Wie oft kann man denn eine Folge hören?
Dennis Spotify denkt wahrscheinlich einfach Du hast Kinder. Das glaube ich. Ein ganz normales Nutzungsverhalten, dass man Sachen
Birte Ja.
Dennis immer und immer und immer wieder hört.
Birte Deswegen werden wir auch immer die Teufelskicker vorgeschlagen.
Dennis Geil.
Birte Dafür bin ich aber zu alt. So. Ja. Wir werden jetzt konzentrierter.
Dennis Mal gucken. Was ich bei dem Text sehr mag, ist, dass der sehr fordernd geschrieben ist. Das hätte ich gar nicht erwartet von dem Wissenschaftsrat. Oh je, Du guckst mich an, als wärst du gar nicht dieser Meinung oder könnte es nicht nachvollziehen, warum ich das sage? Spannend. Da haben wir vielleicht eine Diskussionslinie. Ich finde, der ist sehr klar und prägnant in Forderungen, was es bräuchte, wenn man sich ernsthaft mit KI auseinandersetzen und da auch weiterkommen möchte. Der hält nicht hinterm Berg mit. Dinge gehen zu langsam, Dinge müssten schneller, Dinge müssten mit mehr Geld, Dinge müssten nachhaltiger, strukturierter, umfangreicher usw angegangen werden. Das wird alles sehr sehr klar formuliert, ohne Schuldzuweisungen. Da steht jetzt nicht drin mit Ja, die Bundesregierung verbockt extrem oder Hochschulleitungen werden ihren Verpflichtungen nicht gerecht. Das nicht. Es wird aber trotzdem sehr stark gesagt, was es der Meinung des Wissenschaftsrates nach benötigen würde, um mit diesem Thema Schritt halten zu können. Wenn überhaupt. Also oder wenigstens mal aufzuholen, voranzukommen.
Birte Ja, ja, ich habe erst komisch geguckt und dann habe ich, glaube ich, aber doch verstanden, was du gemeint hast. Und ich habe nicht. Zugegebenerweise habe ich noch nicht so viele Texte vom Wissenschaftsrat gelesen vorher. Schande über mein Haupt oder so, heißt es.
Dennis Ich ich auch nicht. Ganz klar. Ich hätte das war meine Erwartungshaltung, quasi ohne zu wissen, wie andere Texte sich lesen, dass das dass das sehr diplomatisch formuliert sein würde, eventuell sogar sehr technisch formuliert sein würde. Das war so ein bisschen meine Erwartungshaltung, mit der ich reingegangen bin in den Text. Und die wurde nicht erfüllt beim Lesen, zum Glück.
Birte Ich habe gedacht, dass der viel trockener geschrieben sein würde. Genau
Dennis Ja,
Birte das Ich.
Dennis was
Birte Deswegen habe ich
Dennis wir
Birte auch
Dennis tun?
Birte gesagt keine Angst vor dem Text, weil der lässt sich gut lesen.
Dennis Ja, ja, auch
Birte Weil
Dennis wir tun
Birte ich damit
Dennis falls.
Birte nicht gerechnet habe.
Dennis Falls irgendjemand hier zuhört, der im Gremium des Wissenschaftsrates sitzt, ich wahrscheinlich nicht, weil ich stelle mir das. Ich stelle mir vor, dass da also
Birte Nein,
Dennis lauter
Birte auf gar
Dennis Professorinnen
Birte keinen Fall.
Dennis und Professoren und Rektorinnen und Rektoren sitzen. Aber falls ihr uns zuhört es tut uns sehr leid. Man hört raus, dass wir. Dass wir uns euch als ein wahnsinnig langweiliges technokratisches Sammelsurium vorstellen, das ihr in so einer großen, altehrwürdigen Halle an einem langen, langen Tisch sitzt und alle so in grauen Anzügen und dann da extrem langweilige Texte schreibt. Das ist unsere Vorstellung davon. Es ist wahrscheinlich seid ihr eine extrem coole Truppe, die da mit an Glasboards Visualisierung machen und sich sehr, sehr konstruktiv und und laut streiten über den Text und geile collab Sessions. Und dann bestellt ihr euch irgendwelche Bowls und gute Herbstgetränke
Birte Pizza.
Dennis und Pizza und dann geht ihr abends alle zusammen noch was trinken, wenn der Text geschrieben ist. Wahrscheinlich ist das die Realität und wir stellen es uns einfach so dröge und trocken und und staatsmännisch vor.
Birte Ich stelle
Dennis Das
Birte mir das
Dennis tut
Birte jetzt
Dennis uns
Birte nicht
Dennis leid.
Birte mehr so, nach dem Lesen stelle ich mir das tatsächlich gar nicht mehr dröge vor und bin sehr beeindruckt davon.
Dennis Ich kann mir vorstellen, dass es wirklich ein Krampf sein muss, diesen Text so pointiert
Birte Mit so vielen Leuten.
Dennis und präzise
Birte Das ist krass.
Dennis mit so vielen Leuten sich auf so einen Text zu einigen. Das den. Den Schreibprozess
Birte Das dachte ich,
Dennis stelle ich mir
Birte richtig.
Dennis krass vor.
Birte Stell
Dennis Ja,
Birte dir mal den Überarbeitungsprozess vor.
Dennis Gott,
Birte Nein, der Absatz
Dennis oh Gott.
Birte ist gut. Nein, der Absatz muss unbedingt raus.
Dennis Ich hoffe, die haben jemanden benannt. So, den den weiß ich nicht. Das ist auch wieder sehr tribalistisch. Also die Älteste oder den Ältesten des Wissenschaftsrates vor. Auch so eine Person, die in so einer langen Robe auf so einem Thron sitzt. Und die macht dann die Edits und darf auch nicht überstimmt werden. So irgendeine Person, die halt so, die die Vetomacht hat.
Birte Oder Sie haben einfach ein Lektorat bestellt. Ich glaube, da steht sogar vorne im Impressum. Das könntest
Dennis Das ist so das ist doch kein Geld für was von unseren Steuergeldern ein
Birte Der Text ist extrem gut geschrieben, extrem sinnhaftig.
Dennis Moment, Das hat einfach KI geschrieben. Hier ist KI. Hinweis: "Bei der Erarbeitung dieses Textes wurden KI Modelle herangezogen. Die Letztverantwortung durch den Wissenschaftsrat ist sichergestellt." Das ist einfach open AI.
Birte Na ja, aber ich finde
Dennis Also
Birte es
Dennis nee,
Birte gut.
Dennis wahrscheinlich
Birte Ich
Dennis nicht.
Birte finde
Dennis Es ist.
Birte das extrem gutes Beispiel. Das ist dasselbe, was wir gesagt haben zu dem Buch von Isabella, die auch vorne reingeschrieben hat, dass sie das benutzt hat und wie sie es also nicht so richtig detailliert, aber zumindest das und wie ich glaube, sie ist sogar relativ detailliert darauf eingegangen, wie sie es benutzt hat, fällt mir gerade ein.
Dennis Ja ne, Isabella hat das sehr präsent gemacht, wofür sie es benutzt hat. Für welche Arbeitsschritte. Ja, ich habe es jetzt auch
Birte Und
Dennis nicht mehr im Kopf, aber das steht drin.
Birte ich finde, dass sie das hier. Das ist ein gutes Beispiel. Ist, das zu benennen im Impressum.
Dennis Ja, auf jeden Fall. Also muss ja auch. Also, du hast jetzt also
Birte Muss,
Dennis mal alle
Birte aber
Dennis Scherze
Birte ist
Dennis beiseite.
Birte nicht, aber ist nicht regelhaft. Also ich bin mir sicher, dass es viele Texte gibt, gerade in denen das genutzt wird, ohne das zu benennen muss. Das ist EU-AI Act, das ist uns allen klar. Gleichzeitig glaubst du wirklich, dass es alle transparent machen?
Dennis Nein, natürlich nicht. Aber vom
Birte Jetzt kommen
Dennis Wissenschaftsrat
Birte wir vom Thema ab.
Dennis und einer einer öffentlichen
Birte Ja.
Dennis Publikation
Birte Erwarte ich das
Dennis erwarte
Birte trotzdem?
Dennis ich das natürlich. Gleichzeitig
Birte Ich war trotzdem
Dennis bin
Birte positiv
Dennis ich
Birte überrascht.
Dennis jetzt natürlich. Ich bin natürlich jetzt sofort in der Frage so ja, aber für was habt ihr denn KI Modelle benutzt? Das würde mich natürlich jetzt sehr stark interessieren und das steht leider. Natürlich ist ja nur dieser eine Satz.
Birte Ja.
Dennis naja, egal, das mal hin und her. Für Lektorat finde ich nichts. Auch hinten nicht. Aber wurscht, es ist ein sehr gut geschriebener
Birte Egal.
Dennis Text, egal wie er entstanden ist, es war sicherlich sehr viel Arbeit und selbst wenn da am Ende KI drübergelaufen ist, wird da genügend Arbeit allein für die Kontrolle drin gestanden haben. Das ist ja zum Beispiel auch eines der Themen, um wieder auf die Inhalte zu kommen, indem zum Beispiel wenn es über Zeitersparnis geht, gesagt wird Naja, einerseits spart KI uns jetzt viel Zeit und beschleunigt und automatisiert Prozesse, andererseits kommen neue Metaaufgaben hinzu, die wieder Zeit kosten, wie zum Beispiel die verantwortungsvolle Überprüfung von KI Inhalten. Und so ist der Text auch ein bisschen gebaut. Eigentlich. Es werden immer sowohl Chancen und Potenziale als auch Risiken und Herausforderungen bei jedem dieser Themenfelder angesprochen. Und ich habe das Gefühl, dass ich schon sehr stark um eine Ausgewogenheit bemüht wird. Oder Ausgewogenheit ist das Falsche. Das Jedes dieser Felder und jedes dieser Spannungsfelder wird wirklich in alle Richtungen beleuchtet und dann sehr
Birte Es ist.
Dennis knapp
Birte Ja.
Dennis und konzise zusammengefasst.
Birte Es ist ja eine Balance. Und diese Balance wird aus meiner Perspektive auch als Balance ist irgendwie falsch ein. Spannungsfeld. Und das wird auch dargestellt. Also es ist ja beides. Ki ist ja nicht nur schlecht und böse. KI ist nicht nur die megageile Arbeitserleichterung, es ist ja beides und das wird finde ich sehr gut dargestellt. Was ich gut finde ist, dass es nicht nur um Studierende und Lehre geht, sondern auch um wie. Menschen im Hochschulbereich, die dort arbeiten, Mitarbeiter:innen in welcher Funktion auch immer. Das nutzen das nämlich, da nicht nur steht, dass es hier um Vermeintliches oder Mögliches, nicht Vermeintliches, sondern Mögliches Deskilling gelingt bei Studierenden geht, sondern dass es da auch um mögliches Deskilling Geling von Wissenschaftler:innen geht. Und
Dennis Genau.
Birte das ist das, was mir, das habe ich beim Lesen dann gemerkt, dass es mir an anderen Stellen zu kurz gekommen ist, dass wir über Studierende sprechen, die das und das und das und das machen. Und das ist ja aber auch um. Wissenschaftler:innen geht, die genauso unter einem Zeitdruck stehen, die auch. Das ist ein sehr durch Mittel geprägtes Arbeitsfeld.
Dennis Ich glaube, diese Debatte wird geführt. Und das ist nur etwas, was wir beide schwerpunktmäßig nicht so stark mitbekommen. In unseren aktuellen Jobs konzentrieren wir beide uns im Umfeld Hochschule
Birte Das stimmt.
Dennis auf Studierende. Und wir reden mit Lehrenden sehr, sehr stark über Studierende. Ich persönlich, also für mich kann ich es ganz klar sagen. Ich bin zu weit vom Feld des wissenschaftlichen Arbeitens, zu weit von der Forschung entfernt. Aber dort werden diese Diskussionen geführt. Ich kriege sie nur nicht so stark mit. Mein Fokus ist ein anderer. Auch an der Uni, worüber mit mir gesprochen wird, an der Uni. Die Sachen gibt es aber. Also ich weiß, dass eigentlich fast alle Fachjournals genau solche Fragen sich stellen. Irgendwie halt KI generiert. Wie kann, wie kann die Qualität von Publikationen in Journals sichergestellt werden, wenn gar nicht mehr klar überprüfbar ist, wie die forschenden Personen eigentlich gearbeitet haben und ob diese kritisch und transparent mit KI umgehen Und in der Forschung ja irgendwie genau das Gleiche. Und das wird, ich glaube, das wird schon geführt.
Birte Da könnten wir jetzt einsteigen. Aber lass mal in den Text reingehen, weil es ist jetzt schon eine halbe Stunde.
Dennis Wollen wir tatsächlich einmal den Kern. Ich habe auch gerade überlegt. Wollen wir einmal kurz die Definition von intellektueller Souveränität, also diese Leitidee, die formuliert wird, einmal kurz reinbringen, weil das ist ja so ein bisschen der Kern. Und dann könnte man von da auf die Handlungsempfehlungen gehen, weil die sind ja quasi dann dem untergeordnet, wie intellektuelle Souveränität hergestellt werden kann, was das alles für Dimensionen umfasst.
Birte Ja.
Dennis Gut, ich ich lese einfach mal vor. Es ist nicht sehr
Birte Seite.
Dennis lang. Wir sind auf Seite sieben und zwanzig und acht und zwanzig des Textes beim Kapitel B3 Intellektuelle Souveränität als Leitidee für die Hochschulbildung. Und da geht es los. Ich lese mal den gesamten rot markierten Absatz vor. Das geht schnell. Keine Angst, für alle, die den Text jetzt nicht vor sich haben "Intellektuelle Souveränität umfasst die Fähigkeit zum freien und selbstbestimmten Handeln in der Wissensproduktion sowie die Fähigkeit, autonom zu denken und Entscheidungen selbst argumentativ zu begründen. Diese Fähigkeiten werden herausgefordert und sind somit umso wichtiger in Zeiten generativer KI, die dazu verführen kann, das eigene Denken zu ersetzen, statt es sinnvoll zu ergänzen. Fachspezifisches Wissen sowie grundlegende KI Kompetenzen sind wesentliche Grundpfeiler intellektueller Souveränität und Hochschulen wesentliche Akteure diese zu befördern. Die individuelle Befähigung muss dabei mit gesellschaftlicher Verantwortung einhergehen. Intellektuelle Souveränität als Leitidee der Hochschulbildung bedeutet für die Hochschulen eine Um und Neuorientierung auf institutioneller, curricularer und methodischer Ebene. Dabei ist der Lehrfreiheit der Lehrenden wie auch der Lernfreiheit der Studierenden Rechnung zu tragen. Eine wichtige Voraussetzung für intellektuelle Souveränität ist auf institutioneller Ebene insbesondere die digitale Souveränität der Hochschulen." Das ist der ganz zentrale markierte Passus Absatz dieses Textes, Das ganz am Ende digitale Souveränität der Hochschulen verweist auf ein anderes Papier des Wissenschaftsrates, das ich glaube, es wird irgendwo im Text erwähnt, glaube ich, so kurz vor Corona oder in der Corona Zeit veröffentlicht wurde, wo es tatsächlich um halt eben Digitalisierung an Hochschulen geht und in diesem Text auch darauf verwiesen wird, dass viele der dortigen Forderungen und Schwerpunkte immer noch akut und aktuell sind, mit KI natürlich in Zusammenhang hängen und gleichzeitig aber auch gesagt wird, Vieles davon ist noch nicht umgesetzt.
Birte So genau. Dieser Absatz zeigt für mich, warum das nicht nur ein Hochschultext ist. Zumindest dieser Absatz, der Teil zu intellektueller Souveränität ist aus meiner Sicht etwas, was für viele Bereiche wichtig zu denken und auch zu debattieren ist. Mir ist klar, dass es für das Debattieren und das Denken darüber Zeit braucht und deswegen Hochschulen auch ganz insbesondere und ganz explizit die Aufgabe haben, das zu diskutieren, weil viele Bereiche, andere Bereiche eben gar nicht die Zeit haben und sich auch nicht nehmen können, das zu diskutieren. Und das ist übrigens ein Kommentar, den ich mir etwas weiter gemacht habe zu dem Thema hier Umgang mit KI an der Hochschule zu entwickeln, die sich im Sinne einer humanen Bildung an den Werten Vernunftfähigkeit, Freiheit und Verantwortung orientiert. Das ist auf derselben Seite acht und zwanzig, etwas weiter unten. Dann geht es noch weiter Intellektuelle Souveränität bedeutet eine kritisch konstruktive Integration von KI Technologien und einen menschenorientierten Umgang mit ihnen, der weiterhin selbstbestimmtes Handeln und unabhängige Entscheidungen erlaubt. Daneben habe ich mir notiert Wissenschaft hat auch die Aufgabe, langsam zu sein.
Dennis Ja, definitiv. Das ist immer die Abwägung zwischen: Was ist jetzt zum Beispiel im Falle der KI technisch möglich? Und welche dieser technischen Möglichkeiten sind denn gerade schon sinnvoll? Vor allem eben unter diesem, unter dieser Menschenzentrierung, so dass halt eben genau dieses So, wir reden immer noch über eine Menschenzentrierung der Mensch im Mittelpunkt auch einer einer jeglichen Bildung, sei es hochschulische Bildung, schulische Bildung, Weiterbildung im beruflichen Bereich. Es ist noch nicht maschinenzentriert und sollte es hoffentlich wahrscheinlich auch nie werden, weil damit könnte man dann sagen ja okay, einfach das, was technisch möglich ist, immer und sofort und immer Frontier Modelle und wir sind wir als Menschen sind eigentlich nur noch die Betatester für den aktuellsten technischen Fortschritt. Was, um ehrlich zu sein ja auch ist, wie viele Technologieunternehmen aktuell gerade argumentieren. Meiner Meinung nach. Denen geht das ein bisschen zu langsam mit uns nervigen Menschen. Auch die Akzeptanz für die ganzen Techniken. Aber die Hochschule ist der Ort, der durchaus auf die Bremse drücken ist das falsche Bild, aber der Tempo rausnimmt, um kritisch zu betrachten und zu beleuchten, ob die eingeschlagene Straße eigentlich wirklich gut befahrbar ist.
Birte Und auch da tut sich wieder ein Spannungsfeld. Oder zeigt sich wieder ein Spannungsfeld, nämlich zwischen. Auch Wissenschaft ist einfach wahnsinnig schnell. Und auch da gibt es eine einen unglaublichen Druck und eine Verwertungslogik. Auch ein Stück weit mit Sachen, die du da leisten und produzieren musst. Und sich gleichzeitig Raum zu nehmen, zu sagen Und wir müssen auch über Mittel diskutieren.
Dennis Genau. Nachhaltige Mittel, das ist das, wo der Text fordernd wird und halt wirklich sagt, es muss hochschulübergreifend sein. Wir reden hier über dauerhafte Prozesse. Das ist für mich zum Beispiel von der Logik her, dass wir gerade Stellen zu KI über Projektmittel finanzieren und diese Projektmittel über ein sogenanntes Transformationsprojekt finanziert werden. Und das legt aber so allein sprachlich ja nahe, dass es eine Transformation ist, die zum Ende des Projektes dann zur Zufriedenheit abgeschlossen ist. Und dieses Papier hier ist ein sehr, sehr gutes Argument dafür, zu sagen So, das wird wahrscheinlich nicht der Fall sein, außer wir entscheiden uns bis Ende zwei tausend acht und zwanzig halt KI abzuschalten und wirklich literally den Stecker zu ziehen, weil es dann irgendwann nur noch die Entscheidung zwischen dem Fortbestand der Menschheit oder irgend so einer Art Terminator Szenario ist. Wenn das nicht eintritt, dann wird es wahrscheinlich eine uns dauerhaft begleitende technologische Fortentwicklung sein. In dieser Definition, in dieser superdichten Definition von intellektueller Souveränität, steckt ja so viel drin. Also diese ganzen Sachen, die dafür gemacht werden müssen, um diesen Zustand zu ermöglichen und herzustellen und vermittelbar zu machen. Das wird am Anfang des Textes in der Kurzfassung in neun verschiedenen Themenfeldern eingeführt, die dann später im Hauptteil des Textes alle noch mal genauer ausgearbeitet werden. Nicht alle diese Themenfelder habe ich mir als gleich, Also sie sind alle wichtig für mich persönlich. Für meine, meine subjektive Beschäftigung sind einige wichtiger als andere. Und jedes von ihnen ist hochkomplex. Es geht los. Wirklich mit der Notwendigkeit, überhaupt erstmal Kompetenzen aufzubauen. Wir müssen KI verstehen lernen, ansonsten können wir auch nicht darüber diskutieren. Damit einher geht wirklich praktische Nutzung und nicht nur ein theoretisches darüber sprechen, sondern halt irgendwie auch Anwendungskompetenzen. Dann, auf der Ebene der Lehre wird gesagt, dass Wissenschaft und Fachwissenschaft im Speziellen die zentrale Dimension hochschulischer Bildung bleiben muss und gestärkt werden muss. Da geht es wirklich dann Aufbau fachbezogenen Wissens und kritischen Denkens und dafür passende Lehr- Lernformate. Damit diese ermöglicht werden können, werden drei verschiedene Sachen so als nein, eigentlich vier verschiedene Punkte als damit sehr stark zusammenhängend genannt, nämlich einmal das KI freie Räume geschaffen werden müssen in der Lehre.
Birte Wo
Dennis Und
Birte bist
Dennis damit werden
Birte du denn
Dennis hier
Birte jetzt
Dennis auch.
Birte eigentlich gerade? Bist du in dem Ganzen? Hast du gerade den Kurztext zusammen, oder?
Dennis Ich Ja, ich habe diese neuen Dimensionen. Der Kurzzusammenfassung versuche ich gerade einmal, weil das ist ja das, woraus
Birte Alle
Dennis sich
Birte vorzulesen?
Dennis dann
Birte Quasi.
Dennis die Überschriften mehr oder weniger,
Birte Ja. Okay.
Dennis weil
Birte Alles klar.
Dennis das sind also meiner Meinung nach sind das die neuen Ebenen, die dann am
Birte Ja. Ja.
Dennis Ende
Birte Ja.
Dennis in diesen superdicht gefaßten Passus reinkommen. Ja
Birte Ja.
Dennis genau.
Birte Ich habe nur nicht ganz verstanden,
Dennis Seitentechnisch
Birte wo du gerade
Dennis bin ich
Birte bist.
Dennis von Seite sieben bis Seite elf unterwegs.
Birte Ja.
Dennis Also KI-freie Räume ist so dieses. Das ist ein bisschen das, was du meintest mit dem auch nicht von Anfang an und nicht weil es möglich ist. Und die Uni ist irgendwie auch. Oder die Hochschule ist der Raum, an dem sowas irgendwie auch nicht stattfindet, bewusst nicht stattfindet, dass gesagt wird, es müssen erstmal Kompetenzen vermittelt werden. Da werden tatsächlich auch Schreib- und Lesekompetenzen ganz explizit erwähnt. Ich glaube nicht an dieser Stelle, aber später im Text dann, dass die erstmal da sein müssen, wenn das Grundniveau nicht vermittelt ist, ist reine KI Kompetenz und dann auch die Nutzung von KI Tools der falsche Weg. Nach Sicht des Wissenschaftsrates und ich glaube, wir als Schreibdidaktiker würden zustimmen. So, also ich tue es auf jeden Fall. Prüfungsformate müssen umgestaltet werden. Das ist die Debatte, die gerade läuft. Aber nicht so in diesem Hektik Sinne. Also hier wird auch explizit der Satz war glaube ich, irgendwo stand. Es soll nicht irgendwie genau. Eine notwendige Umgestaltung muss fachspezifisch entwickelt werden und es soll nicht langfristige Einzellösungen entstehen, die unnötig aufwendig sind und zu Verunsicherung, Unübersichtlichkeit und Vertrauensverlusten führen auf beiden Seiten. Das ist so das, was ich an der Uni gerade live mitbekomme die Unsicherheit in dieser Debatte. So, wie soll das umgestaltet werden?
Birte Ja, und es ist ja auch gar nicht. Also du sagst nicht. Nicht in der Hektik, die wir gerade erleben oder so irgendwie. Sowas hast du gerade gesagt.
Dennis Ja.
Birte Aber es ist ja gar nicht anders möglich. Es ist ja so, dass nebenbei Prüfungen und Studium weiterläuft. Und das ist ja nicht wie sogar. Also die Umstellung auf Bachelor Master war unfassbar holprig und holpert noch nach. Und die Umstellung auf Bachelor Master wurde in Räumen vorbesprochen. KI läuft aber parallel, während wir neue Sachen dazu entwickeln müssen. Das läuft alles parallel gleichzeitig und ist dadurch zwangsläufig so hektisch wie es ist.
Dennis Ja. Man hat es nicht kommen
Birte Weil
Dennis sehen.
Birte du musst mit dem Ja und du musst ja mit dem umgehen, was du da hast.
Dennis Ja.
Birte Und das sind große Emotionen dabei. Das sind Menschen, die wirklich verzweifelt sind. Wir haben hier ja auch einen Auftrag. Wir sollen hier bestimmte Sachen abprüfen. Und wir wissen nicht, ob wir diese Sachen gerade noch prüfen.
Dennis Genau. Unsere Rollenverständnisse verändern sich gerade. Alle die der Lehrenden, die der Verwaltungsangestellten, die der Studierenden, die der Schüler, die der Lehrer usw. Auf jedem Bereich. Das das angepasst werden muss, ist übrigens auch einer der Punkte, die hier explizit genannt werden. Rolle und Verhältnis von Lehrenden und Lernenden neu definieren. Eng verbunden.
Birte Kannst du ein bisschen. Ich glaube, für mich wäre das total hilfreich, wenn du ich ein bisschen transparenter machst, wo du gerade immer jeweils bist, bei welchem Punkt oder irgendwie sowas.
Dennis Das Punkt sechs. Also
Birte Danke.
Dennis ich bin immer noch auf genau den Seiten, die ich eben gerade ist, wirklich Seite neun, zehn
Birte Ja, ich weiß,
Dennis und elfte.
Birte ich weiß, aber das sind ja, äh, ist trotzdem ne Range.
Dennis Okay. Ja, ja, ich. Ich. Es ist wirklich so, Ich
Birte Punkt
Dennis versuche
Birte sechs.
Dennis diese Überschriften, dass Punkt sechste Ich versuche, diese
Birte Danke.
Dennis Überschriften einfach nur reinzubringen, ohne da schon tief ins Detail zu gehen. Dieser Punkt sechs ist sehr stark verbunden mit Punkt sieben. Das ist einer der Punkte, die ich am interessantesten in diesem Papier fand. Punkt sieben auf Seite elf Hochschulen als sozialen Lernort wiederbeleben, wiederbeleben fand ich ein extrem spannendes Wort, weil das ja nahelegt, dass wir hier gerade ein ganz starkes Missverhältnis haben. Also dass hier auch ausgesagt wird, dass Hochschulen gerade nicht unbedingt ein sozialer Lernort sind. Und das finde ich eine mutige und eine diskussionswürdige Aussage, der ich glaube ich, an vielen Punkten zustimmen würde. Und das bezieht sich ja auch nicht nur auf die Zeit von KI. Also ich glaube, es wird nicht gesagt, dass erst jetzt seit Null drei und zwanzig, seit die Hochschulen ein nicht mehr sozialer Ort sind, sondern das ist, glaube ich, aus Sicht des Wissenschaftsrates schon länger der Fall und so, da könnte man wahrscheinlich auch ohne KI als Querschnittsthema drüber diskutieren. Und ich finde es extrem spannend und wichtig, dass das hier drinsteht, weil das ist eine Debatte, die ich als Student schon geführt habe oder mitbekommen habe, die geführt wurde in meinem Studium, dass Hochschulen nicht unbedingt ein sozialer Ort sind, dass Lernräume fehlen, also wirklich physische Räume, dass Angebote fehlen zum Austausch, dass Dialog fehlt, dass man sehr leicht an einer großen Massenuniversität unsichtbar und anonym sein kann und dass da ganz viel
Birte Ja.
Dennis Einsamkeit mitgeht. Und das ist
Birte Aber
Dennis jetzt
Birte wir
Dennis etwas,
Birte beide
Dennis was
Birte haben
Dennis verstärkt
Birte auch.
Dennis werden kann.
Birte Wir haben auch beide an extrem großen Unis studiert.
Dennis Das stimmt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das an kleineren Universitäten zwangsweise anders ist, weil ich hier in Tübingen auch oft Studierende erlebe, die zumindest vom Studien.Also Tübingen ist auch eine große Universität, natürlich. Aber Tübingen hat ganz viele kleine Fächer als Studiengänge, in denen Kohorten von, sagen wir mal zehn Studierenden pro Semester anfangen. Die kennen sich, das sind, das ist überschaubar. Und trotzdem sagen auch diese Studierenden, dass dieses Gefühl von Einsamkeit und Anonymität und man hat irgendwie keine sozialen Punkte existent ist. Das ist nicht nur die Menge der Leute, die da rumlaufen, die den Unterschied machen. Und das Problem könnte sein, dass KI diesen Trend noch verstärkt. Also so wird es hier quasi in Bezug gesetzt mit der Nutzung von KI Tools das KI Tools einerseits eine Sozialität irgendwie bieten können, wenn gar keine andere da ist. Das sie aber natürlich irgendwie auch die Verheißung haben oder uns verführen, uns noch mehr nur noch mit unserem Device auseinanderzusetzen, alles selbst zu regeln, gar nicht mehr in den Dialog zu treten oder halt nur noch in den Dialog mit einer KI. Was aber letztlich ein face Dialog mit einer nichtmenschlichen Person ist, egal wie sehr sie uns vorgaukelt, menschlich zu sein.
Birte Wollen wir auf den paar letz? Also es gibt ja noch jetzt weitere Punkte. Punkt acht
Dennis Die restlichen
Birte da.
Dennis sind eher infrastrukturell, hätte
Birte Richtig.
Dennis ich gesagt.
Birte Punkt acht Da haben die Hochschulen irgendwie mit angefangen. Haben sie vorgezogen, erst mal eine gute Infrastruktur zu schaffen.
Dennis Genau. Und da wird
Birte Das
Dennis hier aber
Birte ist
Dennis auch
Birte auch
Dennis gleich
Birte was, was
Dennis gesagt,
Birte du machen
Dennis das
Birte kannst. Direkt,
Dennis das
Birte ne, muss
Dennis ist etwas,
Birte man
Dennis was
Birte auch mal
Dennis man
Birte fairerweise
Dennis machen kann und
Birte sagen.
Dennis gleichzeitig sagt Aber auch das Papier hier ist eigentlich nicht die Aufgabe der Hochschulen, dass die Aufgabe Das muss gebündelt werden. Also auch so Insellösungen vermeiden. Und eigentlich beginnt die Aufgabe bei den Ländern und eigentlich muss es noch größer sein. Also hier ist der Satz, der der Wissenschaftsrat bittet, Bund und Länder bestehende Verbundsstrukturen in gemeinsamer Förderung darauf zu prüfen, inwieweit sie diese geeignet sind, die technischen und organisatorischen Grundlagen für ein föderiertes Interferenzangebot zu schaffen. Das ist gerade in Deutschland dieses so Bitte nicht. Dieses föderale System von Jedes Bundesland macht seine eigene KI Infrastruktur und dann hat jeder seinen eigenen Chatbot und jeder hat sein eigenes Daten Rechenzentrum und jeder pumpt seine eigenen Flüsse und Seen leer. Das ist vielleicht.
Birte Also.
Dennis Ja.
Birte Und dann geht es noch um rechtliche Orientierung schaffen. Ich versuche
Dennis Genau.
Birte das gerade ein bisschen zu beschleunigen. Erstens wegen der Zeit und zweitens, weil ich gerne
Dennis Sind
Birte mehr darüber sprechen möchte,
Dennis Ja.
Birte was das Ganze mit Schreiben zu tun hat. Also dem Podcast
Dennis Genau.
Birte Thema entsprechend.
Dennis Ja. Dann gehen wir sehr gerne darauf. Wo würdest du es besonders festmachen?
Birte Das ist eine sehr gute Frage. Wo würde ich das besonders festmachen? Also ich glaube zum einen den ersten Punkt finde ich mega wichtig KI Kompetenzen aufbauen.
Dennis Ja, Wobei ich sagen würde, dass glaube ich, das in der Definition dieses Papers ist damit wirklich die die genuin abgegrenzte KI-Kompetenz gemeint, die Schreib und Lesekompetenz davor ansetzt und nicht in diesem Bereich.
Birte Ja und hier steht ja aber auch der Wissenschaftsrat weist darauf hin. Das ist Punkt eins. Der Wissenschaftsrat weist darauf hin, dass der schulischen Bildung sowie dem Übergang von der Schule zur Hochschule für den kompetenten Umgang mit KI im Studium eine entscheidende Bedeutung zukommt. Also diese Übergang von Schule zu Hochschule ist total wichtig. Und daran anknüpfend, dass KI. Das steht hier nicht so explizit, aber etwas, was ich jetzt daraus denke und auch zu dem, was du gerade gesagt hast mit den Schreib und Lesekompetenzen. Dass KI nicht bedeutet, dass wir keine Schreibkompetenzen mehr vermitteln müssen sollten dürften.
Dennis Im Gegenteil,
Birte Ja.
Dennis sie müssen vermittelt werden, damit der ganze Rest überhaupt funktionieren kann.
Birte Ja, und dieses einschätzen, wo einen De- bzw Not- Skilling. Ich glaube, Notskilling ist tatsächlich auch ein Begriff, der hier im Text vorkommt. Jetzt nicht in der Kurzfassung, sondern weiter hinten, meine ich. Also es gab noch einen Begriff zu De- Skilling und Upskilling
Dennis Es gibt
Birte und ich glaube, das
Dennis nur.
Birte war noch Skilling,
Dennis Es
Birte oder?
Dennis gibt Newskilling auf jeden
Birte Ja,
Dennis Fall.
Birte vielleicht
Dennis Vielleicht
Birte ist es
Dennis ist
Birte auch das.
Dennis auch ein Notskilling drin. Newskilling
Birte Ich bin mir
Dennis wird
Birte nicht
Dennis tatsächlich
Birte ganz sicher.
Dennis erwähnt, explizit
Birte Ja, vielleicht gibt
Dennis in
Birte es.
Dennis Zusammenhang
Birte Vielleicht denke ich
Dennis mit
Birte mir
Dennis Lese
Birte das
Dennis und Schreibkompetenz.
Birte ja. Vielleicht denke ich mir das auch gerade aus. Aber es ist ja letztlich etwas, was gemeint ist. Nämlich da, wo noch keine Kompetenz aufgebaut ist, kann ich ja auch nicht De- skillen.
Dennis Genau.
Birte Dann habe ich einfach not geskillt.
Dennis Genau.
Birte So
Dennis Ja,
Birte oder
Dennis das ist. Ich
Birte anders
Dennis glaube, das
Birte geskillt.
Dennis ist ein bisschen das mit
Birte Nee.
Dennis diesem Newskilling. Man erlernt dann einen ganz neuen Skill, aber
Birte Genau
Dennis es fehlen
Birte anders.
Dennis eventuell.
Birte Ja, News. Skills.
Dennis Es fehlen eventuell die Grundlagen.
Birte Und das ist ja etwas, worüber wir viel gesprochen haben. Schon jetzt, auch in den letzten Jahren, das wir gesagt haben. Ja, es entstehen neue Skills und es fehlen Skills und wir haben immer wieder darüber gesprochen. Sind das denn, wenn wir von Es fehlen Skills sprechen? Sind das denn Skills, die wir überhaupt noch brauchen oder nicht? Also ich sag jetzt mal, früher war das sicherlich sinnhaft, dass viele Menschen reiten und Kutsche fahren konnten. Brauchen wir aber nicht mehr. Und ich habe überhaupt null Komma null Ahnung, ob das ein angemessener Vergleich ist, weil ich keine Glaskugel habe. Und in diesem Papier steht aber ziemlich explizit, dass es kein angemessener Vergleich ist, den ich gerade gebracht habe, weil hier steht sozusagen ich muss weiter Kutsche fahren können, um Auto fahren zu können. Also ich muss wissen, ich muss gut schreiben können, um zu wissen, an welchen Stellen ich mich.
Dennis Würde ich nicht sagen. Ich glaube also, das Bild ist hier steht drin, das ganz, ganz grundlegende Kompetenzen als eine Basis erworben werden müssen, weiterhin zum jetzigen Standpunkt, um darauf aufbauend neue Kompetenzen zu erlernen. Dass aber Kompetenzen keine ganz neuen Kompetenzen sind. In deinem Bild Autofahren ist was komplett
Birte Ja. Okay.
Dennis anderes
Birte Ja. Gut.
Dennis als Kutsche
Birte Ja.
Dennis fahren und reiten. Nichts was
Birte Ja.
Dennis ich
Birte Gut.
Dennis beim Reiten
Birte Lass von
Dennis lerne.
Birte dem Bild wegkommen. Ja, das
Dennis Genau
Birte war Quatsch.
Dennis das ist so
Birte Okay.
Dennis die Sache.
Birte Es war eine Quatschmetapher. Aber
Dennis Ja, wichtig,
Birte jetzt
Dennis aber
Birte hast du
Dennis das
Birte gesagt,
Dennis ist ein wichtiger
Birte wir müssen.
Dennis Gedanke drin. Weil durch KI Kompetenzen lernen wir nach Angabe dieses Papiers hier. Wir lernen neue Techniken, wir lernen aber nicht etwas komplett Neues. KI so wie sie jetzt gerade ist und wie wir sie nutzen können, befähigt uns, andere Dinge, die wir auch vorher bereits lernen konnten und in denen wir Kompetenzen erwerben, effizienter, schneller, tiefer gehend usw zu machen. Wir machen aber durch KI nichts komplett Neues. Das hat dein Bild. Passt schon, aber es ist halt so. Also Autofahren war was komplett Neues. Eine Technik, die wir vorher nicht hatten. KI ist in diesem Sinne nichts komplett Neues. Es ist ein Tool, das uns hilft, viele, viele andere Tätigkeiten idealerweise effizienter und besser zu machen. Aber dafür müssen wir erstmal ein Verständnis dieser Fähigkeiten haben und Kompetenzen in diesen Fähigkeiten haben. Ansonsten hilft uns auch nichts, weil
Birte Aber
Dennis wir sie
Birte ich
Dennis nicht
Birte dachte
Dennis korrekt
Birte das
Dennis anwenden.
Birte noch mal anders.
Dennis Okay.
Birte Also das leuchtet mir total ein und ich habe dieses mit dem, warum wir die Basis so brauchen, auch noch mal anders verstanden. Nämlich. Ich muss sozusagen die Basis verstehen. Um auch selbst zu entscheiden können, wo ich die Souveränität abgebe und wo nicht. Also wo, wo würde es. Ich kann nicht entscheiden, wo ich KI sinnhaft nutzen kann, wenn ich den gesamten Prozess nicht kenne. Also wenn ich nicht weiß, welche Tätigkeit. Und ich glaube, das hat dann ganz viel mit Schreibprozess Wissen auch zu tun, was aus meiner Perspektive wir jetzt noch viel mehr brauchen als vorher, was ja ganz viele Leute so sagen, nämlich wenn ich jetzt kommt dieses blöde Beispiel, was ihr schon alle ein hundert tausend Mal von mir gehört habt. Aber wenn ich nicht wüsste, dass ich überarbeiten hasse, dann würde ich vielleicht jetzt mehr Texte generieren lassen und es dann überarbeiten und schreiben, noch mehr hassen als vorher. Also ich liebe schreiben, aber würde das dann vielleicht schrecklich finden und mir selber mein Leben erschweren. Also ich muss auch etwas über mein Handeln und über meine Vorlieben und über mein Können verstehen. Und dafür brauche ich aber ganz viel Schreibprozess wissen. Um auch zu entscheiden, wo ist es für mich in meinem Prozess? Und deswegen. Warte, lass mich ein Podcast angemessenes Wort finden. Stört mich.
Dennis Jetzt bin ich ja.
Birte Mich stört diese Vereinheitlichung von KI Nutzungs Debatten irgendwie. Dieses immer Menschen nutzen KI um zu schreiben. Dann ist es so ja bla. Ihr lasst euch Texte generieren oder? Ich habe immer das Gefühl, es wird so, es wird schreiben. KI im Schreiben zu benutzen ist so direkt, so abgestempelt, blöd und faul, so und dann aber viel individuell. Und ich bin wirklich angefressen dadurch, weil ich das war so, es war eigentlich so, dass diese diese. Dieser Schreibbereich war für mich immer ein sehr zu Hause Bereich, weil er so individualisiert diskutiert wurde.
Dennis Kann ich total nachvollziehen. Und ja, ich glaube, das schwingt auch mit in dem Papier. Nicht nur das, was ich gesagt habe, mit irgendwie Basiskompetenzen und darauf aufbauend, sondern eben auch genau dieses. Das ist ein guter Punkt, dieses Was wollen wir abgeben? Und diese Entscheidung dürfen wir uns nicht aus der Hand nehmen lassen. Das müssen wir als das muss eine souveräne und informierte Entscheidung von uns sein. Und dafür brauchen wir auch wieder Kompetenzen. Ich muss überhaupt erst mal irgendetwas verstehen lernen, um dann sagen zu können Hey, brauche ich oder brauche ich nicht So und das dann auch wieder was? Also Ich finde generell, weil ich wir müssen ja tatsächlich zeittechnisch gleich schon zum Ende kommen für unsere heutige Episode. Ich finde
Birte Die
Dennis den
Birte Aufnahme
Dennis Text.
Birte läuft auch schon vier und fünfzig Minuten.
Dennis Wir sind okay, wir haben heute. Wir haben sehr viel Quatsch nebenher gemacht. Das war nicht unsere konzentrierteste Episode.
Birte Aber
Dennis Wir.
Birte wenn ihr es bis hierher geschafft habt, War jetzt auch gut. Ist da drin.
Dennis Ja, es waren gute Dinge dabei. Vielleicht schaffe ich noch eine weitere gute Sache hinzuzufügen. Zum Ende. Ich finde das irgendwie ein beruhigendes Papier. Aus meiner Sicht als Schreibdidaktiker, dass da sehr, sehr viele Experten und Expertinnen aus verschiedenen Fachbereichen mitgeschrieben haben und auch aus dem Bereich KI Technologie. Doris Wessels hat unter anderem an diesem Papier mitgeschrieben, die alle sagen, diese ganzen Basiskompetenzen sind jetzt nicht vom Tisch, sondern die sind wichtiger denn je. Und wir müssen eine Transformation einleiten, wenn wir sie erhalten wollen. Das macht mir Hoffnung auf irgendwie eine spannende Zukunft, in der halt irgendwie für uns alle, die sich mit Schreiben beschäftigen, aus beruflicher, aus privater, aus kreativer Perspektive irgendwie noch ein Nutzen da ist und vielleicht idealerweise sogar so ein bisschen ein, dass man unseren Status als ein bisschen wichtiger empfindet im Sinne von Ja, wir brauchen halt noch Leute, die das vermitteln können. Und es ist nicht mehr automatisch vorausgesetzt, weil das ist das, was wir davor hatten. Es war immer dieses Ja, die schreiben können die Leute doch so was lernt man doch in der Schule. Das ist jetzt ein bisschen vom Tisch, weil jetzt ist gerade so ein bisschen diese vielleicht begründete, vielleicht nicht begründete Angst von Nee, nee, nee, die Leute lernen ja gar nichts mehr, weil sie wollen es ja nicht mehr lernen. Oh Gott, oh Gott, jetzt brauchen wir wirklich Professionals, die es ihnen noch beibringen. Aber allein, dass in so einem Papier, das formuliert wird mit Das muss, das muss der Weg sein. Wir müssen das alles nutzen. Wir dürfen uns dem nicht verschließen. Wir müssen aber unsere ganzen kritischen Kompetenzen und unser Denken und unsere Kulturtechniken alle beibehalten. Das ist sehr gut. Man hätte das ja auch komplett wirtschaftslibertär oder so sehen können und sagen können Raus damit. KI ist da reiner Effizienzgedanke, alles streamline. Dann geht alles schneller und alles ist günstiger.
Birte Genau das ist auch mein Beruhigungspunkt an diesem Paper, bei dem Punkt zwei "Fachwissenschaft als zentraler Dimension hochschulischer Bildung stärken". Steht ein Teilsatz "eigener fachlicher Expertise erst recht als ein zentrales Ziel". Und das finde ich nicht nur auf die fachliche, sondern auch auf die Schreibperspektive Bezogen für mich und ich finde und das auch nicht aus meiner Perspektive ist. Es stimmt das auch. Nicht nur für Hochschulkontexte, sondern auch für andere Fachkontexte. Und ich glaube, du brauchst es auch, um sinnhaft mit KI zu arbeiten. Also. Zum einen, weil du sonst nicht weißt, was Quatsch ist und was nicht. Aber, aber wie gesagt, das passt auch zu Punkt eins, nämlich damit du weißt sozusagen. Wie du das gut einsetzen kannst bei Punkt drei. Übrigens, das ist das, was du gesagt hast KI freie Räume schaffen, war ich kurz irritiert, als ich nur die Überschrift gelesen hatte. Und dann ist es aber sehr sinnhaft ausgeführt. KI freie Räume schaffen ist hier sehr, sehr sinnvoll formuliert. Und es geht nämlich nicht darum, KI zu verbieten, sondern ganz gezielt Räume zu schaffen und sich eben sehr, sehr informiert zu entscheiden, wo ist es sinnhaft und wo nicht. Und dafür, darum geht es, finde ich ganz viel in diesem Papier, dass informierte Entscheidungsträger das Informierte entscheiden. So, so.
Dennis Ja, ich finde, an dem Punkt ich die Debatte habe ich in der Uni Tübingen schon ein bisschen mitbekommen. Deshalb habe ich in dem Kapitel auch direkt ein bisschen gedacht, worum es geht. Und das war dann auch genau diese Richtung. Das ist nämlich eben genau das mit dem. Damit man KI sinnvoll nutzen kann, muss man gleichzeitig überlegen, wo man sie nicht sinnvoll nutzen kann. Und das gilt zum Beispiel in der Lehre für curriculare Strecken, dass man einfach sagt, in dieser Veranstaltung hat KI keinen Platz, denn in dieser Veranstaltung geht es erstmal um das Erlernen von basalen Techniken und Methoden, die wir brauchen für das jeweilige Fach. Die Basics müssen erstmal da sein und die Basics können nicht kommen, wenn man sie direkt durch KI ersetzt. Jetzt quasi in einem konkreten Beispiel nicht. Nicht generell gesprochen. Und genau das ist das hier. Also quasi das ist ja wirklich um um Zeitstrecken geht und um bestimmte Dinge. Und das, das leuchtet mir auch komplett ein, weil das haben wir beim Schreiben ja genauso, dass wir Phasen im Prozess identifizieren können, bei denen wir sagen, hier kann KI zuträglich sein, aber gleichzeitig auch Phasen identifizieren können, in denen wir sagen hier kann KI vielleicht eher abträglich sein. Und es kommt am Ende immer darauf an, wie man es verwendet.
Birte Ja, wir könnten jetzt total einsteigen in das Papier, an ganz vielen Stellen aus Zeitgründen und weil ich einen Anschlusstermin.
Dennis Das ist
Birte Werden
Dennis mehr oder weniger
Birte wir es jetzt
Dennis das
Birte trotzdem.
Dennis Gleiche. Ach so, du meinst Zeitgründe, weil die Episode generell schon eine Stunde lang ist? Ja, stimmt, wir müssen auch nicht zwei Stunden am Stück draus machen. Ja.
Birte Ja, und ich habe einen Anschlusstermin. Sonst könnten wir es natürlich einfach hier schneiden und tatsächlich direkt die nächste Stunde an und dann haben wir nicht noch einen Termin usw. Auch wenn ich mich immer gerne mit dir treffe, So, trotzdem
Dennis Ja.
Birte habe ich gleich ein Schreibcoaching Termin.
Dennis Und ich muss die Hecke schneiden. Was soll denn sonst die Nachbarn denken?
Birte Richtig. Und Dennis muss die Hecke schneiden. Ich
Dennis Das ist
Birte noch
Dennis keine
Birte nicht.
Dennis bildliche Metapher für irgendwas. Ich muss tatsächlich faktisch eine Hecke schneiden. Mit dir
Birte Ja,
Dennis auf die Straße
Birte ich
Dennis hinauswächst.
Birte habe gerade überlegt, ich sollte auch bald mal sowas tun, sonst fliege ich vielleicht aus dem Wohnprojekt. Aber. Noch habe ich Zeit zum Arbeiten. Okay. Okay, dann danke, dass ihr uns zugehört habt. Wir freuen uns über eure Gedanken zu dem Paper, wenn ihr es gelesen habt. Wenn ihr es noch nicht gelesen habt, verlinken wir es euch in den Shownotes. Und bis in zwei Wochen. Hoffentlich. Ciao.
Dennis Ciao. Ciao.
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